Dafür war es auch nötig, die Namen bzw. die Reihenfolge zu ändern. Die Verstecke sind identisch geblieben, bis auf die neu hinzugekommenen. Jetzt können alles "Backenzähne" im Rahmen einer Sonntagswanderung gezogen werden. Ich hoffe es macht euch Spass. Für die komplette Runde benötigt man gut 3 Stunden. Leider muss man einen Teil der Strecke an der Kreisstraße entlang laufen. Wer das nicht möchte kann, die Molaren 4,5 und 6 auch als Drive By machen. Ihr müsst nur mit dem Parken etwas aufpassen.
Und wie immer an dieser Stelle, ein paar Infos zu den Zähnen. Nach dem Zeitpunkt des Durchbruchs, der Größe und der Form unterscheidet man bei Säugetieren: Milchzähne (Dentes decidui – lat. wörtlich: abfallende) und Bleibende Zähne (Dentes permanentes – fortdauernde) nach dem Zahnwechsel Nach der Stellung im Gebiss unterscheidet man: Schneidezähne (Dentes incisivi, Incisivi – einschneidende), Eckzähne (Dentes canini, Canini – hündische), Vormahlzähne (Dentes praemolares, Prämolaren) und Mahlzähne (Dentes molares, Molaren). Schneide- und Eckzähne bilden beim Menschen die sogenannten Frontzähne – 3 je Quadrant, Vormahl- und Mahlzähne die 5 Backenzähne. Nach der Kronenhöhe werden bei Säugetieren nieder- bis hochkronige Zähne unterschieden. Zähne mit hoher Krone werden weiter in solche mit sich spät schließender Wurzel und wurzellose Zähne mit sich gar nicht schließender Wurzel und unbegrenztem Wachstum unterteilt. Nachwachsende Zähne finden sich auch bei Fischen, Amphibien und Reptilien.