Die Strecke verlief von Kirchhain über Rauschenberg, Halsdorf und Wohra bis Gemünden (Wohra), eine geplante Erweiterung von Gemünden bis nach Frankenberg (Eder) wurde aufgrund des ersten Weltkrieges nicht mehr realisiert.
Hinter Gemünden schwenkte die Wohratalbahn Richtung Osten ab und verlief dort weiter unter dem Namen „Kellerwaldbahn“ über Gilserberg und Jesberg nach Zimmersrode, wo sie wieder auf die Main-Weserbahn Kassel-Marburg-Frankfurt traf (ARBEITSKREIS DORFKULTUR UND DORFGESCHICHTE HALSDORF, 2002).
Haltestelle Haartmühle
An der Haartmühle befand sich der erste Haltepunkt in Fahrtrichtung Kirchhain -> Gemünden. Den Bau der Haltestelle konnten die Gemeinden Burgholz und Himmelsberg im Jahr 1910 durchsetzen. Das Eisenbahnverkehrsamt Kassel erhob im Jahr 1911 ein voraussichtliches Reiseaufkommen von 16 Reisen pro Werktag und 30-40 an Sonntagen. Tatsächlich wurden von April 1921 bis März 1922 an der Haltestelle Haartmühle 3651 Fahrkarten verkauft.
Zum Cache
Der frühere Trassenverlauf und ein Waldweg nach Stausebach befindet sich in etwa dort, wo die Infotafel (Siehe Wegpunkt) platziert ist. Der Geocache ist etwa 120m weit entfernt und ganz bequem zu Fuß zu erreichen. Es handelt sich auch hier um einen Cache, der schnell gefunden werden kann und ideal für eine Radtour entlang der Cacheserie geeignet ist..
Der Cache ist gut zu erreichen, bietet aber höchstens für einen kleinen TB Platz. Bitte bringt einen Stift mit.
Literaturangabe:
ARBEITSKREIS DORFKULTUR UND DORFGESCHICHTE HALSDORF (2002), c/o Klaus-Dieter Engel, Books on Demand (BoD) Norderstedt, 452 S. / "Die Wohratal- und Kellerwaldbahn", Bernd Ling / Lutz Münzer. Seite 25