Als er mit der Tochter seiner Gastfamilie, Judy, vor kurzem in Solingen weilte, wollte er unbedingt diesen Park besuchen, denn schließlich hatte er das Gefühl, dass er eine besondere Beziehung zu diesem Ort allein auf Grund der Tatsache, dass er ein Bär ist, hätte.
Also haben sich Judy und Paddington aufgemacht und sind vom Taxi nach N 51° 11.355 E 007° 05.125 gebracht worden. Dort solltet auch ihr parken können, wenn ihr beschließt, dem Bärenloch einen Besuch abzustatten.
Kaum im Park angekommen halten die beiden kurz inne und überlegen, ob ihnen etwas fehlt. Paddington hat seinen Koffer dabei, den er für den Ausflug großzügig mit Marmeladenbroten bestückt hat und ist davon überzeugt, dass er nichts weiter braucht. Judy kramt aus ihrer Tasche eine Kamera hervor und macht gleich die ersten Erinnerungsfotos von diesem „Startpunkt“. Paddington findet es lustig, dass sie tatsächlich auf einem großen „Punkt“ stehen und inspiziert diesen eingehend. Judy möchte aber das weitläufige Gelände erkunden und drängt darauf, sich auf den Weg zu machen.
Wenige Meter weiter gelangen die beiden zu einem kleinen Spielplatz. Paddington ist außer sich vor Freude und besteigt sofort eines der Spielgeräte. Voller Elan wippte er vor und zurück, immer schneller und schneller. Plötzlich war der Schwung so groß, dass er in hohem Bogen herunterpurzelte. Das sah so komisch aus, dass Judy laut lachen musste. Anschließend hat sie noch schnell zwei Fotos von dem wippenden Ding gemacht und die beiden haben sich lieber den ungefährlicheren Geräten zugewandt. Dann wollte Paddington noch eine Sandburg bauen, aber Judy konnte ihn überreden erst einmal weiter zu gehen.
Die beiden beschlossen, den großen Weg geradeaus nach unten zu wandern. Vorbei ging es an Bolzplätzen, aber da keiner an einen Ball gedacht hatte, konnten sie diese heute nicht erproben. An den nächsten Gabelungen hielten sie sich rechts weiterhin bergab und liefen am Ende auf zwei Skulpturen zu. Paddington hat dann versucht, die vielen, vielen Gesichter zu zählen, die man dort sehen kann, kam aber immer wieder durcheinander und hat sich laufend verzählt. Judy probierte ihn dabei zu fotografieren, aber er war immer bereits einen Schritt weiter geschlüpft, bevor sie den Auslöser betätigt hatte. Irgendwie bekam sie das Gefühl, dass er das absichtlich tat, mehr oder weniger als Versteckspiel. Also versuchte sie, ihn durch ein Loch in der Skulptur zu erwischen – leider wieder erfolglos: auf dem Foto war nur der Blick auf die Grasfläche dahinter zu sehen. Zum Schluss hat sie noch eine besonders markante Ecke der einen Skulptur abgelichtet, um wenigstens ein vernünftiges Foto hier gemacht zu haben.
Genug vom Zählen, wollte Paddington weiter zu dem Spielplatz, den er ein Stück geradeaus den Weg entlang schon sehen konnte. Dieser war viel größer als der, den sie am Anfang gesehen hatten und voller Begeisterung probierten Judy und Paddington die Geräte alle aus. So schwang er sich zum Beispiel durch das riesige Spinnennetz und testete, wie hoch er mit der Reifenschaukel schwingen konnte. Das macht hungrig und Paddington öffnete seinen Koffer um ein oder zwei Marmeladenbrote mit Judy zu teilen. Dummerweise bekundeten nach kurzer Zeit auch ein paar Wespen ihr Interesse an der Marmelade. Sie umschwirrten Paddington und er geriet in Panik. Wild umherfuchtelnd schwankte er über den Spielplatz hin und her, bis dass er es endlich geschafft hatte, sein Brot hinunterzuwürgen und die Plagegeister sich wieder verflüchtigten. Judy machte derweil ein paar Fotos, aber da auch sie immer wieder Wespen ausweichen musste, hatte sie recht seltsame Bilder von den Spielgeräten gemacht.
Paddington hatte bei der Kletterei auf dem Spinnennetz gesehen, dass in der Nähe ein Teich ist. Dorthin machte er sich mit Judy als Nächstes auf. Dem rechten Weg folgend, fanden sie recht bald eine kleine Anlegestelle und Paddington beschloss, wenn er nochmals in den Park kam, ein Schiffchen auf dem Teich schwimmen zu lassen. Auch die Enten wollte er nicht mit seinen Broten füttern, denn die Erfahrung mit den Wespen war noch sehr lebendig und wollte nicht so schnell wiederholt werden. So schritten Judy und Paddington weiter voran und stiegen, nachdem sie eine kleine Brücke überquert hatten, auf dem rechten Weg einen niedrigen Hügel hinan. Ganz oben angekommen, fanden sie einen Platz von dem man einen guten Blick über den Park hatte. Zunächst wollte Judy Fotos von dem schönen Panorama machen, aber dann faszinierten sie die vielen Bäume, die den Platz säumten. Paddington sammelte ein paar herumliegende Früchte dieser Bäume. Später könnte er, so erzählte Judy ihm, hübsche Dinge daraus basteln.
Zurück liefen sie den Hügel zunächst auf dem Weg, den sie hochgekommen waren wieder hinab, bogen aber bei erster Gelegenheit zunächst rechts ab und folgten dem linken Weg hinunter zum Teich. Geradeaus sahen sie ein paar Kinder spielen und beschlossen, ihnen zuzusehen. So rollte ein Junge mit seinem Skateboard in einem halbmondförmigen, am Boden abgeflachten Gebilde hin und her und machten dabei Kunststücke. Das sah toll aus und Paddington wollte das auch ausprobieren. Er lieh sich das Skateboard und sauste auf der einen Seite hinunter und auf der anderen Seite wieder herauf. Dann rutschte er aber rückwärts zurück und verlor das Gleichgewicht. Sein Hut flog in hohem Bogen in die eine Richtung und er selber in eine andere. Ziemlich benommen rappelte er sich wieder auf und prüfte, ob er noch alle Glieder bewegen konnte. Erleichtert stellte er fest, dass er Glück gehabt und sich bei seinem Sturz nicht ernsthaft verletzt hatte. Das Skateboard gab er gerne wieder ab und beschloss, dass er diese Erfahrung nicht wiederholen wollte. Er sammelte seinen Hut wieder auf und wollte sofort weiter. Judy schoss noch schnell ein paar Fotos von einem Spielgerät direkt nebenan, bevor sie weitereilten.
Vorbei an den Skulpturen, an denen sie am Anfang schon Halt gemacht hatten, stapften sie den Hügel wieder hinauf. Da sie aber noch nicht nach Hause gehen wollten, hielten sie sich rechts und überquerten einen kleinen Bachlauf bevor sie ein eingefasstes Gelände erreichten. Verwundert stellten sie fest, dass es sich um einen extra Hundespielplatz handelt. Judy machte mal ein paar Fotos, aber irgendwie war der Zaun immer im Weg. Derweil hat Paddington auf dem Weg ein kleines Stöckchen gefunden. Hatte er nicht kürzlich gelesen, dass Hunde gerne mit Stöcken spielen? Er holte aus und so fest er konnte, warf er einem Hund das Stöckchen zu. Es wirbelte durch die Luft dem nächsten Hund entgegen und traf ihn punktgenau auf der Nase. Laut jaulte das getroffene Tier auf und sein Besitzer lief wütend auf Judy und Paddington zu. Jetzt waren beide froh über den trennenden Zaun. Schnell rannten sie den Weg weiter hoch und hielten sich oben links.
Ein kleines Stück liefen sie noch weiter, dann ließen sie sich auf ein paar Bänke plumpsen, die um eine kleine Vertiefung im Boden gruppiert waren. Paddington kletterte auf den Bänken herum, kroch darunter her und ließ sich in die Vertiefung kullern. Wiederum versuchte Judy ihn bei seinen Tollereien zu fotografieren, aber Paddington schaffte es tatsächlich jedes Mal, blitzschnell aus dem Bild zu verschwinden, bevor Judy den Auslöser gedrückt hatte. Dabei hätte sie doch zu gerne „den Bären im Loch“ fotografiert… Erschöpft beschlossen die beiden schließlich, die restlichen Marmeladenbrote zu vertilgen und beim Essen die Aussicht zu genießen. Glücklich und zufrieden über den schönen Nachmittag machten sich die beiden auf den Heimweg.
Aber halt – unser kleiner Freund hat für alle anderen etwas zur Erinnerung im Park gelassen. Du kannst es finden, wenn Du Paddingtons Spuren folgst. Feststellen musst Du, welches Foto Judy an welcher Stelle gemacht hat (zwei pro Station). Leider ist bei der Entwicklung etwas schief gelaufen und die Fotos sind in den Farben nicht richtig geworden. Aber ihr erkennt sicher trotzdem, welche Fotos zusammen gehören. Mit jedem Bilderpaar erhältst du also bereits eine Lösungsziffer für A-H. Nun musst du an den einzelnen Stationen nur noch eine kleine Frage beantworten und du kannst die Finalkoordinaten ermitteln.
Bevor ihr nun endgültig loslegt möchte ich dem einen oder anderen noch etwas ans Herz legen: Die Geschichte macht es bereits deutlich - der Cache richtet sich in erster Linie an Familien, Kinder und jung-gebliebene. Zwei der Stationen führen an/auf Spielplätze und deshalb muss ich auf folgenden Ausschnitt der Straßenordnung der Stadt Solingen aufmerksam machen: (3) Das Betreten von Kinderspielplätzen ist Personen über 14 Jahren nur gestattet, wenn sie Kinder begleiten, beaufsichtigen oder abholen. Wer also ohne Kind loszieht, sollte sich überlegen, ob er den Cache trotzdem angehen möchte. Meiner Meinung nach ist es durchaus möglich, die entsprechenden Fotos auch aus einiger Entfernung zuzuordnen. Bezüglich der Fragen sollte man dann einen Standpunkt am Weg wählen, von dem man das Gelände des jeweiligen Spielplatzes gut einsehen kann.

Frage zu A: Eine Inschrift gibt einen Hinweis darauf, in welchen Jahren eine "Bärenwoche" stattfand. Das erste Mal laut Inschrift war wann? Nimm die letzte Ziffer der zweistelligen Jahreszahl für I.
Frage zu B: An dieser Stelle findest Du bei genauem Hinsehen zwei dreistellige Zahlen - addiere die Ziffern für J.
Frage zu C: Hier gibt es drei bogenförmige Begrenzungen der kiesbedeckten runden Fläche. Aus wie vielen Steinen besteht das kleinste Segment (das Tier weist mit der Nase drauf)? Die Anzahl ergibt K.
Frage zu D:Schau nach unten. An zwei Stellen gibt es hier identische Flächen mit Gehwegplatten. Aus wie vielen ganzen Platten besteht eine(!) der Flächen? Dividiere die gefundene Zahl durch 3 für L.
Frage zu E: Wie viele Picknicktische findest Du hier? Setze die gefundene Zahl für M ein.
Frage zu F: Schau dich etwas um - wie viele Reifen kannst Du (im Idealfall) sehen? Alle zusammen ergeben N.
Frage zu G: Vorschriften, Vorschriften - wie viele Punkte müssen hier beachtet werden? Zähle sie und du erhältst O
Frage zu H: "Den Anordnungen von städtischen Bediensteten, Forstbeamten und der Polizei ist unverzüglich Folge zu leisten." Unter welcher Ziffer findest du diese Anordnung auf der Tafel? Nimm diese für P.
Wenn Ihr alle Zahlen zusammen habt, findet Ihr das Erinnerungsstück bei:
N 51° J+M . K*E+C*L+P*N-F*A-H*G
E 007° 0 H+A . B*I+O*D+K
Um die Dose zu finden, brauchen keine Zäune überklettert oder Privatgrundstücke gleich welcher Art betreten werden!
Die Runde ist gut 3 km lang und bis kurz vor dem Finale kinderwagentauglich. Das Fahrradfahren ist im Bärenloch zwar grundsätzlich erlaubt, allerdings empfehle ich, den Multi zu Fuß zu absolvieren. Es ist durchaus möglich, die Suche auch im Winter zu starten, ich möchte euch aber bitten, bei Schnee die Dose nicht zu heben, damit keine verräterischen Fußspuren hinterlassen werden. Weiterhin werde ich die Dose rund um die „Bärenwoche“ (Beginn der Sommerferien) vorübergehend entfernen und das Listing deaktivieren. Bitte schaut also um diese Zeit kurz nach, ob der Cache aktiv ist.
Viel Spaß im Bärenloch! Dies ist ein Letterbox-Cache, deshalb bleibt selbstverständlich nicht nur das Logbuch und der Stift, sondern auch Stempel und Stempelkissen in der Dose. Und ihr dürft natürlich gerne das Logbuch mit euren Stempeln verzieren...
Vielen Dank an Weltengreif an diese Stelle für den Betatest!!!
Update 24.05.20: "Spoiler"-fotos für F und H zugefügt sowie Frage zu C umformuliert.
Update 22.01.16: Frage für L den geänderten Begebenheiten angepasst.
Update 12.08.16: Frage für N den momentanen Veränderungen angepasst.
Update 23.09.17: Den Neuerungen im Park nachgekommen und Bilder sowie Fragen und Finalberechnung geändert.