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Sabbelwasser: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
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Sabbelwasser
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Eines Bischoffs unwürdig

A cache by Regentaube Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 09/11/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


BITTE DEN CACHE I M M E R WIEDER GENAU AN DEN EXAKTEN URSPRUNGSORT ZURÜCKLEGEN !!!

Gundekar I und Gundekar II
von Eichstätt.

Ich möchte Euch hier zwei Bischöfe ein wenig näher bringen. Wer sich in der Gegend des Caches ein wenig umschaut, wird selbst herausfinden, warum ich gerade diese zwei Herren gewählt habe.

 

Bischoff Gundekar I.
von Eichstätt

Darstellung des Gundekar I. im Pontifikale Gundekarianum

Darstellung des Gundekar I. im Pontifikale Gundekarianum

 

Gundekar I. - auch Gunzo - war der erste Eichstätter Bischof von niederadeliger Herkunft, vermutlich aus einem reichsfreien Ministerialengeschlecht. Mittelalterliche Quellen, wie der „Anonymus von Herrieden“, bezeichnen ihn sogar als "unfrei" und stellen seine vermeintliche Jagdleidenschaft missbilligend fest. (…)

Gundekar war zunächst Domkustos in Bamberg (Der Domkustos eines Domes ist für dessen baulichen Unterhalt, Ausstattung, Schmuck und Beaufsichtigung verantwortlich, hütet den Domschatz, veranlasst Reinigung, Vorbereitung der Gottesdienste und Läuten der Glocken), was gegen eine niedere Herkunft spricht. (…)

 

Zitat aus dem Anonymus Haserensis, De gestis episcoporum Eistetensium

 „25. Als der allerchristlichste Kaiser Heinrich (II.) die Gründung des königlich ausgestatteten Bistums Bamberg nur vollenden konnte, indem er von den umliegenden Diözesen Bistumsgebiete erwarb, hat sich allein unser Streiter Gottes, gestützt auf seinen Charakter und seine Herkunft, ihm standhaft widersetzt und wollte sich bis ans Lebensende in keiner Weise mit dem nachteiligen Tausch abfinden. Nachdem jener segensvoll gestorben war, da sprach der listige Kaiser das Bistum Eichstätt, das von den Anfängen bis zur damaligen Zeit von adligen und hervorragendsten Männern geleitet worden war, nun schließlich einer unfreien Person zu und übertrug es einem gewissen Gunzo (Gundekar I.), dem Kustos der Bamberger Domkirche, damit er das besagte Vorhaben ausführe. Als unter diesem Bischof der Kaiser, der es mit der Verwirklichung seines Planes eilig hatte, den genannten Tausch rasch zum Abschluss bringen wollte und jener neue Bischof, gestützt auf den Rat seiner Kapelläne und seiner damals bedeutendsten Vasallen, beständig Widerstand leistete, soll der Kaiser zornentbrannt gesprochen haben: »Gunzo, was höre ich da von dir? Weißt du nicht, dass ich dich nur deswegen zum Bischof jenes Ortes gemacht habe, weil ich meinen Willen bei Deinem Vorgänger, obgleich er mein Verwandter war, nicht durchsetzen konnte und damit ich mein Vorhaben mit dir, der du dich nun genauso benimmst, ohne Verzögerung zur Ausführung bringe? Hüte dich, damit ich nie wieder so etwas von dir höre, wenn du das Bistum und meine Gnade behalten willst!« Als er dies vernommen hatte, fügte sich zwar der Bischof; der Klerus aber und die Vasallität verharrten so hartnäckig im Widerstand, dass der verabscheuenswerte Tausch mehr unter Zwang als freiwillig zustande kam.“

So wurde der Süden des Radenzgaus, vornehmlich rechts der Pegnitz, abgetreten. Eine Entschädigung Eichstätts hat wahrscheinlich nur in geringem Umfang stattgefunden; wahrscheinlich gehören die Städte Beilngries und Berching zum Entschädigungsgut.

 

Bischoff Gundekar II.
von Eichstätt

Darstellung des Bischoff Gundekar II im „Pontifikale Gundekarianum“
Darstellung des Bischoff Gundekar II im „Pontifikale Gundekarianum“

 

Wann und wie der junge Gundekar nach Eichstätt kam, ist nicht überliefert; jedenfalls weilte er hier bereits als Kind, wurde hier erzogen und zu einem unbekannten Zeitpunkt Mitglied des Domkapitels. 1045 wurde er von Königin Agnes in Nachfolge von Egilbert zum Hofkaplan ernannt und verließ Eichstätt. In den folgenden Jahren gehörte er sozusagen zur königlichen Familie und kam in Kontakt zu den übrigen Hofkaplänen, zumeist Bischöfen, die vielfach die Reichskanzlei verwalteten; mit einigen von ihnen pflegte er noch in späteren Zeiten rege freundschaftliche Beziehungen. An der Seite der Kaiserin erlebte er den frühen Tod Heinrichs III. am 5. Oktober 1056. Am 20. August 1057 wurde er auf Veranlassung der Kaiserin noch in der Pfalz zu Tribur zum Bischof von Eichstätt designiert und am 5. Oktober 1057 in Speyer im Beisein von 14 Reichsbischöfen als Bischof investiert. Die Inthronisation in Eichstätt erfolgte am 17. Oktober 1057. Die bischöfliche Weihe fand am 27. Dezember 1057 in der Kaiserpfalz Bodfeld statt.

Bisher im Dienste der Reichsgeschäfte stehend, konzentrierte er sich als Bischof auf geistliches Wirken. Hierzu verdichtete er das Netz von Pfarreien und ließ überall Kirchen errichten; von seinen 126 Kirchenweihen erfolgten 101 innerhalb seines eigenen Bistums, in der Grafschaft Hirschberg, in Weißenburg, Pleinfeld, Ornbau, Wassertrüdingen, Pappenheim, in Berching und dessen heutigem Ortsteil Holnstein, im Herriedener Raum und in der Landschaft südlich der Pegnitz und um Altdorf bei Nürnberg. Außerhalb des Bistums nahm der Kirchenweihen in den Diözesen Augsburg, Würzburg und Freising vor. Dieser umfangreiche Ausbau der Pfarrstruktur und der Bau der Kirchen in romanischer und damit erstmals durchgängig steinerner Baukunst war nur durch das Eigenkirchenwesen, d. h. durch das Engagement des jeweiligen Grundherren möglich, bischöfliche Eigenkirchen mit dem alleinigen Besetzungsrecht durch den Bischof entstanden nur wenige. In Eichstätt selbst ließ er den teilweise niedergelegten Dom wieder errichten und weihte ihn 1060 neu. Zwei Jahre später konnte er die südlich des Domes angebaute Johanneskapelle weihen und wiederum zwei Jahre später die Ostkrypta.

Den Kontakt zum kaiserlichen Hof gab Gundekar nicht ganz auf. 1059 war er auf einem Hoftag zu Speyer, und 1061 nahm er – wohl auf Einladung der Kaiserin-Witwe Agnes – an der Weihe des Ostchores des Speyerer Kaiserdoms teil. Auf einen Hilferuf Heinrichs IV. hin für dessen Feldzug gegen die Sachsen machte sich Gundekar auf den Weg nach dem Norden und weilte im Hoflager zu Breitenbach bei Fulda. Während seiner Regierungszeit wurden drei Eichstätter Kanoniker zu Reichsbischöfen berufen. Im Investiturstreit verhielt sich Gundekar jedoch neutral; er verzichtete auf jede Einflussnahme auf die Reichs- und Kirchenpolitik.

Gundekar wurde in der von ihm 1062 erbauten Johanneskapelle des Domes beigesetzt. Bald setzte die Verehrung des toten Bischofs ein, der als „Seliger“ gilt, auch wenn es nie ein offizielles Seligsprechungsverfahren gegeben hat. 1309 wurden seine Gebeine in einen Steinsarkophag erhoben, der 1808 innerhalb des Domes versetzt wurde und seit 1975 wieder im gotischen Nachfolgebau der Johanneskapelle steht.

Gundekar II. ließ das nach ihm benannte Pontifikale Gundekarianum (eine prächtig ausgestattete Handschrift, das sogenannte Gundekarianum, ein Sammelband von 204 Blättern)erstellen, welches von seinen Nachfolgern bis zum Ende des 17. Jahrhunderts fortgeschrieben wurde. In den Einträgen dokumentierte er seine 126 Weihen von Kirchen, etliche auch in den benachbarten Diözesen gelegen. Der Eichstätter Dom wurde von ihm neu errichtet.

 

Quellen:http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Bisch%C3%B6fe_von_Eichst%C3%A4tt
            http://de.wikipedia.org/wiki/Gundekar_I._%28Eichst%C3%A4tt%29
            http://de.wikipedia.org/wiki/Pontifikale_Gundekarianum
            http://de.wikipedia.org/wiki/Domkustos

 

Wichtig: Wer kleiner ist als 165 muss sich strecken! Oder jemanden mitnehmen, der größer ist:-)
 

Dies ist mein erster Cache und ich hoffe, ihr habt ein wenig Spaß beim Suchen und Finden. Das Privatgelände muss NICHT betreten werden. Bitte achtet auf die doch ziemlich neugierigen Muggel. In die Dose passen kleine TBs und Coins, es ist KEIN Stift drin, bitte mitbringen. Bitte das Döslein immer gut zuschrauben, damit es kein Wasser zieht. Aufgrund der Lage des Caches habe ich die T-Wertung und die D-Wertung etwas nach oben gesetzt.

 

Erstinhalt:

- Holzmünze FTF
- Holzmünze 2TF
- Holmünze 3TF
- Für den Erstfinder eine kleine, nicht aktivierte Geocoin
-Logbuch
 

Und nun viel Spaß!

 

Und vielleicht entdeckt ja der Ein oder Andere das Cachemobil:-))

Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu. Bora, avpug hagra.
Ornpugr qra Pnpuranzra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)