Geschichte:
Die Wohnanlage erstreckt sich zwischen der Prager Straße, der Josef-Zapf-Gasse und dem Denglerpark auf abgetrepptem, üppig begrüntem Gelände. Sie umfasst 15 Stiegen. Diese sind zu zwei langen Zeilen gebunden, welche annähernd in Form eines offenen Paralellogramms mit zahlreichen Druchfahrten bzw. Durchgängen auf dem Grundstück errichtet wurden. Die Anordnung der Baukörper ermöglicht Lärm- und Windschutz. Die Grünräume sind im Südosten und Süden gelegen. Sie schließen unmittelbar an den Denglerpark an. Ein differenziertes Angebot an Wohnungstypen mit zu den Grünflächen hin orientierten Haupträumen steht den Bewohnern zur Verfügung. Zur Prager Straße bildet ein zweigeschoßiger Trakt die einzige Straßenfassade. Diese ist funktional-blockhaft gestaltet. Das Erdgeschoß ist von der zwischen Wandpfeilern eingesenkten Geschäftszone ausgefüllt. Mit schmalen, durchgängigen Fensterbändern, einer breiten Einfahrt und einem hinter dem Gebäude aufragenden "Schlot" (eines der Stiegenhäuser) erinnert dieser Trakt eher an ein Industriegebäude als an eine Wohnanlage. Die Fassaden der gesamten dahinter befindlichen Anlage sind vom additiven Charakter ineinander gestaffelter Blockformen geprägt. Sie vermitteln den Eindruck modulartiger Flexibilität. Zwischen unterschiedlich vor- und zurückversetzten Blöcken, Balkonen und Wandpfeilern liegen horizontal verlaufende Elemente mit Rasterwirkung. Die Baukörper sind zwischen ein und sechs Geschoße hoch. Die Erdgeschoße haben Privatgärten, im vierten und fünften Obergeschoß sind Maisonettewohnungen untergebracht. Die Stiegenhäuser sind in massiven, runden, von der restlichen Fassade deutlich abgesetzen Turmmodulen untergebracht. Diese wirken wie Gelenke an den Knickpunkten der Baukörper. Insgesamt zeichnet sich die Anlage durch hohe Wohnqualität und eine optimale Grünraumversorgung aus.