Hemsbach:
Champagner Renette, Trierer Weinapfel, Wildling von Einsiedel oder Welsche Schnapsbirne sind nur einige der klangvollen Namen, die einen kleinen Ausschnitt alter Obstsorten repräsentieren, wie sie seit Jahren von der BUND-Ortsgruppe Hemsbach/Laudenbach (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) gefördert werden. Teil dieser Förderaktion ist ein Pachtgrundstück an der Berliner Straße in Hemsbach, wo über mehrere Jahre hinweg eine Reihe regionaler Apfel- und Birnensorten gepflanzt wurde. Mit der Zeit ist so ein kleines Obstbaummuseum entstanden, das Sorten beherbergt, wie sie nur noch selten zu finden sind. Jeder Baum dient dem Erhalt und als Anschauungsbeispiel einer regionalen Sorte. Über fünfzig verschiedenen Sorten haben bereits ihren Platz gefunden. In den kommenden Jahren sollen sie durch weitere Pflanzungen ergänzt werden.
Um der Bevölkerung einen kleinen Einblick über die Vielfalt, sowie die ökologische und landschaftsprägende Bedeutung der alten Obstsorten zu vermitteln, wurde eine Informationstafel am Rande der Obstwiese aufgestellt.
So, jetzt wünschen wir euch nicht nur viel Spaß beim Suchen des Döschens, sondern auch viel Spaß beim Betrachten der schönen Obstwiese.
Wenn ihr nähere Informationen, zum Erwerben der Naturprodukte braucht, könnt ihr diese Vorort bekommen.
Eure Hemsbächer 