Schwarzes Schloss

Dieser kleine Cache führt euch zum Schwarzen Schloss und ist nach einer kurzen Wanderung zu erreichen. Gleich in der Nähe gibt es einen Platz zum Rasten, von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht zur Sternberger Kirche.
Das Schwarze Schloss (Burgruine Hohenwart) befindet sich auf einer Anhöhe zwischen dem Sternberg und Köstenberg. Erreichbar ist das Schloss am besten auf der Straße, die von Damtschach über Stallhofen Richtung Köstenberg führt.
Parken ist an diesen Koordinaten möglich:
N 46°38.540 E 13°59.855 (kleiner Parkplatz vor dem Parkverbot auf Höhe Hohenwartweg Nr. 50)
Von dort aus dem Weg nach dem Teich rechts auf Höhe Hohenwartweg Nr. 50 folgen.
Man kann die Wanderung auch von der Kirche in Sternberg starten und die Wanderwege 3/6 benützen.
ACHTUNG!!! ES IST NICHT ERFORDERLICH AUF DIE BAURESTE DER RUINE ZU STEIGEN!!!
Bitte den Cache vorsichtig heben und wieder genauso verstecken!
Viel Spaß beim Suchen wünscht Team Smoki13
Originalinhalt im Cache:
FTF-Urkunde, FTF-Geschenk kleine Eule
Travel Bug Smoki the Duck
3 Totenkopf-Radierer
Halloween-Stickers
1 Packung Beanie Bandz
3 Stein-Anhänger
Logbuch
Stift
FTF ergeht an:
WeGDA - herzliche Gratulation!!!
Der Name Hohenwart:
Der Name Hohenwart dürfte auf den herzoglichen Ministeriale Otaker de Hohenwart, der 1154 in diesem Zusammenhang genannt wird, zurückzuführen sein. Die im Volksmund bekanntere Bezeichnung Schwarzes Schloss dürfte seinen Ursprung in der üppigen Vegetation haben, die seit Jahrhunderten die Mauerreste umgibt. Auch könnte ein möglicher Brand, der in der Literatur jedoch nirgends aufscheint, zur Namensgebung geführt haben.
Dieses Schloss ist die älteste Feste der weiten Umgebung. Sie war an der Ostseite von einem Graben umgeben, während die anderen Seiten steil abfallende Felsen sicherten.
Die umfangreiche Anlage in romanischem und gotischem Stil mit drei hintereinander angelegten Höfen war von einer Ringmauer umgeben. Der quadratische frühgotische Bergfried war in die äußere Burgmauer integriert. Wehrmauern, Wohnhöfe, sowie Reste einer gotischen Doppelkapelle aus dem 14. Jh. Sind erhalten.
Bei der Wassersuche im Jahre 1974 stieß man eher zufällig auf eine künstlich errichtete, mit Rundhölzern abgedeckte Bodenvertiefung nahe der Burgruine. Bei näheren Untersuchungen dieser Anlage stellte man fest, dass diese Quellfassung mit dazugehöriger Wasserleitung einst den Burginsassen zur Trinkwasserversorgung gedient hatte.
Im Zuge der Untersuchungen konnte auch im äußersten Burghof die Zisterne gefunden werden, in der das Regenwasser für das Vieh gesammelt wurde.
Bei den während der Freilegung entdeckten Keramikfragmenten handelt es sich vorwiegend um Stücke von großen Gefäßen, die teilweise Henkel trugen.
Weiteres aus der Geschichte:
Mitte des 12. Jahrhunderts erhielt Herzog Heinrich V von Kärnten die Burg Hohenwart von Pilgrim von Pozzuolo zum Geschenk. Heinrichs Bruder Herzog Hermann verkaufte diese 1162 an den Gurker Bischof Roman I, der es als Lehen weitergab.
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts waren die Teufenbacher als Gurker Ministerialen auf Hohenwart. Von ihnen erwarben 1312 Dietmar und Hertneid von Weißeneck die Burg. 1355 belehnte Bischof Paul von Gurk die Grafen von Ortenburg mit der Burg, die aber bald selbst als Lehensherren auftraten. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 gingen ihre Besitzungen auf die Grafen von Cilli über. Von diesen kam die Herrschaft an die Görzer Grafen.
Im Krieg Kaiser Friedrichs III mit den Görzern 1456 wurde die Feste von den Truppen des Kaisers zerstört. 1515 verkaufte Christoph der Kirchenfeind die zerstörte Burg dem Hochmeister des St. Georg Ritterordens Johann Geumann. Nach der Auflösung des Ritterordens fiel Millstatt und damit auch die Ruine Hohenwart an die Habsburger. Kaiser Ferdinand I verkaufte Hohenwart an Bernhard Khevenhüller. Als Hans Khevenhüller den Protestanten anschloss, wurde der Besitz konfisziert. 1639 verkaufte Kaiser Ferdinand III Hohenwart an die Dietrichsteiner. Bis 1913 blieb die Ruine im Besitz der Familie Dietrichstein. Deren Nachfolger war die Familie Maresch-Wittgenstein und Josef Neff.