Schon morgens bemerkten wir, dass es heute ein durchwachsener Tag werden wird.
Als der Wecker klingelte, blitzte es gerade, und Drih zählte 16 Sekunden, bis der Donner dem Blitz folgte. Der Wind hatte noch nicht zugenommen, es war eher still, nur eine leichte Brise war zu spüren. Vielleicht ist das Gewitter auch schon vorbei. Kaum ausgesprochen, blitzte es wieder. Gerade mal 3 Sekunden hat das gedauert. Der Wind blieb ganz still. Wir zählten weiter und beobachteten den Himmel. „15“ sagte drih, als der Donner wieder dem Blitz folgte. Es scheint sich zu verziehen. Aufstehen…ab zur Arbeit.
Für den Nachmittag war vom Wetterdienst Sturm angesagt. So kam es dann auch. Der leise Zug verwandelte sich in einen steifen Wind – da hilft dann auch kein Haarspray mehr (eine große Sorge der Frauen). Das Wetter blieb ein paar Stunden unbeständig. Dak zählte aber inzwischen schon 21 Sekunden, bis sie es wieder donnern hörte. Das Gewitter ist also noch immer da. Sie machte sich also schnell auf den Heimweg, eine schwache Brise begleitete sie. Ein bisschen Regen kam noch, aber auch er schwächte ab. Später beruhigte sich der Wind, es wurde still, die Blätter raschelten nicht mehr und es klarte auf. Glück gehabt.
Das war ein unbeständiger Herbsttag, wie wir ihn noch häufig erleben werden in dieser Jahreszeit. Aber wir konnten an dem Abend zumindest noch unserem Hobby nachgehen – Dosen suchen! 