Wohnkomplex WK X
Nachdem "dieser" Cache sprichwörtlich 2x weggebaggert wurde, hoffe ich das der neue Standort nun Bodenfester ist. Da der archivierte ehem. Tradi ü. 3 Monate weg ist, gibt es diesen nun Frisch 
Dieser Cache dient lediglich der Erinnerung an das Wohnkomplex X. Sollte euch etwas mit dem Cache bzw. Wohnkomplex X verbinden, dann würden wir uns über eine Kurzgeschichte o.ä. erfreuen. Solltet Ihr es nicht kennen, so seht euch das Satellitenbild bei Tante Google an ;)
Im Zielgebiet ist max. noch auf Hundemuggels zu achten.
Bitte hinterlasst den Cache wie vorgefunden!
Die Entstehungsgeschichte
Im Wohngebiet X entstanden zwischen 1986 und 1990 in zwei Bauabschnitten fünf- und sechsgeschossige Gebäude in der Bauweise WBS 70. Die Häusergruppen begrenzen einen parkähnlich gestalteten inneren Grünraum, der erst 1992 fertiggestellt wurde. In den entstandenen Wohnhöfen sollten sich Verkehrs- und Ruhezonen abwechseln. Im zweiten Bauabschnitt wurden Wohngebäude mit Geschäften im Erdgeschoss errichtet. Auch die Bauten der sozialen Infrastruktur des Wohngebietes wurden mit Betonelementen in Montagebauweise errichtet.
Der erste Wohnkomplex jenseits der Bundsstraße B 97 ist zugleich der letzte Teil der neuen Stadt. Neben fünfgeschossigen Wohnbauten stehen auch sechsgeschossige ohne Aufzug. Am Rande des Wohngebietes entstanden das Laurentius-Heim, das Berufliche Schulzentrum „Konrad Zuse“, Discounter, Behindertenwerkstätten, Autohäuser, Baumärkte, Sportstudio, ein Bowlingcenter mit Tanzbar, der Eigenheimstandort „Grünewaldring“ mit dem Einkaufscenter „Grünewaldpassage“. Vom Wohnkomplex hat man einen guten Blick zur Ortschaft Seidewinkel.
Die Straßen wurden nach bekannten Bildenden Künstlern benannt, u. a. Käthe Kollwitz, Otto Dix und Otto Nagel.
Von der RUNDSCHAU, Ausgabe vom Tag der Grundsteinlegung, gibt es noch erhaltene Exemplare im Archiv. Darüber machen sich die Museumsleute keine Sorgen. Doch das andere Schriftstück umfasst mehrere A4-Blätter, maschinebeschrieben, mit Verpflichtungen des VEB Wohnungsbaukombinats Cottbus (WBK). Das Titelblatt verrät, dass im WK X im Zeitraum 1986 bis 1989 im ersten Bauabschnitt 1287 Wohnungen in der Wohnungsbauserie 70 errichtet werden sollen, dazu eine Schule, eine Sporthalle, eine Kinderkombination, Kaufhalle, Gaststätte, Jugendclub. So unverhofft, wie die Schatulle auf dem Tisch im Museum gelandet war, so schnell wurde nach einer Lösung gesucht, dieses Papier zu retten. Und was so metallisch in der Schatulle geklimpert hat, sind ein Zehn-Mark-Stück, geprägt aus Anlass des 100. Geburtstages von Ernst Thälmann am 16. April 1986, und eine Medaille zum 11. SED-Parteitag.
Über das Datum der Grundsteinlegung musste man nicht lange recherchieren - die Schatulle ist von einem Gürtel umschlossen, auf dem eingraviert steht: 9. April 1986
Ab 2005
In den Vergangen Jahren erfolgte in diesem Gebiet der Rückbau. Ein Gebäude nach dem anderen verschwand von der Sichtfläche und machte den Weg frei für die Natur. Rekultivierungsarbeiten wurden seitens der Verwalter der Grundstücke bereits zum Teil durchgeführt.
Die Perspektive für diesen Wohnkomplex sieht einen vollumfänglichen Rückbau der 5-und 6-Geschosser, so dass nach sämtlichen Arbeiten lediglich die Eigenheimwohnanlage, Autohäuser, das BSZ sowie das Bowlingcenter verbleiben