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Galgenhumor Traditional Cache

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Zeachenkaas: Irgendwann ist immer mal Schluss.

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Hidden : 10/31/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Definition:

Galgenhumor besitzt, wer in einer für ihn nachteiligen, bedrohlichen oder ausweglosen Situation ein komisches Element findet und seine Lage oder sich selbst belacht oder verspottet, indem er beispielsweise sein Unglück auf humoristische oder ironische Weise in einen Vorteil umdeutet. Wörtlich meint Galgenhumor die Witzeleien eines Verurteilten auf dem Weg zum Galgen.

Nicht jeder behält in makabren Situationen seinen Humor - aber es gibt sie auch, die wirklich Hartgesottenen, die auch der bevorstehende eigene Untergang nicht vom Witzereißen abhalten kann. Hier spricht man von Galgenhumor, in Anspielung auf den Todgeweihten, der im Angesicht des Galgens keinen letzten Wunsch, sondern stattdessen einen letzten Witz auf den Lippen hat. In gewisser Weise ist der Galgenhumor also das beste Beispiel für ein bekanntes Phänomen: Viele Menschen können in beinahe allen Situationen auch über sich selbst lachen. Der Galgenhumor ist in gewisser Weise die absolute Vollendung dieser Kunst, da selbst Gevatter Tod ihn nicht zum Schweigen bringen kann. Andere sagen, dass der Galgenhumor nur ein Ausdruck der Angst vor der Angst sei: Anstatt vor Furcht zu zittern reißt man in Angesicht des unvermeidlichen Verderbens lieber einen guten Witz. In gewisser Weise also nur ein Ablenkungsmanöver, das helfen soll, das Bevorstehende leichter zu nehmen und die Angst zu vertreiben. Auf diese Weise wird die oft unerträgliche psychologische Spannung in solchen Situationen gelöst. Es gibt also verschiedene Theorien über den Ursprung des Galgenhumors. Aber eines bleibt dabei immer gleich: Galgenhumor ist die Fähigkeit, das Witzige auch im bevorstehenden Unheil zu erkennen. Naturgemäß bleibt das Lachen dabei manchmal fast im Halse stecken - aber eben nur fast.

 

Galgenhumor ist die Kunst, sich den Ast zu lachen, auf dem man sitzt.

Wolfgang Neuss (deutscher Kabarettist und Schauspieler)

Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf.
Johann Nestroy (Dramatiker, Schauspieler, Opernsänger)

 

 

Dem Räuber Mathias Kneißl wird – im Zusammenhang mit der Verkündung seines Todesurteils 1901 – der Ausspruch zugeschrieben: „De Woch fangt scho guat o.“

 

Der erst 18-jährige Berliner Räuber Werner Gladow soll bei der Verkündung des Urteils im Jahre 1950 den Ausspruch getätigt haben: „Wissen Sie, Herr Richter, die dreifache Todesstrafe - einmal lass ich mir das ja gefallen, die Birne abhauen, aber det andere beede Mal würde ich sagen, dat is Leichenschändung.“
Angeblich klemmte bei der Exekution zunächst das Fallbeil und blieb zweimal im Hals des vor Schmerzen schreienden 19-Jährigen stecken. Der dritte Anlauf war letztlich erfolgreich. Der Staatsanwalt soll während dieser Hinrichtungsprozedur in Ohnmacht gefallen sein.

Am 25. Juli 2008 sprach der in den USA wegen Mordes zum Tode verurteilte Christopher Emmett, nachdem der Gouverneur von Virginia das Gnadengesuch abgelehnt hatte, als letzte Worte vor der Vollstreckung des Urteils durch die Giftspritze: „Tell the governor he just lost my vote.“ („Sagt dem Gouverneur, dass er gerade meine Stimme verloren hat.“)

 
 

 

Der Henker, der Delinquent und der Geistliche stehen am Galgen. Der Delinquent hat bereits den Strick um den Hals. Der Henker erzählt Witze, dass sich die beiden anderen vor Lachen schütteln. Der Delinquent meint nach einiger Zeit zum Henker: „Einen Witz noch, aber dann ist die Mittagspause aus!“

*

„Sie müssen beim Ausfüllen des Totenscheines mehr Sorgfalt walten lassen“, mahnt der Chefarzt den jungen Assistenten. „Sie haben schon wieder in der Spalte ´Todesursache´ Ihren eigenen Namen eingetragen.“

*

Jakob liegt im Sterben. Seine Frau sitzt auf der Bettkante. Er schaut hoch und sagt ganz schwach: “Ich muss dir etwas beichten.” “Das muss nicht sein.”, sagt seine Frau. “Doch! Ich bestehe darauf, ich will meinen Frieden machen. Ich habe mit deiner Schwester, deiner besten Freundin, ihrer Freundin und deiner Mutter geschlafen!” “Aber das weiß ich doch längst”, sagt sie sanft, “jetzt bleib ruhig liegen, damit das Gift wirken kann.”

*

 

Ein Schweizer und ein Ami stehen in einer Reihe vor dem Erschießungskommando. Der Oberkommandant ist gerade dabei den Schießbefehl zu erteilen. Plötzlich fängt der Schweizer an zu schreien: „Es brennt, es brennt!" Alle sind in wilder Aufregung und der Schweizer kann entkommen. Am nächsten Tag steht der Ami vor dem Erschießungskommando als der Oberkommandant losschreit: "Gewehre ansetzen, Ziel erfassen und...." Brüllt der Ami: "FEUER!"

 

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Das Telefon läutet. Der kleine Junge hebt ab: „Hallo?“ – „Hallo, hier ist Papi. Gib mir mal die Mama.“ – „Das geht nicht, sie liegt mit einem Mann im Bett.“ – „Wie bitte?“ – „Sie liegt mit einem Mann im Bett.“ – „Das darf doch wohl nicht wahr sein. Hör zu! Du gehst jetzt in mein Arbeitszimmer: In der rechten Schublade vom Schreibtisch liegt ein Revolver: Denn nimmst Du und erschießt beide!“ Der Junge legt den Hörer hin, kurz darauf hört man zwei Schüsse fallen. „Hab ich gemacht, Papi.“ – „Gut, mein Junge, und nun ruf doch mal deine Schwester ans Telefon.“ – „Aber Papi, ich hab’ doch gar keine Schwester!“ – „Oh! Entschuldigung! Falsch verbunden!“

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Ein Bergführer sagt zu den Touristen: „Der nächste Grat am Felsen vorbei ist sehr steil und gefährlich! Halten Sie sich gut fest und passen Sie auf! Wenn Sie trotzdem abstürzen sollten, vergessen Sie nicht nach links zu schauen, dort haben Sie eine tolle Aussicht!“

*

Fritzchen geht mit seinem Großvater eine Wiese entlang. Plötzlich bückt er sich, rupft ein Büschel ab und gibt es ihm. „Was soll ich damit?“, fragt der Großvater. Fritzchen antwortet: „Papa hat gesagt, dass wir das Haus bekommen, sobald der Opa ins Gras beißt!“

 

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Im Zug sitzen zwei Männer in einem Abteil. Der eine hält sich seinen Kiefer und hat Schwierigkeiten mit seinem künstlichen Gebiss. Der andere fasst in seine Tasche und reicht ihm ein andres. „Ja, das ist schon besser als meines, aber es ist noch etwas eng an den Seiten“, sagt der Gebissträger. Der zweite Fahrgast reicht ihm noch ein Gebiss. „Das ist auch nicht schlecht, aber es ist doch unten zu weit“, meint der Mann diesmal. Als er noch eine dritte Prothese erhält, ist er begeistert, weil sie genau in seinen Kiefer passt. „Danke schön! Sind Sie Kieferorthopäde?“, fragt er. „Nein“, antwortet der Helfer, „ich bin Totengräber!“

*

Ein Mann liegt auf der Intensivstation, an vielen Schläuchen angeschlossen. Da besucht ihn ein Pfarrer. Plötzlich fängt der Mann zu keuchen an. Da er nicht sprechen kann, bittet er in Zeichensprache um einen Stift. Er kritzelt auf einen Zettel einen Satz und stirbt. Der Pfarrer denkt sich: „Das geht mich nichts an!“ und bringt den Zettel der Frau des Verstorbenen. Die liest und fällt in Ohnmacht. Da nimmt der Pfarrer den Zettel und liest: „Du Idiot, geh von meinem Schlauch runter!“

Additional Hints (Decrypt)

Ovggry Mrggry gnhfpura! Qnaxr!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)