Die Fluren des Hochlandes gehörten in vorchristlicher Zeit zum unbesiedelten Einzugsgebiet germanischer und slawischer Völkerschaften. Als Anfang des 6.Jh. Die germanischen Hermunduren westwärts zogen, rückten slawische Wenden in die nicht vollständig verlassenen Räume zu beiden Seiten der Elbe nach. Sie siedelten aber nicht im Hochland, sondern nutzten lediglich seinen Randstreifen zum Holzeinschlag, zur Honiggewinnung und zur Jagd. Erst im Jahr 1144 leitete Markgraf Konrad II. der Große eine planmäßige Besiedlung des südlichen Sorbenlandes ein, unterstützt von den Burggrafen von Dohna. Kolonialisten, oberfränkische Bauern, überquerten 1150 die Elbefurt (unweit der heutigen Dresdner Augustusbrücke) und zogen Richtung Hochland. Hier legten sie, meist in schützenden Tallagen und an Bächen, Waldhufendörfer an. Später wurden die Rittergüter der bedeutenden dohnaisch-meißnischen Adelsgeschlechter zum lokal bestimmenden Faktor.
Zum Cache: Ihr durchwandert das Reihendorf Eschdorf (germanischer Ursprung, 1317) mit dem großen Rittergut (1346), die Waldhufendörfer Reitzendorf (1378) mit dem Kleinbauernmuseum, Schullwitz (1378) mit seinen vielen Teichen und Zaschendorf (1367) mit seiner Mühle. Euch erwarten auf den 13,2km/3,5-4h zum großen Teil Asphaltwege, aber auch unebene und stellenweise etwas schlammige, zugewachsene Wald-, Feldrand- und Wiesenwege. Die moderaten An- und Abstiege (Höhe üNN max. 366m / min. 250m) sind größtenteils für normale Fahrräder geeignet. Aber selbst extreme Mountainbiker müssen ihr Rad auf zwei kurzen Streckenabschnitten schieben, über Treppen tragen bzw. abstellen (näheres später im Text).
Start:
Stellt an den Startkoordinaten N 51° 01.939 / E 013° 53.708 euer Cachemobil ab und begebt euch in Richtung Osten zu einem kleinen Steg. N 51° 01.931 / E 013° 53.719 Überquert den Bach, haltet euch links über die Wiese bergan bis zum Kirchengelände, geht rechts durchs Eingangstor auf die Straße und diese rechts hoch. Der Rechts-Links-Bogen der Straße führt euch um den Friedhof zu einer Bushaltestelle
Station 2: N 51° 01.812 / E 013° 54.082
Hier könnt ihr auch parken und starten. Die Zahlen auf dem Haltestellenschild sind A / B.
A = _ _ _
B = _ _ _
Jetzt wird es sehr unwegsam. Das Abenteuer kann beginnen. Diesen uralten Weg möchte ich gern wiederbeleben. Fahrräder müssen bei hochgewachsener Vegetation geschoben werden.
Station 3: N 51° 01.(A+535) / E 013° 54.(B)
Der Ausguck hat C Stufen.
(DIE LEITER IST WEG)
C = 8
Von hier müsst ihr wieder sehr unwegsam rechts bzw. südwestlich am Feldrand entlang (Leider ist der traditionsreiche und früher vorhandene, weiter geradeaus führende "Messweg" in den 80-er Jahren im Zuge der Flurbereinigung erfolgreich überackert worden!) und aus der „Wildnis“ kommend nach links, später östlich bergab. Bald seht ihr ein Ortseingangsschild. Nach diesem dürft ihr den Abzweig nicht verpassen! Ein braunes Schild weißt die Richtung. Achtung, Man kann z.Zt. auch ab Station 3 geradeaus (südlich) dem alten Messweg (zZ. Feldtrampelpfad) folgen!
Station 4: N 51° 01.(3*A-31) / E 013° 54.(B-C+160)
Eine erste Rast wäre hier möglich, wobei die etwas später folgende schöner ist. Zählt die Latten (D).
Was sind Karli und Wolle für Bewohner (Schild)? Der 1. Buchstabe wird gesucht. (E)
D = _
E = _
Auf dem Weiterweg taucht ihr in die Stille des Hochlandes ein und erlebt erste, traumhafte Fernsichten.
Station 5: N 51° 01.(C-E)(E)(C) / E 013° 54.(E)(E)(C)
Genießt ihr die grandiose Aussicht, steht hinter euch ein Gebäude. An welchen Buchstaben erinnert die Konstruktion am Dach ( Wert = F ) Kontrolle: Alle Sitz-und Lehnebefestigungsschrauben multipliziert mit 4.
F = _ _
Station 6: N 51° 01.(D*F-10) / E 013° 54.(3*B+F-10)
Vor einer Einmündung stehend, merkt ihr euch die Nummer am rechten, gelben Haus ( G ). (alternativ: Anzahl der Buchstaben des Straßennamens der Einmündung)
G = _ _
Diesen Weg wandert ihr jetzt unbeirrt immer gerade aus!
Station 7: N 51° 01.(C*D+D+F) / E 013° 54.(C)(G+C)
Bänke laden zur wohlverdienten Rast ein und für eine Erfrischung kann hier jeder selbst Handanlegen.(z.Zt. ist die Pumpe gesperrt!)
Wann wurde dieser Frischespender saniert? Achtung! Schild ist weg! Die letzte Ziffer sei H
H = 2
Bergab und links an diesem vorbei, kommt ihr bald zum nächsten Abzweig.
Station 8: N 51° 01.(3*F+E) / E 013° 54.(C)(D)(H)
Welche Zahl ist über dem Wegweiser, dem ihr jetzt nach links folgen sollt am Zaun angeschraubt?(I)
I = _ _
Auf dem Weiterweg liegt euch ein Panorama über die Sächsische Schweiz bis ins Böhmische zu Füßen!
Station 9: N 51° 01.(H*H)(D-H)(E) / E 013° 5(G:H).(H)(B-A-H)(D-H)
Zum Kräfte sparen geht es nicht ganz hinauf, denn erst die Hälfte des Weges ist geschafft. Ein Abstecher zu diesem Highlight inklusive klassischem Cache ist natürlich trotzdem empfehlenswert.
Auf einem grünen Schild rechterhand zählt ihr die gelben Buchstaben (J).
J = _
Station 10: N 51° 01.(J*J*D)(I-H) / E 013° 5(H+J).(F:E)(J)(J*J)
Regengeschützt rastend zählt ihr hier die Ecken des Pavillions (K). Über euch liegt die Dose von "Wer rastet, der rosteT5"
K = _
Ständig wechselnde Aussichten begleiten euch auf dem ca. 2km langen, meist abfallenden Weiterweg.
Station 11: N 51° 01.(A*K:H+J) / E 013° 5(E).(K-J)(K-C)(K-J)
Hier könntet ihr euch bei einem Platzregen trocken unterstellen und für die letzten 4 km stärken. Merkt euch eine der beiden Zahlen (L) der Entfernung nach Zaschendorf.
L = 3
Achtung! Von hier in Richtung „Dresdner Heide“ nur 80m laufen und dann rechts eine etwas versteckte Treppe hinab. (10m nach links befindlicher eiserner Absperrung)
Radfahrer stellen vor dem Abstieg ihren Drahtesel ab, oder müssen ihn beschwerlich schieben! Der Weiterweg, auch wenn es anfangs so aussieht, ist mit Mountainbike nicht möglich! Erst geht es stufig schräg abwärts und bald rechts am Hang entlang.
Station 12: N 51° 01.(G³-1) / E 013° 5(J+L).(H+H)(L*J)(D)
Auf der Rückseite interessiert hier der Wert des Letzten der drei eingekratzten Buchstaben (M)
M = _ _
Diesem Weg leicht abfallend am Hang folgen, an einer weißen Bank und einem Kreuz vorbei bis zu einem Steg. Geht über diesen weiter am Teich vorbei (etwas schlammig) über eine Brücke.
Station 13: N 51° (C-E).(E*M-H) / E 013° 5(M-E).(D)(4*M)
Wem wurde dieses kleine Bauwerk gewidmet? Der Wert eines der drei gleichen Buchstaben im Namen der Person sei (N)
N = _
Aufwärts folgt ihr dem Weg und den Treppen bis zum Ende, geht durch eine kleine Tür, dann geradeaus und rechts um ein Gebäude herum (im OG befindet sich ein Museum). Doch bevor ihr zur nächsten Tür wieder hinaus geht, lest am Gebäude vorbeigehend auf dem angeschlagenen Schild, was sich drinnen für ein Instrument befindet (Anzahl der Buchstaben = O) und welcher Meister mit seinem Sohn es gebaut haben (Anzahl der Buchstaben des Nachnamens Minus 1 = P). Kontrollbestimmung: Der Entwurf für dieses Instrument stammt von ... ? (Anzahl der Buchstaben des Nachnamens = P)
O = _
P = _
Aus der Tür tretend geht es geradeaus etwas ansteigend weiter und dann links am Sportplatz vorbei zum Asphaltband zurück. Fahrradfahrer holen links ihr Rad und die Wanderer gehen rechts weiter.
Das Asphaltband trifft auf eine Straße, der ihr links bergab (grüner Punkt) in den Ort folgt. Oben am Anfang steht links ein Steinkreuz. Geht nicht geradeaus den Fahrradweg zur Brücke. Gleich bei der ersten Seitenstraße „Am Triebenberg 19-1“ links einbiegen! Das erspart euch viel Verkehr! Nach den Schulteichen und der rechts auftauchenden Schule , tangiert ihr kurz die Hauptstraße, um linkshaltend (an Lutherkirche links), verkehrsberuhigt zur Station 14 zu gelangen.
Station 14: N 51° (O-L).(N)(P)(N+P) / E 013° 5(P-H).(K)(K)(O)
Zählt am Brückengeländer die senkrechten Eisenprofilstangen eines der großen, mittleren Felder zwischen den stärkeren Pfosten und subtrahiert 9 (Q). Kontrolle: Von der am Stahlpfosten klebenden Bauwerksnummer alle Ziffern und den Buchstabenwert addieren.
Q = _
Nun kurz auf gleichem Weg zurück.
Station 15: N 51° (Q-O).(A-F) / E 013° 5(O-N).(Q+H)(K)(O)
Wieviele Ecken (R) hat das an einem runden Holzpfahl, rechts hinterm immergrünen Nadelbaum, angeschraubte Schild? (Nicht das sich unweit befindliche Rotumrandete!)
R = _
Ein Wiesenweg führt euch nun teilweise schlammig vom Dorf weg in die Felder.
Station 16: N 51° (R-J).(M*Q-H) / E 013° 5(G-R).(G*R+P)
Welche fett geschriebene Zahl steht auf dem gelbem Schild unterm Dach? R Nr. S
S = _ _ _
Station 17: N 51° (P-R).(Q)(P*G) / E 013° 5(G-P).(4*S+N)
Welche fett geschriebene Zahl steht auf dem gelbem Schild unterm Dach? R Nr. T
T = _
Gegenüber die Straße runter bis zum Ende, auch wenn es euch bald bekannt vorkommt.
Station 18: N 51° (K-Q.(R)(P)(T+T) / E 013° 5(R-T).(T)(Q+T)(N-T)
Auf der Karte seht ihr zwischen Krieschendorf und Kleinbauernmuseum (oder Friedhof Schönfeld) ein schwarz-weißes Piktogramm. Was stellt es dar (4 „sportliche“ Buchstaben)? Die Summe der Werte aller Buchstaben ist U.
U = _ _
Station 19: N 51° (H-T).(U+U-K)(R) / E 013° 5(T+L).(T)(N)(T)
Achtung abbiegen! Rechts rein!
Vorher müsst ihr schnell noch ein am Zaun befestigtes, rotumrandetes Schild anschauen. Welcher Buchstabe ist darauf zu erkennen? Sein Buchstabenwert sei V.
V = _
Leider müsst ihr seid geraumer Zeit nun im Stehen die Finalkoordinaten errechnen! Ich habe die Berechnung deshalb etwas einfacher gehalten.
Finale: N 51° (M-I).(D)(O)(V) / E 013° (V*Q-J).(V-N)(C+Q-K)(B-S-F-T)
Der Weiterweg zum Ausgangspunkt (Start) ist intuitiv zu lösen! Keine Angst, es ist ganz einfach!
Eine erlebnis- und aussichtsreiche Wanderung wünscht euch hzclimber - Happy hunting.