Die katholische Kirche St. Norbert in Düsseldorf-Garath wurde 1966/68 nach Plänen von Gerhard Nitschke erbaut.
Am 25. Juni 1966 machte Pfarrer Schütz den ersten Spatenstich für den Bau der Kirche. Am 4. Dezember 1966 erfolgte die Grundsteinlegung mit einem Steinblock aus dem 11. Jahrhundert, einer Spolie, die aus dem Xantener Dom stammt. Am 22. Dezember 1968 wurde die Kirche mit dem Patrozinium des heiligen Norbert von Xanten geweiht. Zum 1. Januar 2007 wurde die Kirche St. Matthäus zur Pfarrkirche der fusionierten Kirchengemeinden St. Norbert und St. Theresia.
Die St.-Norbert-Kirche ist im Stil der Nachkriegsmoderne vorwiegend aus Sichtbeton errichtet, weshalb man sie auch dem Brutalismus zuordnen kann. Die Wiederholung gleichförmiger geometrischer Grundformen und die Schaffung eines flexibel nutzbaren Raumgefüges legen eine Verwandtschaft mit der Architektur des Strukturalismus nahe. Der Raum der Gemeinde besteht aus fünf verschieden langen, fächerartigen Segmenten, die von Osten halbkreisförmig auf einen zehneckigen Zentralraum ausgerichtet sind. Dieser ragt im Westen wie eine Apsis mit 4/10-Abschluss nach außen. Hier befindet sich der Altar. Die Segmente sind zweistufig gestaltet und an der Außenseite unter ihren Satteldächern mit dreieckigen Buntglasfenstern versehen. Die Dächer vereinen sich mit dem Faltdach des Zehnecks zu einem Stern.
Bitte Pinzette und Stifft mitbringen.
Quelle Wikipedia