Am besten am PC aufmerksam durchlesen bevor es los geht.
Vorab:
Dieser Cache stellt keine Anlageberatung in Wertpapieren da. Alle erwähnten Beispiele beziehen sich auf erfundene Produkte. Für die Korrektheit des Textes besteht kein Gewährleistungsanspruch. Die erläuterten Optionsscheine unterliegen der Risikoklasse 5 (Hoch Spekulativ und birgen die Gefahr des Totalverlustes des eingesetzten Kapitals mit sich.)
____Was brauche ich für den Cache?____
- Zeit, lust und Mut.
- ein Taschenrechner (auch wenn ihr ein Smartphone mit habt)
- Zettel, Stift für Nebenrechnungen
Der Cache ist für dich nicht geeignet wenn...
...du kein Interesse hast, dich vorab zu informieren.
...du keinen Bock auf ein wenig mehr lesen während des Wherigos hast.
...dir Finanzthemen bzw. Wertpapieren am ( | ) vorbeigehen.
...du ein Problem damit hast, dass dieser Wherigo keine Geschichte beinhaltet.
...du ein Problem damit hast, dass es einem Tutorial gleichen könnte.
Über den Cache:
Dieser Wherigo befasst sich mit dem Thema Wertpapieren, speziell mit den Optionsscheinen.
Es wird mehr zu lesen geben als bei anderen, da ich euch erstmal ein wenig Grundwissen vermitteln muss. Ich habe versucht, es so einfach wie möglich zu erklären und auch ein paar Details und Begrifflichkeiten raus gelassen.
Den Wherigo und die Aufgaben, welche ihr lösen müsst, habe ich so einfach wie möglich gemacht.
Es geht von einer Lektion zur Nächsten; insgesamt sind es 5 Lektion plus Finale. Die Erste befindet sich untenstehend.
Mit diversen Rechenaufgaben zeige ich euch auf, wie ihr Rekordgewinne erzielen könnt. So kommt ihr von Zone zu Zone weiter und dem Final näher.
Ein Ausdruck schadet sicherlich auch nicht, um nochmal etwas nachlesen zu können.
[Da es ja zunehmend immer mehr gibt die Wherigos cracken hab ich mir ein Programm besorgt wo ich verfolgen kann ob jemand den Wherigo versucht zu cracken oder es auch geschafft hat.]
Die Strecke ist insgesamt ca.1,7 Kilometer lang auf der, der Wherigo gespielt wird. Die Wegstrecke vom Parkplatz aus, ist insgesamt ca. 5 Kilometer lang. Der Wherigo im Outdoor bereich ist in 1 bis 2 Stunden schaffen.
Getestet und erfolgreich bestanden mit folgenden Geräten:
Smartphone`s:
HTC One Mini
Samsung S4
Samsung Galaxy Tab3
GPS-Geräte
Zur Zeit leider nicht. Ich bitte um Nachsicht.
Ich wäre erfreut, wenn ihr in euren Logs erwähnen würdet, mit welchem Gerät der Wherigo funktioniert.
So können andere Cacher nachschauen.
Hier die Cartrigde:
Verbessert wurde:
- Zonenoptimierung
- Finale wurde optimiert
- Hintbilder tauchen nach dem Betreten der Finalzone
bei You See auf.
- Koordinaten werden angezeigt
Lektion 1
Was sind Optionsscheine?
Es handelt sich bei Optionsscheinen um so genannte „abgeleitete Finanzprodukte“, in der Fachsprache auch als Derivate bezeichnet, weil sich ein Optionsschein immer auf ein anderes Produkt aus dem Finanzbereich bezieht, zum Beispiel auf eine bestimmte Aktie oder auf einen Index. (Wir werden uns auf eine Aktie beziehen) Etwas salopper, aber sehr verständlich als Vergleich formuliert, kann man den Optionsschein an sich auch als eine Wette bezeichnen.
Und zwar wettet man durch einen Optionsschein entweder auf fallende Kurse (Put) oder auf steigende Kurse (Call) des so genannten Basiswertes, (Kurs einer Aktie) also zum Beispiel der Aktien, auf die sich der Optionsschein bezieht. Das Hauptmerkmal der Optionsscheine ist die so bezeichnete Hebelwirkung. Wie kommt bei einem Optionsschein der Hebel zustande und was drückt dieser konkret aus? Der Hebel eines Optionsscheines kommt grundsätzlich durch den im Vergleich zur Direktinvestition in den Basiswert (Also der Aktie) zustande. Da wir einen geringeren Kapitaleinsatz aufbringen müssen und trotzdem an den der Kursbewegung des Basiswertes teilnehmen. Er ist immer nur eine Zeitpunktbetrachtung (Momentaufnahme) und ändert sich mit sich änderndem Kurs des Basiswertes. (In der Praxis bzw. jene die mit Optionsscheinen spekulieren, verkaufen diesen aber vor dem Laufzeitende, da Sie nicht die Aktien haben oder liefern wollen, sondern lediglich mit den Schwankungen der Optionsscheinen Geld verdienen möchten)
Der Hebel besagt, um wie viel Prozent sich der Kurs des Optionsscheins ändert, wenn sich der Kurs des Basiswertes um 1% ändert.
Angenommen man hat ein Optionsschein auf den Dax mit Hebel 35 und der Dax steigt um 2 %, dann steigt der Optionsschein um 70 %
2 * 35 = 70%
Die Wertentwicklung des Optionsscheins hängt dann von der Entwicklung des Basiswertes (Also wieder dem Kurs der Aktie) ab. Allerdings vollzieht der Optionsschein diese Entwicklung nicht 1:1 nach, sondern er steigt und fällt überproportional, zum Beispiel um ein Dreifaches, und genau dieses beinhaltet die Hebelwirkung.
Kommen wir zur Erklärung an einem Beispiel:
Call-Optionsscheine
Ein Anleger erwirbt einen Call-Optionsschein vom Emittenten (Herausgeber des Optionsscheines) auf eine Aktie XY mit einem Basispreis von 100 Euro. Für den Anleger heißt das, dass er das Recht hat, von dem Emittenten die Lieferung der Aktie XY zu einem Preis von 100 Euro zu verlangen.
Wann lohnt es sich, dieses Recht in Anspruch zu nehmen? Die Inanspruchnahme dieses Rechts macht nur dann einen Sinn, wenn die Aktie über den Optionsschein günstiger bezogen werden kann als über die Börse, also wenn die Aktie über 100 Euro notiert. Sollte der Aktienwert dagegen unter 100 Euro fallen, könnte der Anleger die Aktie an der Börse günstiger erwerben.
Ob mit einem Call auch ein Gewinn erzielt wird, hängt dann von der gezahlten Optionsprämie ab. Angenommen, die Optionsprämie des Call-Optionsscheines auf die Aktie XY 100 Euro (Heißt in diesem Fall das die Aktie zu 100 Euro gekauft werden kann) auf die Aktie XY beträgt 10 Euro: Dann zahlt der Anleger 10 Euro an den Emittenten und erwirbt dadurch das Recht, eine Aktie XY zu einem Preis von 100 Euro innerhalb der Laufzeit zu kaufen. Nun sieht die Rechnung des Anlegers etwas anders aus. Denn am Fälligkeitstag der Option kommt er erst dann in die Gewinnzone, wenn der Kurs der Aktie XY über 110 Euro steigt.
Der Anleger mit einem Call-Optionsschein kann somit unbegrenzt an steigenden Kursen der Aktie XY profitieren, da ein Aktienkurs ins unermessliche steigen kann. Fallen die Kurse dagegen, ist der Verlust auf die gezahlte Optionsscheinprämie begrenzt. Notiert in diesem Beispiel die Aktie XY 100 Euro, entsteht allerdings ein Totalverlust, da die Optionsprämie futsch ist.
Der Wert des Call-Optionsscheins hängt also maßgeblich von der Kursentwicklung der Aktie XY. Da der Besitzer des Optionsscheins aber im Vergleich zum Direkterwerb in eine Aktie XY deutlich weniger investiert hat, entsteht eine Hebelwirkung im Optionsschein.
Beispiel:
Optionsschein Call auf Aktie XY mit Hebel 10, Basispreis 100, Optionspräme 5 Euro
Steigt die Aktie XY bis zum Laufzeitende des Optionsscheins um 20 Euro auf 120 Euro, gewinnt die Aktie 20,00%.
Der Hebel gibt an um wie viel Prozent der Optionsschein steigt, wenn der Basispreis 1 % steigt.
Also ergibt sich folgende Rechnung:
20% (Anstieg des Basispreises also die Aktie) * 10 (Hebel) = 200%
Unser Optionsschein hätte also ein Plus von 200% bzw. unser eingesetztes Kapital hätte den Gewinn.
Umgekehrt verliert der Call am Laufzeitende bei fallenden Kursen um den Hebel 10 (Also die Aktie verliert ein Prozent und unser Optionsschein verliert 10%).
Put-Optionsscheine
Das Gegenstück zum Kaufoptionsschein ist der Put-Optionsschein. Hier erwirbt der Käufer das Recht, einen Basiswert also die Aktie XY, zu einem vorher festgelegten Preis (Basispreis) zu verkaufen. Dafür zahlt der Verkäufer in der Regel dem Emittenten, vorab eine Prämie. Der Verkäufer wird sein Verkaufsrecht natürlich nur solange in Anspruch nehmen, wie er den Basiswert über seinen Optionsschein teurer verkaufen kann, als über die Börse. Andernfalls verzichtet er auf die Wahrnehmung seines Optionsrechts. Auch die Verkaufsoption ist somit ein Recht, aber keine Verpflichtung. Nimmt er es nicht wahr ist die Optionspräme futsch also wieder Totalverlust.
Put-Optionsschein-Inhaber profitieren also von einem Kursverlust des Basiswertes.
Beispiel:
Optionsschein Put auf Aktie XY mit Hebel 10, Basispreis 100, Optionspräme 5 Euro
Fällt die Aktie XY bis zum Laufzeitende des Optionsscheins um 20 Euro auf 80 Euro, verliert die Aktie 20,00%.
Der Hebel gibt an um wie viel Prozent der Optionsschein steigt, wenn der Basispreis 1 % fällt, da wir einen Put also mit fallenden Kursen gewinnen
Also ergibt sich folgende Rechnung:
20% (Verlust des Basispreises also der Aktie) * 10 (Hebel) = 200%
Unser Optionsschein hätte also ein Plus von 200% bzw. unserer eingesetztes Kapital hätte den Gewinn.
Umgekehrt verliert der Put am Laufzeitende bei steigenden Kursen um den Hebel 10 (Also die Aktie steigt ein Prozent und unser Optionsschein verliert 10%).
Mit Put-Optionsscheinen können Anleger nicht nur auf fallende Kurse setzen, sondern auch ihr Depot gegen Kursrückgänge im Basiswert absichern. Denn der Put legt bei sinkenden Kursen zu und gleicht im Idealfall die Depotverluste aus. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Absicherung. Und hier wären wir schon worum es im Wherigo geht.