Wenn dieser braune Winzling am Boden und durch dichtestes Gestrüpp schlüpft, könnte man ihn im ersten Moment glatt für eine Maus halten - bis er mit seinen kurzen Flügeln geradlinig davonschwirrt, um entweder im nächsten Gebüsch unterzutauchen, oder sich zu einer Gesangsstrophe auch mal für alle sichtbar auf dem Gartenzaun zu exponieren. Dann folgt die zweite Überraschung: der nur neun Gramm leichte Zaunkönig schmettert in einer Lautstärke los, die wir ihm so zunächst nie zutrauen würden. Jede Gesangsstrophe dauert etwa fünf Sekunden und besteht aus einer Kaskade hoher Töne und schneller Triller. Mit einem harten „tek“ oder auch „trrrrrr“ schlägt er dagegen Alarm.