Einstmals, so um die 1890er Jahre, mag hier das Bildungsbürgertum von Groß Salze oder der geneigte Kurgast flaniert haben. Sicher besuchte der ein oder andere auch das Café Satiedzig, um seinen Sonntagnachmittagskaffee mit einem Stückchen Streußelkuchen zu genießen. Nach einem gescheiterten Sanierungsversuch ist das Gemäuer heute wieder in seinen Dornrößchenschlaf gefallen und bildet einen bemerkenswerten Kontrast zu den gepflegten Fassaden benachbarter Häuser. Längst wachsen wieder Birken aus den Fugen und der Geist einstiger Caféhausatmosphäre flieht durch die hohlen Fenster.
Zur Beachtung!
Bitte tarnt eure Suche professionell! Meinethalben gebt ihr euch als Interessenten des Hauses und fotografiert exzessiv. Zum Bergen der Dose sollte dann plötzlich der Schnürsenkel offen sein oder das Fahrrad einen Platten haben.
Das Gebäude als auch das Grundstück müssen nicht betreten werden!