Skip to content

Lost Place - Lost Village Helfenberg Multi-Cache

This cache has been archived.

kpalser: Lost Place - Lost village - lost box

More
Hidden : 11/2/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:



Lost Place - Lost Village
Helfenberg

Schneehex & kpalser
V1.3
Český překlad PavlikVB

Helfenberg 1835

Egal von welcher Seite man nach Helfenberg kommt, der Ort zeigt, dass er seine Blütezeit bereits hinter sich hat - weit hinter sich. Mit diesem Cache möchten wir euch ein wenig in die Geschichte von Helfenberg einführen, die geprägt wird von der Weberei-Fabrik.

Helfenberg wird erstmals 1224 urkundlich erwähnt. In dieser Zeit wurden sowohl das Schloss Helfenberg als auch die Burg Piberstein erbaut. Schon seit dem 12. Jahrhundert dürfte man sich in Helfenberg der Leinenweberei widmen. Leinen basiert auf Flachs oder Hanf, die in früher Zeit vielfach im Mühlviertel angebaut wurden.

Schon im 16. Jahrhundert wurde das Leinen auch gefärbt und es existierte bereits eine Mangel - ein Gerät mit dem Textilien geglättet werden können.

Anfang des 19. Jahrhunderts waren in der weiteren Umgebung von Helfenberg bereits rund 200 Weber und 500 Spinner im Einsatz. Dies dürfte den Anstoß dafür gegeben haben, dass um 1840 die Gebrüder Simonetta die sogenannte Bäckermühle erwarben und am linken Ufer der Mühl eine Leinenfabrik errichten ließen. Das Gebäude wurde 4stöckig errichtet und hatte eine Grundfläche von 53 * 26 Meter. Die Mauerstärke betrug teilweise über zwei Meter. Der 2. Stock diente vorwiegend als Wohnfläche für die Besitzer, während in den anderen Stockwerken der Weberei nachgegangen wurde.

Zur Hochzeit arbeiteten rund 1200 Menschen in der Fabrik und in der Gegend in sogenannten Faktoreien nochmals 2000 Weber.

1864 gingen die Simonettas in Konkurs, woraufhin die Fabrik ein Jahr stillstand. Ein Sohn der Simonettas pachtete dann die Fabrik zusammen mit einem Buchhalter der Vonwiller'schen Textilfabrik in Haslach und kauften die Fabrik 1882, verkauften sie aber bereits wieder ein Jahr später.

Helfenberg vor 1900

1889 erwarb ein gewisser Hugo Hahn die Textilfabrik und ließ mechanische Webstühle mit Wasserkraft betrieben errichten, die aber nicht rentabel waren. Nach seinem Tod übernahm sein Sohn, musste dann aber während des 1. Weltkrieges als Soldat dienen und der Betrieb stand zeitweise still. Durch die Wirren des Krieges kam die Fabrik nicht mehr in Schuss und Hahn verkaufte 1919 an den Haslacher Matthäus Gollner - eine schlechte Entscheidung, denn die Hyperinflation während der Weltwirtschaftskrise fraß sein ganzes Vermögen auf und er starb Jahre später völlig verarmt.

Helfenberg um 1900

Gollner setzte die verfallenden Gebäude wieder instand und stockte die Anzahl der Webstühle auf 120 auf. Während des 2. Weltkrieges wurden die Webstühle immer leistungsfähiger gemacht, jedoch konnte nach dem Krieg unter russischer Besatzung die notwendige Modernisierung nicht durchgeführt werden. Erst Ende der 50er Jahre wurde die Fabrik mit Investitionen von mehreren Millionen Schillingen wieder komplett modernisiert. Die Produktivität wurde massiv gesteigert, jedoch waren nicht einmal mehr 100 Personen beschäftigt.

Helfenberg 1940

Die Textilfabrik wurde in den darauffolgenden Jahrzehnten mehrfach verkauft und verfiel zunehmend, was auch heute noch zu sehen ist. Mit dem Niedergang der Fabrik ging auch der Ort Helfenberg selber nieder. Zahlreiche Gebäude im Ortszentrum sind verwahrlost und der ganze Ort, der heute nicht einmal mehr 1000 Einwohner hat, beschäftigt heute nur mehr rund 240 Personen und somit nur ein Fünftel gegenüber dem 19. Jahrhundert.

Helfenberg heute

Seit den 2000er-Jahren wurden mehrere Revitalisierungs-Projekte für die Fabrik gestartet, die heute neben einer Produktion auch mehrere Veranstaltungsräumlichkeiten bietet.

Wer Interesse an Leinenprodukten hat, findet heute noch in der Leinenweberei Vieböck in Helfenberg ein umfassendes Angebot.

Start/Stage 1:
N48 32.528 E14 08.374
Du findest in der Nähe des Headers ein besonderes Parkplatzschild, das man so eigentlich kaum erwarten würde. Da steht ein ganz schön langes Wort.
An welcher Stelle findest du:
- das 'm' = A
- das 'd' = B
- das mittlere der drei 'e' = C?

Stage 2:
N48 32.516 E14 08.358
Ein Kunstwerk, das wohl noch nicht so alt wie die Fabrik selber ist.
Wieviele Personen sollen hier insgesamt symbolisiert werden = D?

Stage 3:
N48 32.493 E14 08.449
In diesem Nebengebäude gibt es mehrere steinerne Torbögen an der Frontseite.
Wieviele Torbögen sind zu sehen = E?

Final:
Finde den Cache bei
N48 32.B*D*D+C*D*E-D-A
E14 08.E*D*D+[ABC]+2*E



Český překlad

děkuji PavlikVB!!

Stage 1:
viz německý jazyk pro přizpůsobení

Stage 2:
Umělecké dílo, které asi ještě není tak staré jako továrna sama je.
Kolik osob je zde celkem symbolizováno = D?

Stage 3:
V této vedlejší samostatné budově je několik kamenných oblouků.
Kolik těchto oblouků vidíš (jen čelní stěna) = E?

Final:
N48 32.B*D*D+C*D*E-D-A
E14 08.E*D*D+[ABC]+2*E



Dieser Cache wurde im Zuge des 'Welcome to Rohrbach'-Events von dukex1981 ausgelegt.

Flagcounter

Flag Counter



Additional Hints (No hints available.)