Liebes Christkind, ich wünsche mir ...
Einen Teddybär, ein Pony und ein Handy - solche Wünsche schreiben Kinder heute ans Christkind. Wunschzettel zu Weihnachten gibt es schon seit Jahrhunderten. Der Inhalt war früher allerdings ein ganz anderer, von Geschenken war darin anfangs keine Rede.
Um 1800 hießen die bemalten und beschriebenen Blätter noch "Weihnachtsbriefe", welche an Eltern und Paten gingen. Die Kinder hatten sich bei den Eltern und Paten für Erziehung und Wohlverhalten zu bedanken. Sätze wie: "Vater, mit Entzücken nenn ich diesen Namen" oder "Wer hat die theuren Eltern mir gegeben; Die mich so treu geschützt, gepflegt, genährt" waren zu lesen.
Im Laufe des 19.Jahrhunderts wandelte sich dies in die Vorläufer der heutigen Wunschzettel um. Es mischten sich eigene Begehrlichkeiten in die Briefe, bis die deutsche Spielwarenindustrie eine "geniale Marketing-Idee" erfand. Hersteller und Händler druckten Blätter, auf denen bildlich ein großes Angebot dargestellt war. Die Kinder brauchten ihre Wünsche nur noch zu markieren.
Ende des 19. Jahrhunderts gab es schon ganze Wunsch-Kataloge, in denen die Kinder nur noch die passenden Geschenke ankreuzen mussten. Zu dieser Zeit war Deutschland der weltweit führende Produzent für Spiel- und Weihnachtswaren. Auf einem Briefwunschbogen des Kaufhauses Karstadt, um 1930 hieß es: "Dir du liebes Christkindlein, send ich meine Wünsche ein; Geh zu Karstadt, Nikolaus, und suche mir das Schönste aus."
Wunschzettel waren und sind immer ein Spiegel ihrer Zeit. Sie zeigen das auf, was gerade um ums herum passiert oder dringend fehlt. Lange Winter verlangten einen Mantel, während der Weltkriege benötigte man Soldatenfiguren und heute stehen Spielekonsolen oder Smartphones hoch im Kurs. Um Dinge, die nicht zu kaufen sind, geht es heute nur noch selten.
In diese Letterbox habe ich viel Zeit investiert.
Als Owner wünsche ich mir, dass mein Cache respektvoll behandelt wird und die Weisungen im Listing befolgt werden. Beachtet die Attribute!
Das Final liegt auf Privatgrund. Der Eigentümer hat sein Einverständnis bekundet. Die "direkte" Nachbarschaft ist informiert. Verhaltet euch dennoch gesittet, ruhig und unauffällig.
Die nächtlichen Stunden sind natürlich tabu!
Bilder vom Final haben nichts im Log verloren.
Der Wunschzettel
Früher war es der Chef höchstpersönlich, der die Briefe der Kinder einsammelte. Da sich im Laufe der Zeit vieles geändert hat und die Ansprühe der Briefeschreiber gestiegen sind, kann der Weihnachtsmann diese Aufgabe nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen. Unterstützt wird er von der Postschlitten- Abteilung, welche zu diesem Zwecke am Nordpol ins Leben gerufen wurde.
Einen Ort gibt es aber noch, welcher jedes Jahr von Santa aufgesucht wird. Seine Lieblingsstadt… die Heimat der Treverer. Zu Zeiten, als die Imperial-Bauten entstanden, wo Wein und Honig flossen, wo die Kinder auch mit Kleinigkeiten freudig gestimmt werden konnten. Da traf man ihn hier des öfteren an und er hatte noch Zeit, sich eine kleine Auszeit zu nehmen und er genoss die hiesige Kultur- und Wellnesslandschaft.
Dies kann er sich nur noch in der Sommersaison erlauben, z.B. wenn er gerade von seiner Traingsrunde zurückkommt.
Um unerkannt zu bleiben, meidet er Hotels. Was aber nicht heißen soll, dass es keine hochwertige Unterkunft für ihn gibt. Ein Appartement in ruhiger und in bester zentraler Lage ist das Ausgangs-Domizil für seine Ausflüge.
Während der Weihnachtszeit ist ein Besuch des Trierer Weihnachtsmarktes absolute Pflicht. Folglich nutzt er diesen Besuch, um die Wünsche der Trierer Päns entgegenzunehmen. Seine Route hat sich bisher nie geändert. Stets startet er vor den Toren der Stadt. Freudigerweise wird ihm dort seit einigen Jahren ein Privatparkplatz zur Verfügung gestellt.
Parken:
In der nähe der Listingkoordinaten könnt ihr euer Fahrzeug gegen eine Gebühr abstellen. Ihr müsst ihn nicht nutzen, aber die erste Stage ist nicht mehr weit von hier.
Achtung: Der folgende Link "Clue" startet den Download einer PDF-Datei mit weiteren Details, die zum Finden des Geocaches benötigt werden. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einem Geocache Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die Datei wird auf eigene Gefahr heruntergeladen.
Wegbeschreibung: Im Clue ist eure Wegbeschreibung. Die Strecke beläuft sich von Start zu Start auf ca. 4 km. Der ein oder andere Cache wird sicherlich auf der Route liegen, lasst euch aber nicht zu sehr ablenken. Sightseeing und Geschichtliches ist hier inbegriffen. Plant ca. 1,5 Stunden für diese Letterbox ein.
Viel Spaß mit der Letterbox und happy caching!