Wir treffen uns am
Sonnabend, dem 6. Dezember, um 18 Uhr
an den angegebenen Koordinaten, also
am Hanfried zum 7. GGJ-Weihnachtsevent
("Glühweintrinkende Geocacher aus Jena und Umgebung")!
Die traditionellen Ausrichter große bärin & aichlinn haben mich gebeten, in diesem Jahr die Ausrichtung zu übernehmen. Alles soll so sein wie sonst auch.
Ab 18 Uhr hoffe ich auf viele rote Mützen. Wahlweise darf man auch ohne kommen. Hauptsache, Ihr kommt. Wir freuen uns auf viele Weihnachtsmänner und -frauen zum Austausch von Erlebnissen und Erfahrungen mit bekannten und neuen Gesichtern. Das Logbuch wird bis 21 Uhr vor Ort sein.
Wenn jemand Plätzchen oder so mitbringt, ist das, glaube ich, okay.
Jena4you, im Auftrag von große bärin & aichlinn

Noch eine kleine Info zum Hanfried:
Die 1858 zum 450. Jahrestag der Privilegierung der Universität aufgestellte Bronzeplastik wurde durch Friedrich Drake entworfen und in Lauchhammer gegossen. (Von Drake stammt auch die Viktoria auf der Siegessäule in Berlin.) Traditionell wird Johann Friedrich als Begründer der Universität durch Doktoranden geehrt, die ihr Rigorosum eben überstanden haben, indem sie ihm einen Kranz auf sein Schwert werfen.
Ach so, ein Gedicht. Das gehört ins Listing, traditionell, oder? Wie stellt man einen Bezug her zwischen Weihnachten - Geocaching - Dose/Päckchen? Vielleicht mit dem Gedicht "Advent" von Loriot. Wenn man eine Dose findet, weiß man ja auch nie, was drin ist. Bei Loriot packt die Försterin Weihnachstspäckchen....aber lest selbst:
(Vegetarier stellen sich bitte einfach Tofu vor.)
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
läuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort vom Fenster her durchbricht
den dunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh',
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei-, drei-, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sternlein traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied
(was der Gemahl bisher vermied) -,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt zum Schluß, es geht auf vier,
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so tiefer Nacht
im Schnee noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten!
He, gute Frau, habt ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?
Des Försters Haus ist tiefverschneit,
doch seine Frau steht schon bereit:
Die sechs Pakete, heil'ger Mann,
's ist alles, was ich geben kann.
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent.
(Loriot alias Vicco von Bülow)