Mit diesem weiteren Cache möchte ich Euch ebenfalls den Ort etwas näher bringen.
Die Ortsmitte
an der immer der Maibaum steht und sich auch sonst viel bewegt.
in Sichtweite die Schule mit folgender Geschichte:
1664
erster Nachweis eines "ludimagisters" (Lehrer)
1710
Einführung der Schulpflicht durch Abt Rupertus,
Kloster Ottobeuren
1826
Bau des ersten Schulhauses, 1842 Vergrößerung
1839
Lehrer Franz Josef Hindelang verfasste eine Schreib-Lesefibel mit
Schrift- und Druckbuchstaben (erste dieser Art in Bayern)
1889
Bau eines "Lehrsaalgebäudes" mit zwei Schulräumen 7
1949
Umbau der Schule und Einrichtung von zwei weiteren Klassenzimmern
1969
Volksschulreform: Westerheim behält eine eigenständige Grundschule
1989
Mit Beginn des Schuljahres 1989/90 gehen die
Kinder in die neue Grundschule
Dieses Bild entstand ca. 1949, als die alte Schule umgebaut und um 2 Klassenzimmer erweitert wurde.
Das Schulmuseum:
Das Schulmuseum befindet sich in der Volksschule Westerheim.
Durch die wirklich tollen Sammlerstücke aus früheren Zeiten,
wird bei manch einem bestimmt die ein oder andere Kindheitserinnerung wachgerufen.
Aber auch Schulkinder, die momentan in der Volksschule Westerheim
die Schulbank “drücken”, können von diesem tollen Museum profitieren.
Denn, wenn im Unterricht ein Thema aus früheren Zeiten behandelt wird,
so besteht - dank dieses Museums - die Möglichkeit, zu einem anschaulichen Unterricht.


Es gibt noch viele weitere Dinge in der Nähe, wie z.B. das Feuerwehrhaus:
1880 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Westerheim
1936 Kauf einer Motorspritze
1970 Einweihung des neuen Feuerwehrhauses
Eine kleine Geschichte:
Ein Bockbierausschank und seine Folgen
Als es in Westerheim noch die Bahnhofsgaststätte Weidhofer gab, fand dort im unteren Saal einmal eine Generalversammlung der Feuerwehr statt. Am selben Abend war jedoch auch Bockbierausschank im beliebten Berg-Cafe in Westerheim (damals gab es dieses Cafe noch – es war auf der linken Straßenseite, Richtung Waldfestplatz, oben am Berg – von 1949 bis 1955). Sehr ungewöhnlich war, dass an diesem Abend bei der Generalversammlung viele Feuerwehrler ihr Bier gleich nach Erhalt bezahlten. Noch auffallender war, dass nach und nach viele Feuerwehrler den Weidhofer-Saal verlassen hatten, um ein "dringendes Bedürfnis" zu verrichten. Hierbei mussten sie den "Ruf des Berges" gehört haben, denn sie gingen schnurstracks zum Bockbierausschank ins Berg-Cafe. Als bei der Generalversammlung nur noch ein gutes Dutzend Feuerwehrler anwesend waren, wurde es dem Chef zu dumm. Er ließ sich die Namen der "Flüchtlinge" notieren. Bei einer neu angesetzten Generalversammlung – welche 14 Tage später stattfand – mussten die "Bergsteiger" 2 DM Strafe bezahlen.
So nun genug der Geschichten an diesem Ort.
Muggelalarm ;-)
Viel Spaß bei der Suche.
Es grüßt Euch
ORIS.ALLGÄU