Die Feldschenke
Im August 1741 erhielt der damalige Kretschambesitzer und Ortsrichter Gotthold Krische vom Kloster Mariental den „Konsensbrief“ zum Betreiben seiner neue errichteten zweiten Gaststätte im Dorf, der heutigen „Feldschenke“. Zwischen 1758 und 1832 wechselten die Besitzer oft. Ab 1832 war die Schenke im Besitz der Familie Model, daher auch der noch heute gebräuchliche Name „Modelschenke“. Es gab nur eine Unterbrechung von 1902-1930. Bis 1960 gab es hier jahrzehntelang Tanz- und Sportveranstaltungen, Hochzeiten und ein reges Vereinsleben. Während des zweiten Weltkrieges diente der Saal als Kriegsgefangenlager. Nach dem Krieg war dann eine Näherei hier untergebracht und von 1963-1986 diente die Feldschenke als örtliche Turnhalle. Danach war sie Möbellager und Getränkestützpunkt. Heute kann man wieder einkehren und Feste feiern. Von 1910 - 1940 war sogar eine Kegelbahn in Betrieb. Aus der zum Grundstück gehörenden Sandgrube wurde von 1902 – 1955 feiner Sand gefördert, welcher als Formsand bei den Eisengießereien sehr beliebt war. Vor der Feldschenke stand bis Anfang der 30-er Jahre neben einen Vorgarten auch eine alte Wasserpumpe. Aus dieser „Königspumpe“ soll 1908 der sächsische König Friedrich August III. während eines Manövers getrunken haben. 1934 wurde fast an gleicher Stelle eine Shell-Tanksäule errichtet. Seit den 50 er Jahren wurden hier MTS- und LPG-Fahrzeuge mit Dieselkraftstoff betankt. 1981 wurde sie abgebaut und steht nun im Großschönauer Museum.
Um das Finale zu finden benötigt ihr ein Wort. Dieses steht für das Objekt, welches bis ca. 1930 vor der Schenke stand.
N 50° 56. 5*BSW des Wortes - 2*Anzahl der BST - Quersumme der Anzahl der BST
E 014° 47. 3* BSW des Wortes - Anzahl der BST - Quersumme der Anzahl der BST
Viel Spaß wünschen der Wilde Geselle und die Gesellin