Weinheim Sulzbach
Sulzbach ist der nördlichste Stadtbezirk der Kreisstadt Weinheim. Erstmalig wurde Sulzbach im Jahr 805 erwähnt und bildete bis 1812 zusammen mit Hemsbach eine gemeinsame Gemeinde.
Beide Orte waren zunächst im Besitz des Klosters Lorsch ehe sie in den Einflussbereich der Kurpfalz gelangten. Nach mehreren Besitzwechseln gelangten sie 1705 endgültig an die Kurpfalz und nach deren Auflösung 1803 an Baden. 1812 wurde Sulzbach selbständig. Ab 1939 war es Teil des Landkreis Mannheim.
Über Jahrhunderte war das Dorf eine Gemeinde, die von bäuerlichen Strukturen geprägt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat die Landwirtschaft in den Hintergrund, und Sulzbach wurde städtischer Vorort von Weinheim. 1972 wurde Sulzbach nach einem Bürgerentscheid in Weinheim eingegliedert.
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau ein fünfzackiger, geschliffener silberner Stern. Es geht zurück auf ein Ortszeichen aus dem Jahr 1813 und wurde 1910 vom Generallandesarchiv verliehen. Die Farben sind dem Wappen der kurpfälzischen Wittelsbacher entnommen.
Wie entstand der Name des Ortes?
Die Franken haben den "Bach"-Ort den Namen gegeben. Das Bächlein, das damals beim Eintritt in die Rheinebene keinen Abfluss fand und deshalb einen ausgedehnten Sumpf bildete, wurde Sulzbach (Sumpf=Sulz) genannt. Die Siedlung, die sicherlich zuerst in der heutigen oberen Bachgasse und in der Frankengasse entstand, erhielt den Namen, also Sulzbach.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Rathaus, welches 1836 erbaut wurde, die Alte Schule von 1910/12, die Katholosche Kapelle von 1750 sowie das Steinkreuz auf dem Friedhof aus dem 19. Jahrhundert. Ebenfalls ein 2-geschössiges Werkstein Giebelfachwerhaus in neugotisch um 1900.
Viel Spass und Happy Caching!