Ich wache aus einer Leere auf um neu zu beginnen. Wieder einmal bin ich wegen irgendwelchen widrigen Umständen gestorben und nun spawne ich in die große weite Welt von Chernarus.
Die erste Frage ist immer, ob derjenige der neben mir aufwacht wirklich mein Kumpel ist? Ja, dies ist zwar ein neues Gesicht, es ist aber immer noch Lawrow mein treuer Kumpel. Die zweite Frage die sich immer stellt ist: Wo sind wir denn jetzt schon wieder? Hier ist eine Fabrik und daneben eine Feuerwehr, das kann nur ein Ort sein: Wir sind an der Power Plant bei Elektrozavodsk! Kein schlechter Ort zum spawnen, weil wir wissen wo wir sind und eine Großstadt in der Nähe ist. Wir gehen zuerst, nur in T-Shirt und Jeans gekleidet, in die nahe Feuerwehr. Hier finden wir einen kleinen Rucksack und etwas Essbares. Beim Durchsuchen der Spinde finden wir auch noch eine Feuerwehraxt. Ich bekomme den Rucksack und Lawrow die Axt. Den gefundenen Apfel teilen wir uns und gehen aus der Feuerwehr in Richtung Stadt. Da wir in unseren vorherigen Leben schon öfters hier waren wissen wir wo der nächste saubere Brunnen ist. In den Häusern finden wir dann auch mehrere Wasserflaschen, die wir am Brunnen auffüllen. Am Ende finden wir nicht nur Essen und Wasserflaschen sondern auch ein Küchenmesser und in der Polizeistation einige Schuss 7,62x39 Munition.
Nachdem wir die Stadt durchsucht haben beschließen wir weiterzugehen. Wir gehen Richtung Westen und kommen am Cap Golova und Pik Kozlova vorbei. Schon sehen wir das International Hotel in Chernogorsk. In der Stadt angekommen untersuchen wir nur noch das Krankenhaus, die Feuerwehr und die Factory auf nützliche Gegenstände. Hier finden wir auch einen zweiten Rucksack für Lawrow und 2 Medi-Kits, die wir uns teilen. In der Polizeistation haben wir auch noch ein Messer, eine Winchester und 10 Schuss der dazugehörigen .357 Munition gefunden. Die Sachen habe ich in meinen Rucksack gesteckt und wir sind zu unserem nächsten Ziel aufgebrochen, dem Balota Airstrip. Zuvor müssen wir jedoch nochmal nach Balota, weil unsere Wasserflaschen schon wieder leer sind. Also gehen wir erst einmal zum Brunnen in Balota.
Nachdem die Wasserflaschen wieder voll sind, schleichen wir uns an den Airstrip an, weil hier doch manchmal einige Überlebende zu finden sind. Merkwürdig, dass wir bisher nur Zombies gesehen haben und noch keine weiteren Spieler. Während wir kurz über das Rollfeld schauen, rechnen wir zusammen, dass wir auf der Strecke bisher 33 Zombies von ihrem leidigen Schicksal befreit haben. Nachdem sich nach einigen Minuten immer noch nichts bewegt hat, wagen wir einen Versuch. Wir rennen über das Rollfeld auf den Tower zu. Dort angekommen finden wir in den Spinden der Mannschaft brauchbare Militärkleidung. Diese Militärsachen sind gut gegen Wettereinflüsse wie Wind oder Regen geeignet und haben zusätzlich noch große Taschen. Mittlerweile haben wir auch noch eine Schrotflinte und passende Munition gefunden. Im Tower finden wir auch noch zwei Ferngläser und eine Mosin Nagant. Beim weiteren Durchsuchen der Hangars und der anschließenden Polizeistation finden wir noch einen Bipod und ein LongRangeScope für die Mosin.
Wir verlassen den Airstrip Richtung Norden und kämpfen uns durch die Natur Richtung Zelenogorsk durch. Nach ein paar Stunden der Lauferei merken wir, dass wir anscheinend schon vorbei gelaufen sind, weil wir an einem Ortsschild mit der Aufschrift Vavilovo stehen. Dieses Dorf haben wir noch nie gesehen also muss es beim letzten Patch mit in die Welt gekommen sein. Mittlerweile ist es spät am Abend. Wir zünden uns ein Lagerfeuer an und braten darauf die Fleischstücke der unterwegs erlegten Tiere. Am nächsten Morgen schauen wir uns das Dorf an und finden prompt eine Landkarte. wir sehen, dass wir am vergangenen Tag echt weit gelaufen sind und dass die neuen Städte im Norden, von denen schon andere Überlebende gesprochen haben sehr interessant sein sollen. Also laufen wir weiten und kommen auch bald auf die große Straße durch den Norden. Dort laufen wir Richtung Nord Ost und kommen durch die Ortschaften Toploniki und Zaprudnoe nach Severograd. Hier machen wir Mittag und ruhen uns in der Eckkneipe ein wenig aus.
Am Nachmittag gehen wir weiter und treffen beim neuen Staudamm vor Novodmitrovsk zwei Überlebende. diese sitzen gerade am Feuer und machen keine Anstalten, als ob sie uns feindlich gesinnt währen. Wir hocken uns kurz mit dazu und tauschen uns über die aktuelle Lage an der Ostküste aus. Sie berichten uns, dass es in Berezino immer wieder zu neuen Straßenkämpfen kommt und, dass selten einer lebend aus dieser Hölle herauskommt um zu berichten wie es ihm ergangen ist. Nach einigen weiteren Geschichten reisen wir weiter. Unsere nächste Anlaufstelle ist die Polizei von Novodmitrovsk. wir haben neue Munition für unsere Waffen gefunden und noch einige zum Tauschen eingepackt. Während wir weiter gehen, zählen wir unsere bisher getöteten Zombies: Lawrow: "Am Airstrip waren es nUr 33 und null sind wir bei 435." Cumarov: "Wow erstaunliche Leistung". Immer der Straße folgend kommen wir in Svetlojarsk an und füllen unsere Flaschen am örtlichen Brunnen wieder auf. Als nächstes wollen wir nach Berezino gehen, dahin wo die Kämpfe toben.
Um einen besseren Blick über die bevorstehende Schlacht zu haben gehen wir nicht auf der Straße sondern leicht rechts versetzt Richtung Khelm. Dort angekommen legen wir uns auf die Lauer und schauen über Berezino hinweg. Wir hören keinen einzigen Schuss. Wir sehen keine Überlebenden. Durch das LongRangeScope an der Mosin von Lawrow ist auch keine Bewegung auszumachen, als plötzlich ein Spieler hinter dem Hochhaus hervor kommt und direkt auf uns zuhält. Wir vergewissern uns nochmal, dass wir mit unseren Militärsachen perfekt getarnt sind und er kommt näher. Als er vor uns steht hebt er die Hand an die Stirn zum Gruß. Er stellt sich vor als Porks89. Diesen Namen hatten wir natürlich schon mal in einem anderen Zusammenhang gehört. Wir fragten, ob er in Berezino andere Überlebende gesehen hätte. Er sagte nur: "Jetzt nicht mehr". Weiterhin erzählte er, dass er nur 5 Zombies erlegt hätte und, dass die anderen 62 Kills ein paar andere Überlebende waren, die sich null nicht wirklich ordentlich verteidigen konnten. Wir beobachten noch kurz weiter und gingen dann in die Stadt hinein. Porks89 folgte uns, weil er zur Zeit nichts mehr zu tun hatte. Als wir in Nizhoye ankamen, pflückten wir uns bei der kleinen Apfelplantage einige reife Äpfel.
Porks89 sagte, dass er mal wieder neue Munition bräuchte und deswegen in Richtung des NW-Airfield laufen wollte. Da wir nichts Besseres zu tun hatten gingen wir zusammen in Richtung Westen los. In Gorka legten wir eine kleine Rast ein und bereiteten ein Abendessen vor. Am nächsten Tag füllten wir unsere Wasserflaschen am örtlichen Brunnen wieder auf und liefen weiter. Unser neuer Reisegefährte hatte einen Wirklich guten Blick und einen schnellen Finger am Abzug. Als wir in der Zeltstadt vom Nordwestlichen Airfield angekommen waren zählte er mit unseren getöteten Zombies insgesamt 880 Kills. In der Zeltstadt haben wir dann etwas Munition, einige Verbesserungen für unsere Waffen und eine Longhorn gefunden. Nun war es soweit, wir waren wieder Ziellos, entschlossen uns allerdings, da wir in den vergangenen Tagen schon einmal nach Zelenogorsk wollten, dorthin zu gehen. Auf halbem Wege in Pustoshka haben wir nochmals die zwei Überlebenden vom Staudamm getroffen die sich uns auch noch anschlossen. Unsere kleine Gruppe wuchs jetzt beständig.
Die Tankstelle vor Zelenogorsk musste dieses mal dran glauben und gab auch nach wenigen Schüssen aus 5 verschiedenen Mündungsläufen nach. Insgesamt feuerten Lawrow's Mosin Nagant, Porks89's AKM mit Trommelmagazin, meine Winchester, Mieze's Shotgun und Alone's M4A1 auf die Zapfsäule, was diese beim besten Willen nicht aushielt und sich dazu entschloss eine spontane Explosion zu verursachen. Nach dieser kleinen actiongeladenen Szene liefen wir weiter. AloneForsaken und Starcat, unsere neuen Mitstreiter, hatten gehört, dass es an der Küste immer wieder zu kleinen Gefechten kommt. Also zogen wir weiter nach Kamenka. Hier war, wie zu erwarten, kein einziger Schuss zu hören. Da kam ein panischer Überlebender aus Richtung Balota gerannt, stellte sich als M05Reisser vor und meldete, dass er gerade vom Airstrip komme und dass dort irgendwelche Sniper auf unschuldige Überlebende schießen. Wir entschlossen uns der Sache anzunehmen und zogen abseits der Wege, immer im Gebüsch, los. Nach einer Weile waren vereinzelte Schüsse zu hören. Diese klangen auch wie Mosin Schüsse. Als wir den Airstrip einmal halb umrundet hatten kamen wir in Chapaevsk an. Hier waren die Geräusche, die das Mündungsfeuer der Sniper hervortat am lautesten. Unsere Schlussfolgerung war, dass die Sniper in einem der Hochhäuser sitzen müssen, weil sie sonst nicht über den Wald hinweg bis zum Strip schießen können. Also schlichen wir uns an und hatten das letzte Hochhaus schon fast erreicht, als ein größeres Stück Metall vor uns zwischen den Büschen landete. Wir blickten uns panisch an, drehten uns herum und ran.. BOOOOMMMMMMMM
Ich wache aus einer Leere auf um neu zu beginnen. Wieder einmal bin ich wegen irgendwelchen widrigen Umständen gestorben und nun spawnen ich in die große weite Welt von Chernarus...

Dies war ein kleiner Ausschnitt aus unseren (JCSM + RR86) Virtuellen Touren durch das Spiel DayZ in der Standalone. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dieses Spiel in der Early Access Edition über Steam spielbar. Die Version ist die 0.5. Das Gameplay, das hier beschrieben wird, ist teilweise vom aktuellen Gameplay übernommen, es sind aber auch einige Stellen an denen der Symetrie halber ein etwas veränderter Ablauf beschrieben wird. Ich danke für euer Verständnis.
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