Großsteingräber oder Dolmen werden sie genannt, die mächtigen Bauwerke aus unbearbeiteten Felsblöcken, die noch heute vom Leben und Wirken der ersten sesshaften Menschen in der Jungsteinzeit zeugen. Mehr als 5.000 Jahre sind die auffälligen Steinsetzungen alt, die uns in Mittel- und Nordeuropa an vielen Stellen begegnen. Hier zu Lande sind es vor allem Findlinge, große Felsen, die die letzten Eiszeiten aus Skandinavien in die norddeutsche Tiefebene gebracht haben, die zum Bau von Großsteingräbern verwendet wurden. Großsteingräber sind die ältesten bekannten Grabbauten in Norddeutschland und Skandinavien.

Hünengräber nennt der Volksmund die jungsteinzeitlichen Anlagen in Norddeutschland, denn – so war man sich lange sicher - nur Hünen (Riesen) konnten die mächtigen Felsen bewegt haben. Der Aufwand beim Bau der Großsteingräber muss tatsächlich gewaltig gewesen sein. Für ein größeres Hünengrab bei Großenkneten wird geschätzt, dass 100 Menschen hier rund vier Monate beschäftigt waren.
Nicht verwechseln darf man die Hünengräber mit den in Norddeutschland häufigen bronzezeitlichen Hügelgräbern. Diese sind weitaus jüngeren Datums und enthalten keine so aufwendigen Steinsetzungen. Von den meisten Großsteingräbern sind nur Reste erhalten. In späterer Zeit wurden viele ganz zerstört – vor allem, um die Steine als Baustoff neu zu verwenden. Im Forst Düngel nordöstlich von Bremen gibt es auf kleinstem Raum eine erstaunliche Anzahl mehr oder minder gut bewahrter Hünengräber. Einige sind als Touristenattraktion ausgeschildert, andere liegen abseits der Wege im Wald. Dieser Cache führt zu sieben Gräbern im und um den Forst Düngel. Eine Besonderheit hier ist, dass sowohl typisch nordeuropäische runde Dolmen vorkommen, als auch langgestreckte Anlagen, wie man sie sonst vor allem weiter westlich bis nach Frankreich hinein findet.
Hier kannst Du den Clue für den Letterbox-Hybrid-Cache als PDF-Datei herunterladen. Du benötigst ihn, um den Cache zu finden.
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Folge dem Clue und finde die "Schatzkarte"!
Der Clue führt im Letterboxing-Stil über 13 km durch den Forst Düngel. Du folgst den Hinweisen, bis zum Prefinal. Dort musst Du nach einer "Schatzkarte" suchen.
Mit Hilfe der "Schatzkarte" ermittelst Du die Finalkoordinaten. Um die Dose dann zu finden, benötigst Du einen GPS-Empfänger.
Du kannst neben dem Feuerwehrhaus in Lehnstedt parken. Von hier aus siehst Du bereits das erste Großsteingrab. Geh die Tour bitte nur zu Fuß an, für Fahrräder sind die Passagen querfeldein völlig ungeeignet.
Dies ist ein Letterbox-Hybrid-Cache, daher sind ein paar besondere Hinweise zu beachten:
- Dieser Cachetyp ist eine Hommage an eine ältere Form der Schnitzeljagd. Obwohl er für den Weg vom Prefinal zum Cache die Nutzung eines GPS-Empfängers erfordert, werden zuvor Hinweise im Letterbox-Stil verwendet.
- Der Behälter eines Letterbox-Hybriden enthält einen Stempel, der im Geocache verbleibt und zum Stempeln eines persönlichen Letterboxing-Buches verwendet werden kann. Der Stempel ist kein Tauschgegenstand.
- Du solltest einen persönlichen Stempel mitnehmen, mit dem Du Dich im Logbuch der Box verewigst. Der Cache kann aber auch ohne Verwendung eines Stempels geloggt werden.
- Druck Dir den Clue am besten aus, er ist nicht zum "paperless Caching" gemacht.
- Was die Hinweise bedeuten, erschließt sich oft erst vor Ort.
- Peilungen spielen eine große Rolle beim Letterboxing. Ein Lineal- oder Spiegelkompass ist hierfür praktisch. Außerdem ist eine topographische Karte wichtig – am besten die Messtischblätter 2617 (Hagen im Bremischen) und 2717 (Schwanewede) oder eine digitale Topo-Karte auf dem GPS-Empfänger.
- Entfernungen werden in Schritten angegeben. Am Anfang findest Du eine Eichstrecke, um Dein Schrittmaß zu prüfen. Falls es nicht passt, hast Du auf der Schule hoffentlich den Dreisatz gelernt. Statt Schritte zu zählen, kannst Du natürlich auch in Meter umrechnen und mit dem GPS-Empfänger Wegpunktprojektionen durchführen.
- Unterwegs musst Du ein paar Fragen beantworten, um die Variablen A bis L zu erhalten. Schreib sie Dir auf, Du brauchst sie für Berechnungen unterwegs.
- Es gibt zu jedem Großsteingrab ein Foto. Du musst unterwegs jedem Grab das richtige Bild zuordnen, die Werte benötigst Du für die Finalkoordinaten.
- Bei Multiplikationen steht immer ein * als Zeichen. Reine Buchstabenfolgen wie ABC sind als Ziffernfolgen zu lesen, nicht als Multiplikationen.
- In der Dose gibt es in der Letterboxing-Tradition keine trade items. Also nicht enttäuscht sein, wenn nichts zum Tauschen da ist. Trackables sind auf jeden Fall wilkommen.