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Borgiaskapelle Traditional Cache

Hidden : 12/29/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Borgiaskapelle liegt an der Straße, die von Hall nach Tulfes führt, im Ortsteil Volderwald der Gemeinde Tulfes.

Geschichte:

Der Hl. Franz Borgias war als Ordensgeneral der Jesuiten dagegen, dass seine Brüder, die mit Erzherzogin Magdalena im Jahre 1569 nach Hall gekommen waren, auf Dauer an diesem Ort bleiben sollten. Nach seinem Willen sollten sie nur so lange verweilen, als die Erzherzoginnen lebten. Die Stiftsdamen konnten es jedoch mit Unterstützung des Landesfürsten von Tirol und des Herzogs von Bayern durchsetzen, dass die Jesuiten auch weiterhin bleiben mussten. Zu Ehren des Hl. Franz Borgias, der 1671 heiliggesprochen worden war, erbauten die Stiftsdamen unter der Obristin Ursula Gräfin von Spaur 1677 im Volderwald, an der Straße nach Tulfes, ein Kirchlein. Die Kapelle wurde am 22. November 1678 durch den Fürstbischof Paulinus Mayr von Brixen geweiht. Das Damenstift ließ in der Zeit von 1682 bis zur Aufhebung des Stiftes im Juli 1783 durch Kapläne in Volderwald Gottesdienste halten. Das kleine Kirchlein, das zu Beginn der Mutterpfarre Kolsass unterstellt war, wurde später der Kuratie Volders zugeteilt. Seit 1967 schart sich um die Kapelle ein eigener Expositurbezirk der Stadtpfarre Hall. Die Betreuung erfolgt durch die Franziskaner. 1978 wurden Restaurierungsmaßnahmen durchgeführt. 1985 zerstörte ein Brand den Altar des Kirchleins, sodass eine neuerliche Restaurierung erforderlich wurde. Zum Patrozinium im Oktober findet jährlich ein Pfarrfest in der Kapelle statt.

Äußeres:

Die Form der Kirche stellt eine kleine, vereinfachte Kopie der Karlskirche von Volders dar. Aus diesem Grund wird Dr. Guarinoni, der bereits 1654 starb, als geistiger Vater des Baus angesehen. Der Grundriss stellt einen länglichen Vierpass dar. Die geschweifte Dachhaube wird von einem polygonalen hölzernen Dachreiter mit Zwiebelhelm gekrönt. Unter einem angeschobenen Zeltdach befindet sich ein quadratischer Sakristeianbau, die hölzerne tonnengewölbte Vorhalle wird von Rundsäulen getragen. Das Rundbogenportal stammt vom Steinmetzmeister Heinrich Renn.

Innenraum:

Das Innere der Borgiaskapelle wird vom strengen Felderstuck aus der Erbauungszeit bestimmt. Ionische Eckpilaster mit Festons und Apostelzeichen sind dafür typisch. Die Kuppel gliedern Diagonalgurte mit Perlstableisten, in welche die gleichfalls durch Gurte fächerförmig geteilten Konchengewölbe tief einschneiden. Der Hochaltar, ein frühbarocker Knorpelwerkaltar mit diagonalgedrehten Säulenpaaren (2. Hälfte des 17. Jahrhunderts) wurde bei einem Brand stark beschädigt. Das Altarbild stellt den Kirchenpatron dar, oberhalb ist in einer Kartusche ein kleines Heimsuchungsbild mit Stiftswappen zu sehen. Den Auszug ziert eine Kopie des Gnadenbildes Maria Schnee, das von zwei Engeln auf gesprengten Giebelstücken flankiert wird.

Quelle: http://www.kugelpanorama.at/kircheheute/Tulfes

 

Nachfolgend ein an manchen Stellen zum Schmunzeln anregender Text über den Namenspatron der Kapelle.

 

Hl. Franz von Borgia

Franz von Borgia (Francisco de Borja) lebte von 1510 bis 1572 in Spanien. Er wurde 1671 von Papst Klemens X. heiliggesprochen; sein Feiertag ist der 10. Oktober.

Franz IV., Herzog von Gandia, war der Sohn des Johannes Borgia und der Johanna von Aragonien, einer Nichte Ferdinands des Katholischen. Im Schoße der Familie verlebte er in wundersamer Unschuld und Frömmigkeit seine Kinderjahre. Noch mehr zeichnete er sich dann zunächst am Hofe Kaiser Karls V. und später als Stadthalter von Katalonien durch seine vorbildlichen christlichen Tugenden und sein strenges Leben aus. Als er die Kaiserin Isabella nach Granada zu ihrer Begräbnisstätte überführte und an ihrem hässlich entstellten Angesicht die Vergänglichkeit alles Irdischen sah, verpflichtete er sich durch ein Gelübde, sobald als möglich allem zu entsagen und einzig und allein dem König der Könige zu dienen. Von da an machte er in den Tugenden solche Fortschritte, dass er trotz seiner vielen Geschäfte ein getreues Spiegelbild christlicher Vollkommenheit darstellte und das Wunder unter den Fürsten genannt wurde.

Nach dem Tode seiner Gattin Eleonora de Castro trat er in den Jesuitenorden ein; hier wollte er ganz ungestört und verborgen leben und jede Aussicht auf höhere Würden sich versperren; dazu verpflichtete er sich auch durch die heiligen Gelübde. Mehrere vornehme Männer folgten ihm nach und erwählten sich ebenfalls eine strenge Lebensweise, und selbst Kaiser Karl V. bekannte, Franz habe ihn ermahnt und dazu bewogen, die Kaiserkrone niederzulegen. In seinem Streben nach immer größerer Lebensstrenge tötete er durch Fasten, eiserne Ketten, ein raues Bußkleid, durch lange, blutige Geißelungen und äußerst kurzen Schlaf seinen Leib so ab, dass er ganz mager wurde. Dabei schenkte er sich keine Mühe, um sich selbst zu überwinden und Seelen zu retten. Wegen dieser Tugenden wurde er vom heiligen Ignatius zunächst zu seinem Stellvertreter in Spanien ernannt und bald darauf wieder seinen Willen zum 3. General des ganzen Ordens gewählt. In diesem Amte gewann er durch seine Klugheit und seine Heiligkeit in hohem Maße die Zuneigung von Fürsten und Päpsten; er baute oder erweiterte überall zahlreiche Ordenshäuser und führte seinen Orden auch im Königreich Polen, auf den Inseln des Ozeans, in Mexiko und Peru ein; auch in andere Länder sandte er apostolische Männer, die durch ihre Predigt, ihren Arbeitseifer und ihr Blut den römisch- katholischen Glauben ausbreiteten.

Von sich selbst dachte er so gering, dass er sich den Namen Sünder beilegte. Den Kardinalspurpur, der ihm von den Päpsten immer wieder angeboten wurde, schlug er mit unbesiegbarer Demut beharrlich aus. Den Schmutz zusammenzukehren, von Tür zu Tür den Lebensunterhalt zu erbetteln, den Kranken in den Spitälern zu dienen, daran hatte dieser Verächter der Welt und seiner selbst die höchste Freude. Jeden Tag weihte er viele Stunden hintereinander, oft acht, bisweilen auch zehn, der Betrachtung der himmlischen Wahrheiten. Hundertmal am Tage betete er auf Knien zu Gott. Nie unterließ er das heilige Messopfer; die Glut der Gottesliebe, die in ihm loderte, zeigte sich manchmal nach außen, wenn er das heilige Opfer feierte oder predigte; da gingen nämlich bisweilen leuchtende Strahlen von seinem Angesichte aus. Auf himmlische Eingebung hin merkte er, wo der hochheilige Leib Christi in der Eucharistie aufbewahrt wurde. Der heilige Papst Pius V. gab ihn als Begleiter dem Kardinal Alexandrinus mit, seinem Legaten, der die christlichen Fürsten zum Kampf gegen die Türken zusammenschließen sollte. Schon fast gebrochen, unternahm er im Gehorsam die beschwerliche Reise. So vollendete er auch zu Rom wie er gewünscht hatte, glücklich seinen Lebenslauf im Jahre des Heils 1572 in seinem 62. Lebensjahre. Die heilige Theresia, deren Ratgeber er war, nannte ihn einen Heiligen, Gregor XIII. einen treuen Diener. Da er durch viele Wunder verherrlicht wurde, nahm ihn Klemens X. in die Zahl der Heiligen auf.

Quelle: http://www.institut-philipp-neri.de/katholisch/die-heiligen/register/183-hl-franz-von-borgia

 

Die mikro-kleine Dose anschließend bitte wieder genau gleich deponieren!

Viel Glück beim Finden wünscht dir Zeachenkaas!

Additional Hints (Decrypt)

Ovfg fb xyrva nyf jvr rva Abpxrey – orfbet qve orffre tyrvpu rva Fgbpxrey! Fpuynaxr Svatre – haq rf tryvatg vzzre! Jüefgrysvatre – avzz qnmh naqrer Qvatre! Svaqra vfg avpug fpujre – oretra hzfb zrue!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)