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Pfingstberg Traditional Cache

Hidden : 11/30/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

In landschaftlich exponierter Lage auf der Anhöhe einer saaleeiszeitlichen Endmoräne über dem Talrand der Saale erhebt sich auf halbem Wege zwischen Bernburg / Dröbel und Latdorf der Pfingstberg. Hier befindet sich ein Menhir.


Der Pfingstberg

Mittlere Jungsteinzeit - Frühe Bronzezeit: ca. 4.100 - 1.600 v. Chr.

In landschaftlich exponierter Lage auf der Anhöhe einer saaleeiszeitlichen Endmoräne über dem Talrand der Saale erhebt sich auf halbem Wege zwischen Bernburg / Dröbel und Latdorf der Pfingstberg. Vergleichbar mit ähnlichen Objekten in der näheren Umgebung wie dem Pohlsberg oder dem Spitzen Hoch können wir davon ausgehen, dass es sich auch bei dieser erkennbar künstlichen Erhebung um einen wohl in der mittleren Jungsteinzeit angelegten Grabhügel handelt. Allerdings ist der Pfingstberg bisher noch nicht ausgegraben und archäologisch untersucht worden.

Bemerkenswert ist eine pfeilerartige, vierkantige Sandsteinsäule (Höhe ca. 1,95m, Breite ca. 0,4m und Dicke ca. 0,3m), welche auf dem Hügel errichtet wurde. Derartige Menhire (keltisch: langer Stein) waren hauptsächlich zwischen der mittleren Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit in weiten Teilen der Iberischen Halbinsel, Frankreichs, Großbritanniens und Irlands sowie bis nach Mitteleuropa verbreitet und gehören wie die Großsteingräber zum Formenschatz der Megalithik. Sie sind keine Grabsteine im engeren Sinne sondern werden eher als Ahnengedenksteine gedeutet, an denen möglicherweise auch geopfert wurde. Da Menhire nicht ausschließlich auf Gräbern aufgestellt wurden, wissen wir nicht sicher, ob sich die heute auf dem Hügel befindliche Steinsäule immer dort befand und inhaltich mit dem Grabhügel in Verbindung steht.

In der lokalen Überlieferung findet sich für den Hügel auch die Bezeichnung "Fähnrichshügel. Der Stein wird als "Totensäule" oder "Schwedenstein" bezeichnet. Dahinter steht die Legende, dass an dieser Stelle im Dreißigjährigen Krieg ein schwedischer Fähnrich erschossen und hier begraben worden sei.

Von der vor- und frühgeschichtlichen Besiedlung des Areals südlich von Latdorf legen auch zahlreiche archäologische Funde und Befunde aus der unmittelbaren Umgebung des Pfingstberges beredtes Zeugnis ab. Hierzu gehören Siedlungsreste der frühen Jungsteinzeit, Gräberfelder der späten Bronze-/ frühen Eisenzeit, der Römischen Kaiserzeit sowie aus der Zeit der slawischen Besiedlung. Südwestlich des Pfingstberges lag auch die mittelalterliche Wüstung Prederitz.

Quelle: Schild vor Ort - Archäologische Gesellschaft in Sachsen-Anhalt e.V.

 

Zum Cache: Ihr sucht eine Filmdose etwas abseits des Steins. Der Weg dorthin geht über den Acker. Entsprechend des Bodens kann die T-Wertung unterschiedlich ausfallen. Der Eigentümer hat zugestimmt, dass der Acker von der Straße bis zum Cache begangen werden darf. Falls Ihr mit Kindern unterwegs seid, dann bitte besondere Vorsicht beim Überqueren der Straße walten lassen.

Additional Hints (Decrypt)

pn. 3 z ibz Fgrva vz ubuyra Nfg nz Obqra yvrtraq. Nfgybpu mhtrqrpxg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)