Auf dem Weg zu diesem Cache passiert ihr einen kleinen Bahnübergang, der noch von verwitterten Andreaskreuzen "bewacht" wird. Die Gleise sind noch nicht offiziell stillgelegt glaube ich. Dennoch ist hier seit vielen Jahren kein Zug mehr gefahren.
Wissenswertes über die Gleise:
Die Schienen wurden in den 50er Jahren als Anbindung der Schachtanlage Lüdersfeld an die Bahnstrecke Hannover-Minden genutzt, um die geförderte Kohle abtransportieren zu können. Die Geschichte der Schachtanlage Lüdersfeld beginnt bereits zu Zeiten des Dritten Reiches. Dort wurden bereits etliche Erkundungsbohrungen geplant, welche nach dem Ende des 2. Weltkriegs dann auch vorgenommen wurden. Nach geologischer Auswertung dieser Bohrungen, begannen 1950 die Arbeiten zur Errichtung eines Schachts zum Steinkohleabbau. Der Schacht erreichte 1952 seine Endteufe von 556,73m. Der Abschluß aller Arbeiten, inklusive der Bau der 4 km langen Gleisanbindung an die Strecke Hannover-Minden, wurde 1954 erreicht. 1956 wurde darüber hinaus noch eine unterirdische Verbindungsbahn installiert, welche die Schächte in Lüdersfeld, Beckedorf und Stadthagen untereinander verband. Zusätzlich wurde das Bergwerk in Auhagen später noch über eine Seilbahn angebunden. Die fertiggestellte Anlage war seinerzeit sehr modern und brauchte einen europäischen Vergleich nicht scheuen. Sie war für eine längere Betriebsdauer vorgesehen, was sich jedoch einige Jahre später als nicht aufrechterhaltbar herausstellte. Durch politische Entscheidungen, welche unter anderem die Einfuhrzölle auf Heizöl aufhoben, sowie langfristige Lieferverträge mit Importkohle ermöglichten, waren die heimischen Anlagen plötzlich nicht mehr wettbewerbsfähig. Dieses hatte den totalen Zusammenbruch des deutschen Kohlemarktes im Jahr 1957 zur folge. Bis zum heutigen Tag hat sich dieser Markt nicht wieder erholt. Im Gegensatz zu den großen Zechen im Ruhrgebiet, die noch einige Jahrzehnte mit teils massiven Investitionen künstlich am Leben gehalten worden sind, erfolgte die Stilllegung des Schachts Lüdersfeld bereits 1960. Ebenfalls wurden die Anlagen in Beckedorf, Auhagen und Stadthagen geschlossen. Somit war das kurze Kapitel der schaumburger Kohleförderung beendet.
In der Folgezeit wurde die Anlage in Lüdersfeld verfüllt und die verbleibenden Gebäude wurden von diversen Firmen bis heute wirtschaftlich weiter genutzt. Das Schachtgerüst wurde entfernt. Heute erinnern noch der Abraumberg, die einsamen Gleise, sowie der unter Denkmalschutz stehende Kühlturm an vergangene Bergbau-Zeiten. Die Gleise wurden vor einigen Jahren noch als Abstellgleis für Güter- und Kesselwaggons genutzt. Als ich Kind war, haben sogar noch die von Hand umstellbaren Weichen funktioniert und wir haben uns ab und an den Spaß erlaubt die "Hebel" umzulegen. 
Möglich, dass das Versteck im Sommer durch die Natur etwas zugewuchert ist. Auch springende Koordinaten sind hier keine Seltenheiten, deswegen habe ich den D-Wert auf 2,5 angehoben