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Ringkolbenventil am Hennesee Traditional Cache

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Winnie1905: Platz für was Neues

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Hidden : 12/6/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


In den beiden Grundablassstollen der Hennetalsperre sind Druckrohrleitungen mit je 1,50 m Innendurchmesser und einer Länge von je 2,80 m verlegt. Sie dienen der Wasserabgabe in die Henne, dem Kraftwerksbetrieb und der Hochwasserentlastung. Nahe den Einläufen, auf dem Grund der Talsperre, dienen zwei Absperrklappen in der jeder Leitung als Verschlussarmatur sowie als Rohrbruchsicherung. Als Regulier- und Verschlussorgane sind am Ende jedes Rohrstrangs sogenannte Ringkolbenventile eingebaut, mit denen jederzeit eine dosierbare Wasserabgabe möglich ist. Die Armaturen sind im laufenden Talsperrenbetrieb einem entsprechenden Verschleiß unterworfen. Um die Betriebssicherheit der Talsperre und somit auch die Sicherheit der Unterlieger weiterhin dauerhaft gewährleisten zu können, wurden diese Verschluss- und Regulierorgane in den Jahren 2001 bis 2002 gegen moderne Anlagensysteme ausgetauscht. Die Absperrklappen DN 1500 wurden Mitte der 50er Jahre von der Fa. Bopp&Reuther in Mannheim für die Hennetalsperre hergestellt. Im Prinzip ist die Absperrklappe ein dem Rohrdurchmesser entsprechener linsenförmiger Körper (Klappenscheibe), der an einer Welle mitten im Rohr gelagert ist. Absperrklappen werden wegen ihrer Bauart nur in den Betriebseinstellungen"geschlossen" oder "voll geöffnet" betrieben. In geöffneter Stellung wird die Klappenscheibe vollständig umströmt; im geschlossenen Zustand wird das Rohr mit Hilfe von Dichtungen völlig verschlossen. Der Schließvorgang kann manuell oder automatisch ausgelöst werden. Der Verschluss erfolgt entweder selbständig durch den Wasserdruck oder, wie hier, mit Hilfe eines Fallgewichts. Beim Ringkolbenventil ist in einer Rohleitungsaufweitung ein zentraler, strömungsgünstiger Verschlusskolben (auch Plunger genannt) gelagert, der in Strömungsrichtung verschiebbar ist und im Betrieb umströmt wird. Der Plunger wird durch einen außen liegenden Antrieb bewegt. Der durch die horizontale Bewegung entstehende ringförmige Spalt zwischen Gehäuse und Kolbenende wird vom Wasser durchströmt. Je weiter der Plunger gegen die Strömungsrichtung zurückfahren wird, umso größer wird der Spalt und umso mehr Wasser kann ausströmen. Insgesamt besaß das Ringkolbenventil DN 1800 ein Leistungsvermögen von 24 Kubikmetern pro Sekunde (entspr. 24000 l/s). Dieses Ausstellungsstück wurde bereits Ende der 30er Jahre von der Fa. Voith in Heidenheim für eine Talsperre in Südamerika hergestellt. Aufgrund des 2.Weltkrieges wurde es nie exportiert, sondern eingelagert. Nach der Reparatur, der von den Briten bombadierten und zerstörten Möhnetalsperre, wurde das Ringkolbenventil zunächst dort installiert. Im Zuge des Baus der neuen Hennetalsperre (1950-1955) wurde das Ringkolbenventil aus der Möhnetalsperre ausgebaut und an der Hennetalsperre wieder montiert und zwar zwischen 1955 und 2001 im rechten Grundablass in Betrieb.

Hier ist es meistens sehr muggelig. Daher seid vorsichtig beim bergen der Dose damit das Versteck auch lange erhalten bleibt.

Viel Spaß beim Entspannen am Hennesee und beim Suchen der Dose smiley

Additional Hints (Decrypt)

Bora yvaxf

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)