Ich bin seit 2013 begeisterter Geochacher.
Die Leidenschaft zum Geocaching begann für mich, hier in Knautnaundorf.

Fahrrad fahren und Geocaching. Eine wunderbare Kombination. Eigene Ideen entwickeln und umsetzen. Dieses Hobby bringt sehr viel Spaß mit sich. Abenteuerlust pur! Aber das allerbeste ist ich lerne immer wieder Neues in meiner vertrauten Umgebung kennen. Verrückt, man lebt so lange hier und kennt doch noch so wenig!
"1000 Jahre Knautnaundorf"
Geographische Lage des Ortes:
51° 15′ 16″ N,12° 16′ 16″ O
Lage und Ortstypik:
Der Ort Knautnaundorf ist seit seiner Eingemeindung 1999 ein Stadtteil von Leipzig. Seit 2001 bildet er in der administrativen Gliederung von Leipzig zusammen mit Hartmannsdorf den Ortsteil Hartmannsdorf-Knautnaundorf im Stadtbezirk Südwest.
Geschichte:
Nachdem vor dem Jahre 1000 im Bereich von Knautnaundorf eine sorbische Siedlung bestanden hatte, entstand um 1090 an der Kreuzung der von Merseburg und Halle kommenden Verkehrswege ein Herrensitz mit Wirtschaftshof. Aus dem Stil der ebenfalls errichteten Rundkapelle schließt man auf Wiprecht von Groitzsch als Gründer.
Im Anschluss an den Herrensitz bildete sich eine Dienstleutesiedlung. Nach dem Aussterben der Dynastie Wiprechts wurden die Merseburger Bischöfe Lehnsherren über die sich vergrößernde Siedlung, die 1277 erstmals als „Nuendorf“ erwähnt wurde. Nach einigen Herrenwechseln wurde 1477 Nickel Pflugk auf Knauthain mit Knautnaundorf belehnt. Die Verbindung zu Knauthain und dessen Besitzern sollte über Jahrhunderte bestehen bleiben, auch wenn in Knauthain die Eigentümer wechselten (Schönberg, Dieskau, Hohenthal). In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das zunächst als Vorwerk von Knauthain betriebene Knautnaundorfsche Gut aufgelöst, das Land zum Teil von abhängigen Bauern erworben und stattdessen eine zu Knauthain gehörige große Schäferei errichtet. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Schäferei wieder zugunsten des Vorwerks aufgegeben.
1630 ließ Otto von Dieskau den Luppegraben vom Elsterfloßgraben von Eisdorf aus mit zusätzlichem Wasser speisen, um östlich von Knautnaundorf drei Teiche anzulegen, den Oberen, den Unteren und den Bornteich. Im 19. Jahrhundert wurden wegen ausbleibender Wasserzufuhr die Teiche aufgegeben. Im Dreißigjährigen Krieg und in der Völkerschlacht bei Leipzig erfuhr Knautnaundorf keine Zerstörungen durch Kriegseinwirkungen, wohl aber große Schäden durch Einquartierungen und Plünderungen.
Weit schlimmer waren jedoch die Folgen von Pestepidemien. Zwischen 1581 und 1637 starben mehr als 300 Knautnaundorfer an der Seuche. 1839 wurde gemäß der neuen sächsischen Landgemeindeordnung der erste Knautnaundorfer Gemeinderat gewählt. 1849 endete auch die Patrimonialgerichtsbarkeit durch den Knauthainer Gutsbesitzer.1921 wurde auch der Gutsbezirk der Gemeindeverwaltung unterstellt. Im Zuge der Bodenreform wurde das Gut enteignet und auf 16 Neubauernstellen aufgeteilt. 1952 begann auch in Knautnaundorf die Kollektivierung der Landwirtschaft. Zunächst entstand die LPG „Edwin Hoernle“ als Genossenschaft vom Typ I, wurde aber 1956 zum Typ III umgewandelt. 1960 war das Dorf vollgenossenschaftlich.
Ab 1973 wurde Knautnaundorf durch das Vorrücken des Tagebaus Zwenkau von zahlreichen Baumaßnahmen betroffen, wie Verlegung der Weißen Elster und der Bahnlinie in Ortsnähe. Das ebenfalls dem Kohlebergbau zum Opfer fallende „Stahl- und Hartgusswerk Bösdorf“ wurde 1985 am Südrand des Ortes mit einem 205 Meter hohen Schornstein neu aufgebaut. Weitere Betriebe und der Zuzug aus den devastierten Orten Bösdorf und Eythra führten dazu, dass sich das bis ins 20. Jahrhundert landwirtschaftlich geprägte Knautnaundorf langsam zu einem Industrie- und Wohnstandort wandelte und die Einwohnerzahl ansteigen ließ. Nach 1990 kamen noch zwei Gewerbegebiete hinzu. Der 1992 errichtete quaderförmige Bau des Gefrierzentrums ist neben dem Schornstein der zweite markante Industriebau. Infolge von Insolvenzen wechselten die Eigentümer mehrmals.
Größtenteils auf zur Knautnaundorfer Flur gehörigem Abraumgelände des Tagebaus Zwenkau entstand der 2003 eröffnete Freizeitpark Belantis.
Nachdem bereits 1973 Rehbach nach Knautnaundorf eingemeindet worden war, wurde am 1. März 1994 Knautnaundorf nach Kulkwitz eingemeindet. Mit der Auflösung der Gemeinde Kulkwitz zum 31. Dezember 1998 kam Knautnaundorf am 1. Januar 1999 zur Stadt Leipzig und bildete zunächst mit Rehbach den Ortsteil Rehbach-Knautnaundorf. Nachdem am 12. Juli 2000 diesem Ortsteil noch Hartmannsdorf zugeordnet wurde, erhielt der Ortsteil nunmehr den Namen Hartmannsdorf-Knautnaundorf.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Knautnaundorf
*** Nun noch der obligatorische Hinweis: Die angegebenen Koordinaten sind nicht die Final Koordinaten! ***
Eure Aufgaben zum Ermitteln der Final Koordinaten:
1.) Welche Buslinien halten in Knautnaundorf?
Antwort: A B , C D E
2.) Auf welcher Höhe über NN liegt Knautnaundorf?
Antwort: F G H
3.) Wie viele Einwohner hatte Knautnaundorf im Jahr 1990?
Antwort: I J K
Letzte Frage:
4.) Wann wurde die Rundkapelle, der älteste erhaltene sakrale Raum in Sachsen, fertiggestellt.
Antwort: L M N O

Lösung:
N 51° F J. D K C'
E 012° L A. O L O'
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.
Listing Version 2016-08-21