Kategorischer Imperativ
Der kategorische Imperativ lautet in seiner Grundform:
„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
oder vereinfacht
„Was du nicht willst, dass man dir tu´, das füg auch keinem andern zu.“
Nach dem deutschen Philosophen Immanuel Kant ist kategorische Imperativ das grundlegende Prinzip der Ethik. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime folgen und ob dabei das Recht aller betroffenen Menschen, auch als Selbstzweck, also nicht als bloßes Mittel zu einem anderen Zweck behandelt zu werden, berücksichtigt wird. Der Begriff wird in Kants „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ vorgestellt und in der „Kritik der praktischen Vernunft“ ausführlich entwickelt.
(verändert nach dem schlauen Onkel Wiki)