Einleitung
Vor langer, langer Zeit pflegten die Purkersdorfer Zauberwesen rauschende Feste zu feiern. Höhepunkt dieser Feste war die Vergabe der goldenen Krone an die Ballkönigin. Eines Tages verschwand diese Krone gemeinsam mit dem Leprechaun, der sie bewachte. Seitdem herrscht Zwietracht und Neid unter den Zauberwesen. Jeder verdächtigt jeden, mit dem Verschwinden etwas zu tun zu haben und es wurden seither keine Feste mehr gefeiert.
Hilf mit, die goldene Krone zu finden, damit wieder Eintracht unter den Zauberwesen herrscht! Vielleicht wirst du dann zu ihrem nächsten Elfentanz eingeladen.
Vorbereitung
Bevor du dich auf die Suche machst, solltest du dich noch ein wenig über die Zauberwelt informieren, damit du zur ersten Station kommst und du dir bei der Suche der Behausungen der einzelnen Wesen leichter tust.
Folgende Zauberwesen wurden bisher in Purkersdorf gesichtet
Grogoch

Der Purkersdorfer Grogoch kommt ursprünglich aus Schottland. Seine Ahnen waren halb Mensch, halb Fee. Seine Verwandten haben sich in Irland niedergelassen. Grogochs leben in Höhlen oder Mulden in der Landschaft. Sie sehen aus wie ältere Männer, haben jedoch nur die Größe eines Kindes. Ihre Haut ist von dreckigem Pelz bedeckt, auch Blätter und Erde haben sich auf seiner weiten Reise darin verfangen.
Grogochs sind sehr fleißig und können Müßiggänger nicht ausstehen. Wenn er jemandem hilft, darf man ihm nichts dafür bezahlen, sonst ist er in seiner Ehre beleidigt und zieht von Dannen. Einzig mit einem Krug Rahm kann man ihm danken.
Vila

Bäume stellen Verbindungen zwischen Himmel und Erde dar und bilden oft Portale zur Anderswelt. Die Vila ist eine der wildesten und lieblichsten unter den Feen. Ursprünglich kommt sie aus Bulgarien, wo sie über die Ernte gewacht und dem Volk Wissen über Tierzucht und Kultivierung von Obst und Gemüse beibrachte.
Eine berühmte Nachfahrin einer Vila ist Fleur Delacour aus der Harry Potter Reihe. Ihre Großmutter war eine Vila (Veela).
Vilas pflegen sehr gute Umgangsformen und haben sich aufgrund von Kriegen der Menschen immer mehr zurückgezogen. Verhaltet euch dementsprechend, solltet ihr eine treffen!
Buchenelfe

Sie ist die Mutter des Waldes. Sie steht für Reichtum und Weisheit und gewährt denen, die sie wahrnehmen, Wünsche.
Sie hält sich meist in der Nähe von Buchen auf, die die elegantesten Bäume des Waldes sind. Von Zeit zu Zeit schaut sie aber auch bei anderen Bäumen des Waldes vorbei. Vor allem knorrige Wurzeln haben es ihr angetan.
Der Gegenpart der Buchenelfe ist der Eichenkönig.
Najaden

Die Najaden sind Wassernymphen aus dem altertümlichen Griechenland. Sie bevölkern Quellen und Bäche, um die Reinheit des Wassers zu gewährleisten. Einigen Najaden wurde eine magische Heilkraft zugesprochen, die jedem zukam, der Wasser aus ihrer Quelle trank.
Najaden nehmen sich manchmal Menschen als Liebhaber. Also passt auf eure Männer auf! Wer eine Najade wieder verlässt, wird von ihr aus Rache mit Blindheit bestraft. Das Geschah zum Beispiel dem Daphnis, einem Sohn des Götterboten Hermes, der die Najade Nomia verließ.
Pooka

Pookas sind Gestaltwechsler. Sie verwandeln sich zum Beispiel in Hunde, Ziegen oder Pferde. Was sie allerdings immer gleich haben, ist ihr schwarzes Fell. Sie beherrschen die Sprache der Menschen und warnen ab und zu vor drohendem Unheil. Meist jedoch sind sie den Menschen nicht freundlich gesinnt und tragen unaufmerksame Menschen auf ihrem Rücken durch Dornengestüpp, wo sie sie dann abwerfen.
Erst ein Mensch hat es geschafft, auf seinem Rücken sitzen zu bleiben. Das war Brian Boru, der erste und einzige Hochkönig Irlands. Er zähmte ihn mit einem magischen Zaumzeug, das drei Haare vom Schweif des Pooka enthielt. Der Pooka beugte sich seinem Willen und Brian Boru nahm ihm zwei Versprechen ab. Erstens durfte er keine Christen mehr belästigen oder ihr Hab und Gut beschädigen. Zweitens durfte er nie wieder einen Iren attackieren, ausgenommen dieser war betrunken oder hegte böse Absichten. Mittlerwiele dürfte der Pooka dieses Abkommen vergessen haben und treibt wieder sein Unwesen.
Gwyn ap Nudd

Er ist der walisische König der Unterwelt, der Tylwyth Teg. Ebenso ist er der Anführer der Wilden Jagd. Jeden ersten Mai kämpft er mit seinem Rivalen Gwythyr um die Gunst der Feenmaid Crieddyled und um die Kraft von Tag und Nacht. Sie müssen jedes Jahr um sie kämpfen, bis zum Ende der Zeit.
In der walisischen Sage Culhwch ac Olwen ist Gwyn ap Nudd einer der Gefolgsleute des sagenumwobenen König Artus. Nur ihm könne es gelingen, den Eber Twrch Trwyth zu besiegen, heißt es.
Der Name Gwyn bedeutet „schön“ bzw. „leuchtend hell“. Gwyn lebt in einem Hügel.
Dullahan

Der Dullahan ist ein Reiter, der seinen abgetrennten Kopf immer bei sich trägt. Er kann ihn heben um besser zu sehen. Der Kopf ist gleichzeitig seine Laterne, da das verfaulende Fleisch leuchtet. Der Dullahan ist ein Bote des Todes. Er bleibt vor dem Haus stehen, in dem in kürze jemand sterben wird.
Besonders zu Mitternacht und an besonderen Feiertagen kann man den Dullahan sein schwarzes Feuer schnaubendes Pferd reiten sehen.
Dullahans haben ein Riesenangst vor Gold. Selbst mit dem kleinsten Stück kann man sie davonjagen. Also gebt acht, dass ihr ein Stück Gold mitnehmt!
Leprechaun
Der Leprechaun ist das Nationalzauberwesen Irlands. Er ist ein kleines älteres grünes Männchen, das wertvolle Schätze bewacht. Jeder Leprechaun besitzt zwei Beutel. Im einen hat er eine Silbermünze, im anderen eine goldene. Die Silbermünze hat die Eigenart, immer wieder in den Beutel zurückzukehren, nachdem sie ausgegeben wird. So verliert der Leprechaun kein Geld, wenn er etwas bezahlt. Die Goldmünze verwendet der Leprechaun, um sich aus brenzligen Situationen freizukaufen. Nachdem er das geschafft hat, verwandelt sich die Münze in ein Blatt oder Asche.
Wie viele Zauberwesen sind auch Leprechauns sehr menschenscheu. Sie betrachten sie als unanständige Wesen, die ihre Schätze stehlen wollen. Sie bewegen sich schneller, als man ihnen mit den Augen folgen kann.
Leprechauns leben immer allein und verstecken sich bevorzugt hinter Büschen oder unter Hecken. Tritt wo ein Regenbogen auf, kann man sich sicher sein, dass an dessen Ende ein Leprechaun wartet.
Fragen
Was können Grogochs gar nicht leiden?
• Arbeit S = 13
• Dreck S = 11
• Faulheit S = 12
Aus welcher Buchreihe entstammt Fleur Delacour?
• Harry Potter T = 9
• Der Herr der Ringe T = 5
• Chroniken der Unterwelt T = 0
Wofür steht die Buchenelfe
• Fruchtbarkeit U = 5
• Reichtum U = 7
• Schönheit U = 2
Was muss man tun, um von einer Najade geheilt zu werden?
• Aus ihrem Gewässer trinken V = 3
• In ihrem Gewässer baden V = 9
• Sich in sie verlieben V = 6
Was enthielt das magische Zaumzeug des Brian Boru?
• Einen Pookazahn W = 8
• Haare aus dem Schweif des Pooka W = 9
• Diamanten und Edelsteine W = 10
Wie hieß der mythische Eber, den Gwyn besiegen sollte?
• Gwythyr X = 4
• Tylwyth Teg X = 3
• Twrch Trwyth X = 8
Womit kann man einen Dullahan vertreiben?
• Durch lautes Schreien Y = 0
• Ein Stückchen Gold präsentieren Y = 2
• Mit einem Zauberspruch Y = 6
Wo bewahrt der Leprechaun seine Münzen auf
• In einem Beutel Z = 3
• In zwei Beuteln Z = 7
• In einer Schatzkiste Z = 4
Das erste Fabelwesen findest du bei N 48° S.TUV E 16° W.XYZ
Am besten, ihr nehmt euch eine Karte des Gebiets mit, z.B. diese hier. Bei jeder Station gibt es einen Ausschnitt dieser Karte mit der näheren Umgebung und der nächsten Station.
Am Rückweg geht am besten beim angegebenen Wegpunkt vorbei.
Quellen
Teresa Moorey: The Fairy Bible
Bob Curran: A Field Guide to Irish Fairies
Wikipedia
Update 30.12.2015: Position von Stage 6 wurde geringfügig verändert