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Kirchbergschlössl Multi-Cache

Hidden : 2/1/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Kirchbergschlössl

Vom Versorgungsgut zum Barockschloss

Das Kirchbergschlössl

Um das Jahr 1500 erwarb der Reichenhaller Siedeherr Christian Kastner ein am Fuße des Kirchbergs gelegenes Gut, das schon 1130 urkundlich erwähnt wird. Kastner, der als Pfleger auch über die Hofmark Karlstein verfügte, baute den einstigen Wirtschaftshof der 1262 zerstörten Burg Kirchberg als steinernes und repräsentatives Haus aus, weshalb das Anwesen um die Mitte des 16. Jahrhunderts den Namen „Oberhausen“ trug. Mit dieser Benennung, die sich allerdings nicht lange halten konnte, wurde der gehobene Stellenwert des Gutes deutlich gemacht. Etwa zur gleichen Zeit spricht der bayerische Kartograph Philip Aplan vom Adelsgut „Kirchberg“ und stellt es in seinem Kartenwerk als befestigtes Haus mit umgebender zinnenbekrönter Ringmauer dar. Ähnlich der Familie Fröschl von Marzoll verwendete auch Kastner das aus dem Verkauf der Siedeanlagen 1493 gewonnene Geld für den Erwerb und Ausbau der neuen Anlage. Doch im Gegensatz zu den übrigen schlossähnlichen Anlagen im Reichenhaller Raum schafften es die Besitzer des Kirchbergschlössls nicht, mit ihrem Gut eine spezielle Gerichtsbarkeit zu erlangen. Auch der versuchten Eingliederung in den Karlsteiner Hofmarksbereich war kein Erfolg beschieden. Somit blieb das Anwesen auch weiterhin dem Salzburger Erzbischof gegenüber abgabenpflichtig.

In der Folgezeit wurde es zu einem herzoglich- und kurfürstlich-bayerischen Amtssitz, der an hochrangige Beamte vergeben wurde, so etwa 1643 an den Reichenhaller Gerichtsschreiber Moosberger, ehe ihn der Pfleger Andreas von Reßl, seines Zeichens auch Salzmaier, 1660 bekam. Durch Einheirat gelangte der Zöllner Paris Zehentner in den Besitz des Gutes. Doch erst unter Peter von Waltern, einem alten Tiroler Geschlecht aus Roverto entstammend, erfolgte nach 1723 der den heutigen Zustand prägende Umbau des Schlösschens, wovon sich an der Gebäudefront das Wappen Walterns sowie die Jahreszahl „MDCCXXIII“ (1723) erhalten haben: Man passte das gesamte Gebäude mit Hilfe dezenter Stuckaturen und einer veränderten Bedachung dem barocken Zeitgeist an. Nach einem häufigen Wechsel teils bürgerlicher Eigentümer erwarb die Arztfamilie Pachmayr 1864 den Kirchberger Besitz. Seit 1972 ist das Schloss wie auch der angrenzende Burgberg Eigentum der Familie Schöndorfer.

Kirchbergschlössl in der Mitte des 19. Jahrhunderts

Die heutigen Ausmaße scheint die Schlossanlage bereits im ausgehenden 15. Jahrhundert erhalten zu haben. Dazu gehörten vermutlich das ursprünglich anzunehmende Walmdach sowie die vier Ecktürmchen, wie sie von Gewerkensitzen aus dem salzburgischen Raum bekannt sind. Auch der großzügig bemessene Durchgang, der das dreigeschossige Gebäude in zwei Hälften teilt, ist typisch für den spätgotisch Inn-Salzach-Ansitz. Ein gotischer Wandfries, der sich während der Renovierungsarbeiten fand, könnte auf eine entsprechende Wandgestaltung in der Zeit der Spätgotik hindeuten.

Zwischen 1682 und 1685 kam es - nach langwierigen Verhandlungen mit den kirchlichen Stellen – an der Südseite zum Bau einer der heiligen Anna geweihten und entsprechender Messlizenz ausgestatteten Hauskapelle, deren Zugang vom ersten Stock des Hauses erfolgte. 1765 stellte Papst Clemens XIII. eine Ablassurkunde für die Annakapelle in Kirchberg aus, eine weitere kam 1798 durch Papst Pius VI. hinzu. Die seelsorgerische Betreuung übernahmen die Augustiner-Chorherren von St. Zeno.

Grundriss des Kirchbergschlössls

Quelle: Dr. Johannes Lang

Zum Cache:

An der Ostseite befinden sich ein Wandgemälde und darunter eine Steinplatte.
Die Anzahl der Personen auf dem Wandgemälde sei A.
Die Hausnummer auf der Steinplatte sei B.
Die vierstellige Zahl sei CDEF.

NFinale 47° 43. (B-D-F) (F) (D-A)
EFinale 012° 52. (A-E) (C+F) (C)

Additional Hints (Decrypt)

Tebffre Onhz - Orgergra nhs rvtrar Trsnue

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)