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Herner Meer 03 Traditional Cache

This cache has been archived.

environmental_cacher: Da hier offensichtlich keine Wartung durchgeführt wird und keine Rückmeldung kam, archiviere ich jetzt das Listing.
Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx/#cachemaintenance.
Diese archivierten Listings werden nicht aus dem Archiv geholt. Wenn dieser Platz weiter genutzt werden soll, muss ein neues Listing erstellt werden.
Bitte entferne den noch vorhandenen Geomüll.

Viele Grüße
environmental_cacher

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Hidden : 12/31/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Ein Poller, an dem keine Schiffe mehr vertäut werden. Eine Treppe, die nur noch zu einem Trampelpfad führt. Und eine Brachfläche, die allmählich wieder von der Natur zurück erobert wird. Hier hat sich ein Petling versteckt und wartet auf zahlreiche (Be)Sucher.

Natürlich ist das "Herner Meer" nicht als Ort für Freizeit und Wassersport entstanden. Vielmehr handelt es sich hier um Überbleibsel der Schwerindustrie. Beiderseits des Kanals befanden sich Kohleverladehäfen. Auf der Nordseite, auf dem angrenzenden Gelände des Motorboot Club Castrop, wurde die Kohle der einige Kilometer entfernt in Recklinghausen gelegenen König-Ludwig-Zeche (1885 - 1965) verladen. Auf dem heutigen Uferweg standen die Verladekräne. Auf der unteren Ebene, direkt daneben, waren die Bahngleise für die Kohleanlieferung. Die Brachfläche, auf der "Herner Meer 3" versteckt liegt, diente der Zwischenlagerung von Kohle. Die Zeche Friedrich-der-Große (1874 - 1978) mit ihrem Verladehafen befand sich direkt gegenüber, auf der Südseite. Nach Stilllegung dieser Zeche und dem vollständigen Abriss aller Gebäude und Anlagen wurde die Abraumhalde auf einer Fläche von ca. 60 ha verteilt und eingeebnet. Das heutige Industriegebiet Friedrich-der Große liegt auf einer Haldenfläche, die mit dem Kanalufer höhengleich ist und an den Rändern bis zu 12 m über das Umland hinaus ragt. Der Rhein-Herne-Kanal wurde 1914 fertig gestellt. In Höhe des Herner Meeres traf der neue Kanal auf den Zweigkanal, der, seit 1896 bestehend, vom Schiffshebewerk Henrichenburg bis zur herner Bahnhofstraße führte. Die Kanalteile wurden verbunden. Das Endstück des Zweigkanals (der s.g. Stichkanal) vom Herner Meer bis zur Bahnhofstraße wurde zugeschüttet. Dort verläuft heute die A 42. Wer die vielfältigen Veränderungen am Herner Meer und an der Schleusenanlage nachvollziehen möchte, dem ist ein Blick auf die historischen Luftbilder von 1926 bis zur Gegenwart unter www.luftbilder.geoportal.ruhr zu empfehlen.

Additional Hints (Decrypt)

hagre rvarz tenhra Fgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)