Der Trabbi
Ihr Fragt euch sicher wie der Trabbi hier gelandet ist!
Dazu müssen wir ins Jahr 1971 reisen.
Familie Schmidt aus Ost-Berlin freute sich nach sieben Jahren Wartezeit endlich in ihren nagelneuen blauen Trabant steigen zu können. Natürlich haben sie schon seit Wochen den ersten Ausflug mit ihrem Auto geplant. Ein Zeltausflug soll es werden. Alle haben gepackt, Mutter Sibylle hat genug Essen eingepackt, Vater Dieter hat auch an die Herringe für die Zelte gedacht, Sohn Jörg und Tochter Anne sind schon ganz aufgeregt. Auf der Fahrt über die Autobahn, auf der Landstraße und an der Zossener Heide vorbei sangen sie fröhlich Lieder und besprachen was sie als erstes machen sollen. Endlich angekommen bauten sie die Zelte auf, gingen Pilze sammeln, spielten und grillten sich etwas zu essen. Beim gemeinsamen Zusammensitzen gönnte sich Dieter ein Bier. Doch als auch Jörg, der erst 14 Jahre alt war, nach einem griff, explodierte die Stimmung und alle fingen an sich schrecklich zu streiten. Die Laune der Familie Schmidt war am Ende und schnell gingen alle ins Bett. Doch Jörg wollte nicht mehr hier sein. Er klaute den Schlüssel des Trabbis aus dem Zelt seiner Eltern, stieg ins Auto sauste los. Zu schnell für diese Dunkelheit. Er übersah den Abgrund und sauste hinab. Vollschaden. Der Trabbi war zerstörrt. Jörg schrie vor Schmerz. Er stieg aus und versuchte unter Schmerzen den Hang hinauf zu klettern. Da kamen schon seine Eltern und seine kleine Schwester angerannt. Jetzt musste er sich was einfallen lassen. Er wollte keinen ärger bekommen. Er hatte angst. Also erzählte er seiner Famile eine Geschichte. Er musste mal auf Toilette und kam gerade rechtzeitig um zu sehen wie zwei junge Männer im Trabbi davon fuhren. Er rannte hinterher und konnte mit ansehen wie die zwei die Kontrolle verloren und den Abhang hinunter sausten. Er, Jörg, setzte ihnen nach, doch die zwei Russen stiegen aus und prügelten auf ihn ein. Dann flüchteten sie. Das ist alles was Jörg erzählte. Als der Tag dämmerte kam ein Bauer auf einem Tracktor vorbei und versuchte den Trabbi zu bergen. Doch alles war zwecklos. So ließe die Famiie Schmidt ihren ganzen Stolz, den nagelneuen blauen Trabbant, zurück, fuhren nierdergeschlagen im Bus nach Berlin zurück und verloren nie wieder ein Wort darüber.
Haben die Russen nicht etwas vergessen? Viel Spaß beim suchen und loggen!
Vielleicht hat der Trabbi im Wald aber auch eine ganz andere Geschichte.
Hast du eine Idee? Dann schreib sie in das digitale Logbuch.
Der-waschbaer// freut sich!