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Littfelder Kapellenschule Traditional Cache

Hidden : 1/3/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Littfelder Kapellenschule

Ersterwähnung im 13. Jahrhundert. Turmbau 1681-1683. Glockenguss 1687. Ab dem 17. Jahrhundert Schulunterricht. Johann Heinrich Jung war Lehrer von 1729-1737. Anbau an den Turm in 1864-1867. Nutzung als Schulgebäude bis 1958. Rückkauf durch die Kirche 1961. Gottesdienstbetrieb bis 1991. Heute Bürgertreff und Heimatstube.


Littfelder Kapellenschule

Littfeld, das Dorf am Fuße von Altenberg und Kindelsberg, ist bereits im Jahre 1344 erstmals urkundlich erwähnt worden. Im Jahr 1461 wurden im Ort 21 Steuerzahler gezählt. Vermutlich war es der intensiv betriebene Bergbau, der im Jahr 1700 die Zahl der Einwohner auf 300 ansteigen ließ - Littfeld war zu dieser Zeit der zweitgrößte Ort im Siegerland.

Ortsgeschichte: Die Littfelder Gruben Victoria, Silberart und Heinrichsegen gehörten zum Müsener Bergwerksrevier und hatten vom 16. bis 18. Jahrhundert ihre Blütezeit. In der alten Kapellenschule, dem jetzigen 'Bürgertreff Kapellenschule', die heute die Heimatstube beherbergt, lehrte um 1730 ein Onkel Jung-Stilling, der Bergmeister Johann Heinrich Jung. Nach einer vorübergehenden Stagnation war die Wiederbelebung des Bergbaus dem auch zum fürstlichen Bergmeister ernannten Johann Heinrich Jung zu danken.

Dauerausstellung: In einer Abteilung der Heimatstube finden sich Relikte aus der Grubenzeit wie: Werkzeuge, eine Bergmannsuniform und eine Nachbildung des Grubenkreuzes der Grube Viktoria, sowie eine Mineraliensammlung aus den heimischen Gruben. Von der Geschichte der Littfelder Gruben zeugt eine Sammlung von Fotos und Dokumenten. Eine weitere Abteilung widmet sich der heimischen Landwirtschaft und den verschiedenen dörflichen Handwerken mit diversen Geräten und Werkzeugen der Schreiner, Stellmacher, Schuster und Schmiede. So ist u.a. eine alte Feldschmiede zu sehen. Weiter ist ein funktionsfähiger Webstuhl ausgestellt. Eine nachgestellte Wohnküche lädt zum Verweilen ein. Ein Gruppe von Musikinstrumenten, einige Zithern und ein Harmonium, wurden vom Zitherverein Edelweis zur Verfügung gestellt. Über ein enges Stiegenhaus gelangt man in das Dachgeschoß und zum Glockenturm der Kapellenschule, wo man die 1687 gegossene Glocke sowie das Uhrwerk (1927) der Glockenuhr in Augenschein nehmen kann. (Text aus Kulturhandbuch siwi)

Wichtige Persönlichkeiten: Aus Büchern und Schriften Jung-Stillings (1740-1817) und Adolf Wurmbachs (1891-1968) wurde eine kleine Bibliothek zusammengestellt. Adolf Wurmbach machte als Verfasser von Heimatgedichten und Theaterstücken von sich reden. Er galt im 20. Jahrhundert aber auch als Querdenker und religiöser Pazifist. Der Onkel Jung-Stillings, Johann Heinrich Jung (1711-1786), kam als junger Lehrer nach Littfeld und wohnt dort bis zu seinem Lebensende. Als Oberbergmeister entwickelte und baute die Förder- und Pumpenkünste des Müsener Stahlbergs.

Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung. Eintritt frei.

 

Zum Cache: Parkplätze sind direkt am Ort massig vorhanden. Mit der Petling-Suche solltet ihr auch nicht wirklich Probleme bekommen. Ich hoffe, die Koordinaten sind relativ stimmig. Das Versteck befindet sich zwar mitten im Ort, doch sollte man hier relativ unbeobachtet suchen und loggen können. Wenn ihr da seid, wisst ihr auch warum ich das schreibe. Trotzdem kommen natürlich ab und zu auch mal ein paar Muggel vorbei, also Vorsicht.

Additional Hints (Decrypt)

Uvagre qre qevggra Fgrvafähyr iba yvaxf, jraa zna iba qre Fgenßr nhf nhs qra Fähyraunyoxervf oyvpxg. Hagre rvarz Fgrva. Ovggr jvrqre zvg rvarz qre Fgrvar orqrpxra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)