Apothekenschlange - Äskulapnatter

Wegempfehlung 1 (1,5 KM): Empfehlenswert ist der Weg vom Parkplatz kommend bis zum Cache. Hier bietet sich bereits die erste Pause an. Weiter zum Referenzpunkt (2.Pause), dann etwas südlich des Biotops links über die Felder gehend bis zur Straße Helfenstein und zurück zum Parkplatz.
Wegempfehlung 2 (6 KM): Eine größere Runde geht vom Parkplatz kommend bis zum Cache, weiter vorbei am Referenzpunkt entlang der Ostseite des Zillers bis zur Straßenbrücke. Den außen liegenden Fußweg über die Brücke nehmen, weiter auf der Westseite des Zillers bis zur Schöffstallbrücke und zurück bis zum Parkplatz (ca. 6 KM).
Die Apothekenschlange ist die wohl berühmteste Schlange Österreichs, Deutschlands, der Schweiz und vielen anderen Ländern der Welt. Kaum einer kennt ihren richtigen Namen: Äskulapnatter (Zamenis longissimus). Man findet die Äskulapnatter oder auch ihre Kombination mit dem Äskulapstab insbesondere hier:
- auf den Schildern von Apotheken
- bei vielen Ärzten als Symbol der Humanmedizin
- im „V“ als Symbol der Veterinärmedizin
- in Kombination mit einer Trinkschale als Symbol der Apotheker
- im Fachdienstabzeichen des Sanitätsdienstes
- auf der Flagge der WHO
- etc.

Benannt wurde die Schlange nach dem griechischen Gott der Heilkunst, Äskulap (Asklepios). Sie schlängelt sich um seinen Äskulapstab, der noch heute als Symbol für Mediziner gilt.
Die Äskulapnatter gehört mit bis zu zwei Metern Länge zu den größten Schlangenarten Europas. Die meisten Äskulapnattern erreichen jedoch eine durchschnittliche Körperlänge von 1,40 m bis 1,60 m. Normalerweise finden wir die Natter in mediterranen Bereichen in Südeuropa und Kleinasien. Isolierte Vorkommen gibt es aber auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Äskulapnatter ist meist tagaktiv, an besonders heißen Tagen ist sie jedoch eher morgens und abends aktiv. Im Winter hält sie eine fünf bis sechs monatige Winterruhe (ca. September bis März).
Die Äskulapnatter kann sehr gut klettern und nicht selten befindet sie sich bei der Nahrungssuche in Bäumen. Sie ernährt sich oftmals von Nagetieren, Vögeln, Mäusen, aber auch Eidechsen und Kröten. Sie bewegt sich sehr flink und leise und ist auch bei Störungen wenig angriffslustig. Bei akuter Bedrohung jedoch wehrt sie sich durch Bisse und sondert ein übel riechendes Sekret aus. Sie ist jedoch nicht giftig und auch die Bisse sollten weder für Mensch noch Hunde gefährlich sein.
In diesem Areal nun wurde ein Projekt zur Renaturierung umgesetzt, welches die Seitengewässer wieder an den Ziller anschließt. Hier lebt die einzige bekannte Nordtiroler Population der streng geschützten Äskulapnatter. Um diese Schlange zu fördern, wurden im April 2013 große Totholz-und Steinhaufen, sowie Eiablagehaufen aus Astschnitt angelegt. Die großen Haufen dürfen auf keinen Fall durch die Suche nach dem Cache bewegt werden.
Die Wertung bezieht sich auf die Sommermonate, das schneefreie Frühjahr und den Herbst. Im Winter kann es bei Schnee schwerer sein, den Cache zu finden.
20.07.2016: Das Listing wurde angepaßt. Die Vegetation ist von Null auf "übermannshoch" gewachsen und im Sommer nur schwer zu durchdringen.
26.06.2023: Neue Dose, neues Logbuch, neuer Kugelschreiber.
08.11.2024: Neue Location, da das Schutzgebiet der Äskulapnatter durch die dichte Vegetation nicht mehr betreten werden sollte. Nun gibt es oberhalb des Schlangenbiotops einen neuen Referenzpunkt, die eigentlich Cachelocation musste umziehen. Vielen Dank an den ortsansässigen Naturfotografen, der die neue Location gesucht, gefunden und die Dose dort aufwendig verborgen hat.
Vorsicht am GZ, es kann rutschig sein, passt auf Eure Kinder auf!