Auf einem der Hügel steht beispielsweise die Burgruine Wartau, in den Magletsch wurde vom Militär eine Festung gebaut oder an den Felshügeln der Brocha Burg wird geklettert.

Kaum jemand würde vermuten, dass sich in dieser bewaldeten lieblich anmutenden Hügellandschaft am 14. Juni 1998 ein Felssturz ereignet hat.
Dies aus dem Grund, weil im Laufe der Jahre sukzessive weiches Ton- und Mergelschiefergestein schneller abgetragen wurde als der darüberliegende Schrattenkalk. In eine Kluft eingedrungenes und im Winter gefrierendes Wasser sowie Wurzeln vermochten schliesslich rund 20'000 Tonnen Gestein abzusprengen.
Noch heute zeugen einige markante Felsblöcke im Gebiet von diesem Ereignis und eine Tafel des Wartauer Geschichtenweges liefert einige interessante Informationen über die Ereignisse und geologischen Zusammenhänge.
Zum Loggen dieses Earthcaches suche zunächst die Infotafel bei N 47° 6.416 E 9° 28.758 auf und beantworte folgende Fragen:
- In welche Richtung verlief die Kluft, in die das Wasser eindrang? Nimm den Begriff, der auf der Infotafel steht und eruiere mit Hilfe des Kompasses und/oder der Landkarte aufgrund deiner Beobachtungen in der Landschaft die ungefähre Himmelsrichtung, in welcher diese Kluft verlief.
- Wodurch wurde die hügelige Landschaft im Raum Weite-Oberschan-Malans stark geprägt? Erkläre, wie diese Hügel und kleinen Täler entstanden sind.
Gehe nun weiter zu N 47° 06.519 E 009° 28.702 .
Dort triffst du auf den wohl markantesten Block des Felssturzes von 1998. Er ist sogar dementsprechend angeschrieben.
- Sieh dich um und eruiere mit Hilfe des Kompasses und/oder einer Karte aus welcher Richtung der Block an diesen Platz gestürzt ist. Trotz wieder wachsender Vegetation lässt sich die Abbruchstelle noch recht gut ausfindig machen.
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Ich wünsche dir einen schönen Spaziergang im Gebiet Chalchofen und freue mich auf schöne Logs. Bilder von der Hügellandschaft sind willkommen – einfach keine verräterischen.
Die Fotos stammen aus meinem persönlichen Archiv.
Die Informationen im Listing stammen einerseits von der Infotafel des Geoparks am Wegbeginn und andererseits von der Tafel des Wartauer Sagenweges an den Ankerkoordinaten.