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Vom Wasserbär zur Laufkatze Multi-Cache

This cache has been archived.

Klessi: Wir sind umgezogen. Kann den Cache nicht mehr warten.
Klessi

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Hidden : 1/28/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Vom Wasserbär und Wetterhahn zur Laufkatze
Diese „Tiere“ findet man in keinem Zoo!

Der Wasserbär haust seit mehreren hundert Jahren an der Promenade,
hoch auf dem Kirchturm dreht sich der Wetterhahn zu allen Jahreszeiten,
und die Laufkatze treibt seit etlichen Jahrzehnten ihr Unwesen im Wohnhof im Nordviertel

Macht die Tour doch mit dem "Drahtesel!"



Ein WASSERBÄR ist ein gemauertes Wehr, das die Wasserstände in den zur spätmittelalterlichen Stadtbefestigung gehörenden Wassergräben ausglich, so dass ein wirksamer, ringförmig um die Stadt geführter Graben entstand und die Stadt neben Mauer und Wall vor Angriffen von außen schützte.
In Münster sind von den ursprünglich vorhandenen sechzehn Wasserbären heute noch zwei zu sehen.
(Der 2. Wasserbär steht auf dem ehemaligen Zoo-Gelände )
Sie vermitteln allerdings nicht mehr unterschiedliche Wasserstände, denn die Gräben wurden weitgehend zugeschüttet, als die Befestigungsanlagen geschleift wurden. Trotzdem lässt sich die ehemalige Funktionsweise des Wasserbären mit seinem in der Mitte aufgemauerten Türmchen noch gut erahnen.

Mit Hilfe eines WETTERHAHNES kann man die Windrichtung feststellen.
Der Kopf des Hahnes zeigt in die Richtung, aus der der Wind kommt. Dieser drückt auf die größere Fläche des Schwanzes und dreht ihn in die vom Wind abgewandte Richtung.
Unser Wetterhahn dreht sich hoch oben auf der Spitze einer katholischen Pfarrkirche, die von 1899 bis 1902 nach Plänen von Bernhard und Hilger Hertel erbaut wurde.

Eine LAUFKATZE, manchmal auch Krankatze genannt, ist ein bewegliches Kranbauteil. Laufkatzen sind entlang eines Trägers verfahrbar. Der Träger ist stationär oder beweglich ausgeführt.
Ihren Namen erhielten sie wahrscheinlich durch die Fähigkeit von Katzen, auf hochliegenden Mauern oder Trägern zu balancieren und sich dort schnell und sicher zu bewegen.
Um unsere Laufkatze zu finden, gehen wir durch eine Toreinfahrt, befinden uns plötzlich in einer anderen Welt. Mehrere kleine Gebäude umschließen einen Innenhof und einen Hinterhof, im Sommer eine mit Blumen geschmückte Idylle. LAUFKATZEN und Lorengeleise lassen dagegen eine gewerbliche Nutzung erkennen. Es ist eines der wenigen Beispiele alter Produktionsstätten in der Stadt, und deswegen steht die Anlage seit 1986 unter Denkmalschutz. Fachmännisch restauriert, im Innern jedoch modern ausgebaut, strahlt die „Wohnfabrik“ seit den 1990er Jahren einen ganz eigenen Charme aus. Die Geschichte dieses kleinen Ortes begann ganz ordinär als Pferdestall, der zu Beginn des Ersten Weltkrieges als Außenstelle von Reiterkasernen übernommen wurde. Damit erklärt sich auch der Zweck der Schienen im Pflaster: Mit einer Lorenbahn wurde der Pferdemist an die Straße transportiert und dort abgeholt. Es sind auch noch die Ringe erhalten, an denen die Pferde angebunden wurden. Die LAUFKATZEN sorgten für den Transport der Futtervorräte in die oberen Speicher.
Nach dem Kriege folgte den Pferden eine Werkstatt für Motoren und Elektromotoren. Heute befindet sich hier ein wunderschöner „Wohnhof“, gerne von Künstlern bewohnt, eine kleine Oase inmitten des dichtbesiedelten Nordviertels.
(Text und Foto vom alten Wohnhof nach dem Buch von E. Obermeyer und B. Beyer: „Baustelle Münster Eine Stadt erfindet sich neu“)

STATION 1 Wasserbär
Koordinaten: N 51° 58,041 E 007° 37,141

Oben am Turm seht ihr verschiedene Männerköpfe. Sie stellen die vier Winde dar.
Der bärtige Nordwind schaut euch ganz schön grimmig an.
Ihm gegenüber der sanfte Frühling ohne Bart.
Weiter oben gibt es eine Wetterfahne.

Nun kommt die FRAGE:
Was ist am Ende der Fahnenstange zu sehen?

1.) eine Spitze = 10
2.) ein Kreuz = 20

Richtige Antwort = A

STATION 2 Wetterhahn
Die Koordinaten: N 51° 58,196 E 007° 37,420

führen euch zu einem kleinen Platz ganz nah vor der Kirche, zum „Kleinen Stern“.
Die gepflasterten Steine auf den drei Strahlen des Sterns mit den eingravierten Namen sollen an Menschen erinnern, die an Aids verstorben sind. Inzwischen sind es 52 Namen. Jährlich kommen weitere hinzu.
Diese Installation ist Teil des Projektes: „Denkraum - Namen und Steine“ der deutschen Aids-Stiftung.
Der Künstler ist Tom Fechter.

FRAGE:
Auf einigen Steinen sind + (kleine Kreuze oder Pluszeichen) zu sehen. Wie viele sind es?
Antwort = B

STATION 3 Laufkatze
Die Koordinaten: N 51° 58,250 E 007° 37,050
Bitte beim Besichtigen der Wohnhofes diskret vorgehen und Rücksicht auf die Bewohner nehmen!

FRAGE :
Wie oft ist die Hausnummer 13 vergeben?
Antwort = C

Und nun zum Final
KOORDINATEN: N 51° 58,(25xB) + (8xA)
E 007° 37,0(10xB) + (8xC)

Viel Spaß beim Suchen und Finden
Klessi

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