Hier wird eine Dose am Gelände des Achimer Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks gesucht. Die Dose bietet ausreichend Platz für Coins und TB's und befindet sich außerhalb des Geländes. Sie ist zu jeder Tages und Nachtzeit erreichbar, allerdings sollte man sich, wie in einem Industriegebiet üblich, tagsüber auf diverse Muggel einstellen.
Zu den normalen Dienstzeiten (Montag und Dienstagabend) herrscht hier natürlich auch Betrieb, gerne kann hier auch mal reingeschnuppert werden, die Helfer beißen nicht.
Das Technische Hilfswerk in Achim
Gegründet wurde der THW Ortsverband Achim am 11.Juni 1963. Vorausgegangen war der mit dem Ortsverband Verden 1961 gegründetet THW-Stützpunkt Achim.
Das erstes Gerät bestand aus zwei Schubkarren und einem I-1 Satz(Schaufeln, Hacken, Leinen, Sägen, u.a.)
Heute besteht der Ortsverband aus ca. 120 Helfern und einem Technischen Zug mit der Fachgruppe Wassergefahren sowie eine Jugendgruppe.
Zu dem heutigen Fuhrpark gehören zwei Gerätekraftwagen, zwei Mannschaftstransportwagen (davon ein Einsatzleitwagen mit diverser Führungsausstattung), ein LKW mit Ladekran, zwei Mehrzweckarbeitsboote sowie diverse Sonderausstattungen auf verschiedenen Anhängern.
Der Ortsverband wird rein ehrenamtlich getragen, somit sind interessierte Leute immer willkommen. Mitmachen kann jeder, entweder von 10 bis 17 Jahren in der Jugendgruppe oder ab 18 Jahre im aktiven Dienst.
(Quelle: www.thw-achim.de)
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk wurde am 22. August 1950 als Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes gegründet. Sie untersteht dem Bundesministerium des Innern und hat ihren Sitz in Bonn.
Technische Hilfe im Zivilschutz ist historisch der eigentliche Grund für die Schaffung des Technischen Hilfswerks. Im Verteidigungsfall sollen die Einheiten und Einrichtungen im Zivilschutz mitwirken, also die Zivilbevölkerung sowie lebens- und verteidigungswichtige Betriebe und Einrichtungen schützen und Gefahren beseitigen.
Das THW ist dem Bundesministerium des Innern und nicht dem Bundesministerium der Verteidigung unterstellt. Es ist ausdrücklich keine militärische oder paramilitärische Organisation. Im Verteidigungsfall stehen die Zivilschutzkräfte unter dem besonderen Schutz der vierten Genfer Konvention als zivile Nichtkombattanten, das heißt, sie dürfen nicht kämpfen, aber auch nicht angegriffen werden.
Das THW hält seine bundesweit stationierten Einheiten nicht nur für den Verteidigungsfall vor, sondern leistet auf Anforderung Amtshilfe für andere Behörden; hauptsächlich in der örtlichen Gefahrenabwehr der Gemeinden und Städte, also den Feuerwehren, aber auch für Rettungsdienste bei Massenanfällen von Verletzten oder der Bundespolizei und dem Zoll. In einigen Bundesländern kommt hierzu noch die Technische Hilfe auf Verkehrswegen.
So hilft das THW bei vielen Unfällen, Unwettern, Erdrutschen oder Hochwassern unterstützend mit einem deutschlandweiten Potential an Technik und Organisation.
Geschichte des THW
1919 gründete Otto Lummitzsch die Technische Nothilfe, welche während des Zweiten Weltkrieges im zivilen Luftschutz mitwirkte.
1939 Unterstellung der TN (Technische Nothilfe) unter die NS-Regierung; Mithilfe bei der Errichtung von Fabriken und größeren Anlagen der Rüstungsindustrie.
1950 Gründung des THW. Zuerst besaß das THW sogenannte Bergungszüge, aus denen später die Technischen Züge (TZ) wurden.
1953 wurde das THW durch den Errichtungserlass des Bundesministeriums des Innern eine Bundesanstalt.
1984 Teilverselbständigt.
1986 Gründung der Schnelleinsatzeinheit Bergung Ausland (SEEBA).
1990 wurde mit der Verabschiedung des Helferrechtsgesetzes eine rechtliche Grundlage für das Dienstverhältnis der Helfer geschaffen.
Seit 1993 ist das THW selbständige Bundesoberbehörde in Trägerschaft des Bundesinnenministeriums.
1994 wurde der Schwerpunkt wieder mehr auf die technische Hilfeleistung und den Bergungsdienst gelegt.
2004 Aufbau der Schnelleinsatzeinheit Wasserversorgung Ausland (SEEWA).
2006 wurde der Aufbau des THW in den neuen Bundesländern mit der Gründung des Ortsverbandes Gotha abgeschlossen.
2010 Gründung Standing Engineering Capacity (SEC)
(Quelle: Wikipedia / www.thw.de)