Die Mobilfunkanlage am Schinterberg
Auch am sogenannten „Schinterberg“ (zwischen Eschenau und Grafenschlag) an der B36,gibt es eine dieser neuartigen Kommunikationsanlagen. Aus dem heutigen Leben einfach nicht mehr wegzudenken.
Der „Schinterberg“, von den Autolenkern vor allem im Winter, eher gefürchtet. Es gibt immer wieder Unfälle. Der Name
kommt wahrscheinlich aus dem altertümlichen Beruf des „Schinders / Abdeckers“. Welchen es Erzählungen nach
in Eschenau gegeben haben soll!
Abdecker, im oberdeutschen Sprachraum Wasenmeister, war jahrhundertelang eine Berufsbezeichnung für Personen, die in einem bestimmten Bezirk für die Beseitigung von Tierkadavern und die Tierkörperverwertung zuständig waren. Aus der Verwertung ergaben sich Produkte wie Fette, Leim, Knochenmehl, Salmiak, Seife, Bleichmittel und Viehfutter.
Die Bauern waren verpflichtet, sämtliche Tierkadaver an den Abdecker zu übergeben. Diese verwerteten die Reste und vergruben oder verbrannten, was nicht mehr verwertet werden konnte.
Aufgrund der Geruchsbelästigung und Seuchengefahr mussten die Abdeckereien außerhalb der Dörfer angelegt werden. Durch den Kontakt mit den Kadavern hatten die Abdecker ein hohes Risiko, sich zum Beispiel mit Milzbrand zu infizieren. Noch heute sind Erdarbeiten auf derartigen Grundstücken gefährlich. Die Knochen aus der Abdeckerei wurden den Seifensiedereien, die verfaulte Fleischmasse den Salpetersiedern und die Häute den Gerbereien zugeführt.
Es haftete an den Abdeckern bis 1817 der Makel der Anrüchigkeit ihres Gewerbes, sie waren vom Kontakt mit der übrigen Bevölkerung nahezu ausgeschlossen. Sie heirateten meistens nur untereinander, deshalb waren meist alle „Schinder“ eines Landes miteinander verwandt oder zumindest befreundet.
Quelle: Wikipedia
Der Cache ist einen 500ml große Getränkedose!
Viel Spaß beim Suchen, bitte Stift mitbringen!!!
DaPepi