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Golfstrom Traditional Cache

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Sanddorn_6: Wechselstrom hin, Golfstrom her...
Hier hat die Natur das Gebiet zurück erobert, üppig grünt und blüht es, aber verrottet auch Holz mit der Versteckinstallation...
Vielen Dank für eure Besuche, Favos und Kommentare, bis bald im Wald!
Euer Sanddorn

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Hidden : 2/10/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Golfstrom


ist eine rasch fließende Meeresströmung im Atlantik. Er ist Teil eines globalen maritimen Strömungssystems, des globalen Förderbands. In Richtung Europa wird der Golfstrom zum Nordatlantikstrom. Er ist Teil der westlichen Randströmung und beeinflusst das Klima in Nordeuropa.


Der Golfstrom befördert etwa 30∙106 m³ Wasser pro Sekunde (30 Sv) am Floridastrom, bei einer Geschwindigkeit von 1,8 m/s, und bis zu maximal 1,5 ∙ 108 Kubikmeter Wasser (150 Sv) bei 55° West. Das ist mehr als einhundertmal so viel Wasser, wie über alle Flüsse der Welt zusammen ins Meer fließt. Er transportiert etwa 1,5 Petawatt Leistung. Dies entspricht der Nutzleistung von ungefähr zwei Millionen modernen großen Kernkraftwerken.
Der Name Golfstrom wurde von Benjamin Franklin geprägt und bezieht sich auf den Golf von Mexiko. Früher wurde er auch „Floridastrom“ genannt, auf den Karten des 16. und 17. Jahrhunderts heißt er Canal de Bahama. 1513 entdeckte der spanische Seefahrer Ponce de Leon vor der Küste Floridas eine starke Strömung, die seinen Schiffen das Vorwärtskommen nach Westen erheblich erschwerte. Später wurde diese Strömung als Golfstrom bezeichnet, weil ein großer Teil der Strömung aus dem Golf von Mexiko stammt. Der andere etwa gleich große Teil entstammt auf direktem Wege dem Subtropenwirbel des Nordatlantik, so dass der Name Golfstrom nur begrenzt zutreffend ist. Als Golfstrom wird in der Öffentlichkeit auch das bis an die Küste Norwegens reichende Strömungssystem benannt, dem Europa sein außerordentlich mildes Klima verdankt. Hier handelt es sich jedoch lediglich um Ausläufer des Golfstroms, die in der Fachsprache als Nordatlantikstrom bezeichnet werden. Der Nordatlantikstrom gehört allerdings auch in der Fachterminilogie zum Golfstromsystem, worunter man den Golfstrom selbst mit seinen Zuflüssen und Ausläufern versteht.
Die großen Subtropenwirbel (wie auch die kleineren Subpolarwirbel der hohen Breiten) werden durch den Wind angetrieben. Im Falle des Nordatlantikwirbels, dessen westlicher Teil der Golfstrom ist, treibt der Nordostpassat das Wasser von der afrikanischen Küste weg nach Westen Richtung Karibik. Für die weitere Ablenkung von Südwest nach Nordwest ist die Corioliskraft verantwortlich, die auf der Nordhalbkugel zu einer Rechts-, auf der Südhalbkugel zu einer Linksablenkung führt. Die auf diese Weise in den Golf von Mexiko gepressten und aufgestauten Wassermassen suchen sich einen Ausweg durch die enge Straße von Florida. In den mittleren Breiten herrschen dagegen Westwinde, die das Wasser unter Einfluss der Corioliskraft nach Süden drücken. Durch die gegenläufigen Winde südlich und nördlich der Subtropen wird also Wasser in den Subtropen zusammengeführt, so dass das Wasser dort einen knappen Meter höher steht und wärmer ist als nördlich des Wirbels. Um diesen "Wasserberg" herum bewegt sich das Wasser als eine Strömung, die den Subtropenwirbel darstellt. Der Druck des hochstehenden Wassers und die Corioliskraft balancieren sich dabei. Die Anbindung an das Globale Förderband lässt noch eine weitere Antriebskraft wirksam werden, nämlich Dichteunterschiede verschiedener Wassermassen. Auf seinem Weg durch Tropen und Subtropen hat das Golfstromsystem sehr viel Wasser verdunstet, wodurch sich der Salzgehalt und die Dichte erhöht haben. Als Nordatlantikstrom gibt das Wasser in höheren Breiten Wärme an die Atmosphäre ab und kühlt dadurch stark ab, was eine weitere Dichteerhöhung mit sich bringt. Das führt dazu, dass zwischen Grönland, Norwegen und Island sowie in der Neufundland-See riesige Wassermassen in die Tiefe sinken und dadurch ein Sog entsteht, der immer neues Wasser nach sich zieht.


Insgesamt sind Forscher wie der Kieler Meeresbiologe Mojib Latif zu dem Ergebnis gekommen, dass "der Einfluss des Golfstroms häufig überschätzt" wird. Ließe man in Klimamodellen den Golfstrom komplett zusammenbrechen, ergebe sich für Deutschland eine Temperaturveränderung, in diesem Fall eine Abkühlung, von ein bis zwei Grad im Jahresmittel. Selbst wenn der Golfstrom sich bis zum Ende dieses Jahrhunderts abschwächen sollte, "zeigen alle Modelle, dass die globale Erwärmung auf jeden Fall diesen Abkühlungseffekt mehr als wettmachen würde", so Latif. "Dann hätten wir in Deutschland immer noch eine massive Erwärmung."


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Additional Hints (Decrypt)

Unyg oybß qvr Xynccr!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)