Im Juli 1970 bekam ich mein Zeugnis der achten Klasse von der Polytechnischen Oberschule Oberlößnitz. In der Zeit der POS sind wir nach dem Unterricht oft in den Hängen der nicht bewirtschafteten Weinberge herumgestromert. Ich will euch heute mal auf so einen Spaziergang in der Heimat mitnehmen.
Los geht es am Hinweisschild zur Albrechtshöhe (Station 1: N51° 06.495 E013° 40.802). Hier in der Nähe findet ihr sicher auch einen Platz für euer Cache-Mobil. Der Ausflug geht insgesamt etwa über 2,5 Km Distanz und umfasst fast 100 Höhenmeter. Er wird wohl nicht 15 min wie ausgeschildert, sondern mindestens 1,5 Stunden dauern.
Zu meiner Zeit gab es den Neubau der Mittelschule (links zu sehen) noch nicht. Wir durften noch in der Villa Wach pauken (mittleres Bild). Die Villa diente von 1958 bis 1972 als Grundschule Oberlößnitz II.
Namensgebender Besitzer war der sächsische Amtshauptmann und Geheimrat Felix Wach. 1668 war das Weinberganwesen im Besitz des Dresdner Hofapothekers Wechinger (als erstem namentlich bekannten Eigentümer). Heute ist in dem Herrenhaus ein Kinder- und Jugendhilfezentrum untergebracht. Die Turnhalle auf dem rechten Bild existierte zu meiner Schulzeit schon. Jetzt ist der Sportplatz davor aber schöner geworden.
Die Station 2 auf unserer Wanderung erreicht ihr an den Koordinaten N51° 06.586 E013° 40.803. Auf dem Hinweisschild wird erklärt, warum die Weinberge in diesem Bereich seit langem nicht bewirtschaftet sind. An dieser Station merkt euch:
A = ? Quersumme von Jahreszahl zum Höhepunkt der Katastrophe?
B = ? Was für ein Tierchen stellt die Plastik dar (Buchstabensumme)?
C = ? Wer (Vor- und Zuname) hat die Plastik angefertigt (Buchstabensumme)?
Ein paar Meter weiter sind wir schon an Station 3: N51° 06.604 E013° 40.808. Hier ist zu ermitteln:
D = ? Wie heißt das hier vorkommende Gestein (Buchstabensumme)?
E = ? Was stellen Steinmetze aus diesem Material her (10 Buchstaben, Buchstabensumme)?
Jetzt wird es sportlich. Die Station 4 liegt bei N51° 06.657 E013° 40.841. Hier zählt ihr einfach die Stämme der Eiche (in der Höhe über 3 Meter).
F = ?
Als Belohnung für den Aufstieg gibt es jetzt an Station 5 bei N51° 06.630 E013° 40.883 (hoffentlich) einen schönen Ausblick. Wer eine gute Sicht hat, kann das in einem Foto festhalten und ins Log stellen. Die Aufgabe ist hier auch leicht zu lösen.
G = ? Zählt die senkrechten Stützen des Geländers.
Von hier geht es wieder ein kurzes Stück bis zu Station 6: N51° 06.657 E013° 40.903.
H = ? Wie wird der achteckige Turm genannt (Buchstabensumme)?
I = ? Welches Naturereignis soll der Anlass für den Bau gewesen sein (12 Buchstaben, Buchstabensumme)?
Bevor es nun zum gefragten Turm geht, machen wir noch Halt an Station 7: N51° 06.728 E013° 41.121. Dorthin und später weiter bis zum Turm sollten wir den schmalen Wanderweg an der oberen Kante der Weinberge südlich der Steinmauer nehmen. Der direkte Weg durch die Terrassen der Weinberge wäre sehr beschwerlich und bestimmt an mancher Stelle auch gefährlich.
An Station 7 angekommen, finden wir am unteren Ende der Treppe den Stein, der das Baujahr der Treppe trägt. Jre mh snhy süe qvr fcbegyvpur Rvayntr vfg, svaqrg qvr Wnuerfmnuy nhpu vz borera Orervpu qre Gerccr.
J = ? Quersumme der Jahreszahl?
Nun aber auf zum Turm, zur Station 8: N51° 06.767 E013° 41.200. So sah es 1844 hier aus.
Die schöne Aussicht ist heutzutage durch die Bäume auf den ehemaligen Weinbergen verstellt. Wir können aber trotzdem hier noch die restlichen Variablen für das Finale ermitteln.
K = ? Wie viele runde Fenster hatte der Turm?
L = ? Wie viele Mauerdurchbrüche (Lücken) hat die Bastionsmauer?
Nun haben wir aber genug gesammelt. Jetzt geht es daran, die Zielkoordinaten zusammenzurechnen:
Den Einstieg zum Finale findet ihr bei:
N (E/2+F/3)° (J/2).((I+K)/2)(A/2-F)
E (D-H-1)° (4*(G+F)).(C-L+5)((B-L)/K)
Geht dorthin auf dem schon bekannten Weg. Vom Einstieg aus peilt nun (K+I)/3+K Meter nach B-K/2 Grad.
Merkt euch die Variablen - es gibt noch einen Bonus zu diesem Cache: Heimatkunde - Flora. 
Happy hunting!