Auf meinem Weg vom Nordpark in die Barmer City bin ich über eine kleine, im Boden eingelassene Platte gestolpert.
Darauf stand ein Name, Geburtsdatum, wann verhaftet und ermordet.
Bei meinen Nachforschungen was es mit dieser Platte auf sich hat bin ich auf den Verein „Stolpersteine Wuppertal e.V.“ gestoßen und das es sich hierbei um ein Projekt des Kölner Künstler
Gunter Demnig handelt.
Mit entsprechend verlegten Gedenktafeln will er an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Stolpersteine sind quaderförmige Betonsteine mit einer Kantenlänge von 96 Millimeter × 96 Millimeter und einer Höhe von 100 Millimetern, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten frei gewählten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster bzw. den Belag des jeweiligen Gehwegs eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 50.000 Steine (August 2014) nicht nur in Deutschland, sondern auch in 17 weiteren europäischen Ländern. Die Stolpersteine sind das größte dezentrale Mahnmal der Welt.
(Quelle Wikipedia)
Ihr habt bestimmt auch Stolpersteine in eurer Gegend.
Kurz um fand ich, dass das auch hier einen Cach wert ist.
Durch die ungeheure Anzahl habe ich mich dann entschlossen meinen ersten gefundenen Stolperstein als Ausgang für einen kleinen Multi in Barmen zu nehmen.
Es ist schon eine nette Strecke übern Sedansberg und durch die Barmer Innenstadt, bei der man bei einem der Wegpunkte durchaus auch mal einen Kaffee oder ein Eis genehmigen kann. Auch empfehlenswert ist die Kombination mit dem Cach „Sieben, ehemals Acht (GC2NFJB)“.
Dort kann man einen von Wuppertals Knotenpunkten und uns unsere Schwebebahn mal von einer anderen Perspektive aus beobachten.
Der Weg kreuzt ebenfalls unsere Nordbahntrasse auf der man durchaus schöne Aussichten übers Tal genießen kann.
Nun aber Los:
Ausgangspunkt:
N 51°16.763´
O 007°11.895´
Station 2:
N 51°A.BC´
O 007°D.E´
A= 3. Buchstabe Beruf
B= Quersumme des Jahres + Monat in dem er verhaftet wurde
C= Monat in dem er verstarb
D= Hausnummer zur Rechten des Wohnhauses – 3. Buchstabe Nachname
E= Hausnummer des Wohnhauses : 2 * 56
Station 3:
N 51°F.GH´
O 007°I.J´
F= Quersumme des Jahres in dem Peter Ollendorf deportiert wurde
G= Vorletzter Buchstabe vom Geburtsnamen von Anna
H= Wie alt war Peter als er deportiert wurde + die Quersumme des Jahres
I= Hausnummer vor der die Stolpersteine liegen + 2. Buchstabe der dort ansässigen Firma
J= Hausnummer vor der die Stolpersteine liegen * (Quersumme der Ziffern Vorname Vater + Quersumme der Ziffern 1. Vorname Mutter)
Vorsicht, hier stolpert Ihr höchstens, weil Euer Blick diesmal nicht zum Boden geht.
Station 4:
N 51°K.L´
O 007°M.N79´
K= 3. Buchstabe Vorname der Schwester
L= Anzahl der Tage eines normalen Jahres
M= Hinrichtungsjahr – Geburtsjahr der Schwester – 10
N= Aus wie vielen Rohren besteht der Bogen an dem das Straßenschild befestigt wurde?
Final:
N 51°O.PQ´
O 007°R.STU´
O= Quersumme des Jahres in dem sie deportiert wurde
P= (1. Buchstabe Vorname – 7. Buchstabe Nachname) * 1. Buchstabe Nachname
Q= 4. Buchstabe Nachname
R= Quersumme der Jahreszahl, in dem der Brunnen hinter Euch errichtet wurde – letzter Buchstabe Nachname
S= Quersumme des Jahres der Deportation : Anzahl der Brunnenteile
T= Anzahl der Buchstaben des Nachnamens
U= Anzahl der Fahnenmasten
Der Final ist groß genug für kleine Tauschobjekte und Tackables.
Je nach Uhrzeit ist durch aus mit erhöhtem Muggleaufkommen zu rechnen.
Viel Spaß
Leider keine Coins mehr vorhanden. hoffentlich gibt es noch ehrliche Finder.