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Das Ding aus dem Sumpf Traditional Cache

This cache has been archived.

Buschgespenst: Mit 70 Favoritenpunkten verabschiedet sich "Das Ding aus dem Sumpf" nach über 6 Jahren am Friedrichsbrunnen. Danke an alle Geocacher, die es besucht und sich darüber gefreut haben, was reichlich in den Logs zu lesen war.

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Hidden : 3/21/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Als im 17. Jahrhundert die mächtigen Herren auf dem Rittergut zu Drackendorf noch das Sagen und die Gerichtsbarkeit über mehrere Orte der näheren Region hatten, ist unweit von Laasdorf in einem Sumpf das Leben eines Mannes auf tragische Weise zu Ende gegangen. Allein diesem Ereignis, das auch ich nur vom Hörensagen kenne und das nach meiner Erkenntnis wohl kaum in einem Archiv dokumentiert vorliegt, soll dieser Cache gewidmet sein.

Man schrieb das Jahr 1832. Die einzige Straße, die später als Handelsstraße für allerlei Transporte und die Postkutschen verbreitert und genutzt wurde, zog sich von Drackendorf, über Ilmnitz dann weiter ostwärts auf den Höhen hin, so wie die Straße in Richtung Schlöben heute noch verläuft. Der einzige Weg vom Gut Drackendorf, zu dem damals bedeutungsvollen Großbockedra, führte über Ilmnitz, an dem zu dieser Zeit unscheinbaren Ort Laasdorf vorbei, durch ein Tal mit dichtem Wald bis hinauf auf die Großbockedraer Anhöhe. Der von Ilmnitz herabführende Weg nach Laasdorf, der auf mehreren alten Gemälden immer noch gut zu erkennen ist, trifft dort auf die heutige Landstraße L1077, wo sich seit einigen Jahren der Zufahrtsweg zum Laasdorfer Gewerbegebiet befindet. Die Landstraße zwischen Lobeda und Stadtroda gab es damals angeblich noch nicht, sie wurde erst um 1870 während des Baus der Eisenbahnstrecke Weimar /Gera angelegt. Aus welchen Gründen auch immer der wahrscheinlich wohlhabende Mann vom Wege ab in den Sumpf geriet und darin umkam, konnte nicht ermittelt werden. Eine hölzerne Gedenktafel innerhalb der massiven Brunneneinfassung, erinnert noch heute an diesen Unglückstag. Ob der Name des Verunglückten zur Namensgebung des Friedrichsbrunnens beitrug, vermag heute niemand mehr zu sagen. Es steht stark verblichen dort geschrieben:                  

Dem
am 30. Octbr. 1832,
gesund diesen Gründen
entnommenen
Vater, Gatten, Bruder.
20. Juli 1833.

Zum Cache selber :

Laasdorf, im Tal der unteren Roda, ist aus allen Himmelsrichtungen gut zu Fuß oder mit jeglicher Art Cachermobil zu erreichen. Parken solltet ihr an der Info-Tafel „ Rettungspunkt Forst SHK- 6602 “. Von hier aus habt ihr einen guten Blick über die gesamte Ortslage. Nach ca. 930 Meter erreicht ihr zu Fuß oder mit dem Rad, vorbei an vier Teichen und mehreren Bungalows, auf teils matschigem ( je nach Jahreszeit ), aber ebenem Weg, den Friedrichsbrunnen. Hier kann man eine vorhandene Sitzgelegenheit nutzen, um sich zu stärken oder man macht sofort Jagd auf „Das Ding aus dem Sumpf“. Lasst die bereits wacklige Gedenktafel und die Brunneneinfassung bitte unberührt, beides hat mit dem Versteck nichts zu tun.

Suchen solltet ihr das „Ding aus dem Sumpf“ nie in der Dämmerung oder gar nachts ! Seid vorsichtig beim Loggen, in unmittelbarer Nähe befindet sich der Sumpf und auf der anderen Seite gegenüber verläuft ein Waldweg, von dem aus Muggels euch beobachten könnten. Denkt also immer daran, jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich ! Es ist immer gut, einen wasserfesten Schreibstift dabei zu haben, im Sumpf ist es von Natur aus mehr als feucht. Viel Spaß beim Suchen und Loggen !

Additional Hints (Decrypt)

Nhf Evpughat Ynnfqbes xbzzraq, nz Grvpu yvaxf ibeorv ! Va qre Aäur qrf ubura Teramfgrvarf.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)