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B2 - Via Imperii

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Hidden : 2/15/2015
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

B2 - Via Imperii; Die Straße aus dem Reiche


Die Bundesstraße 2 verläuft von Nord nach Süd durch den Osten und Süden Deutschlands.
Sie ist mit rund 850 Kilometern die längste aller Bundesstraßen in unserem Land. Ihr heutiger südlicher Ausgangspunkt ist an der österreichischen Grenze bei Mittenwald. Von dort führt sie über Garmisch-Partenkirchen – Weilheim – Starnberg – München (hier hat zusätzlich der Mittlere Ring die Bezeichnung B2R) – Fürstenfeldbruck – Augsburg – Donauwörth – Weißenburg – Roth – Schwabach – Nürnberg – Heroldsberg – Gräfenberg – Pegnitz – Bayreuth – Münchberg – Hof – Schleiz – Gera – Zeitz – Leipzig – Bad Düben – Lutherstadt Wittenberg – Treuenbrietzen – Beelitz – Potsdam – Berlin – Eberswalde – Bernau – Angermünde – Schwedt zum polnischen Grenzübergang bei Rosow.
Zwischen Potsdam und München verläuft die B2 im wesentlichen parallel zur Bundesautobahn A9.


Die am 17. Januar 1932 eingeführte Fernverkehrsstraße 2 (FVS2), ab 1934 Reichsstraße 2 (R2), führte einst noch weiter in das heute zu Polen gehörende Hinterpommern bzw. Westpommern, Pommern und Westpreußen. Von der Gemarkung Rosow verlief sie bis 1945 weiter über Stettin – Naugard – Köslin – Stolp – Lauenburg zunächst bis Groß Boschpol an der damals polnischen Grenze. Ab 1934 mit der Umbenennung von der FSV2 zur R2 führte sie dann durch den nach Ende des 1. Weltkriegs entstandenen Polnischen (auch Danziger) Korridor als Transitstraße weiter über das Gebiet der damals freien Reichsstadt Danzig bis an die Weichsel nach Dirschau, wo sie auf die Reichsstraße 1 traf, die vom früheren Eydtkuhnen/Eydtkau über Königsberg – Berlin bis Aachen führte.
Mit Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde auch die Strecke von Mittenwald über Scharnitz – Seefeld – Innsbruck bis zum Brennerpass an der italienischen Grenze als R2 geführt und hatte somit von Dirschau bis zum Brenner ihre größte Länge von 1408 Kilometern.

Bis 1937 wurde die R2 zwischen Hof und Leipzig nicht über Gera und Zeitz, sondern über Plauen – Reichenbach – Zwickau (heute B173) – Altenburg – Borna (heute B93) nach Leipzig (heute B95) geführt.

Ursprung der Streckenführung der FVS2, R2 bzw. heutigen B2 ist eine
sehr alte Verkehrs-, Handels- und Poststraße, die Via Imperii.
Aus Rom über Florenz kommend führte sie von Venedig über Verona – Trient – Bozen – Brixen – Sterzing zum Brennerpass, und ab hier weiter wie die R2 mit der Strecke bis 1937 über Zwickau bis Stettin mit Weiterführung über Danzig und dem ehemals westpreußischen Marienburg bis Königsberg. Außer auf dem Abschnitt zwischen Oberau und Augsburg, (hier verlief die Via Imperii im Zuge der heutigen B23 und B17), verlief also die alte Route der Via Imperii genauso wie die der B2.
Via Imperii bedeutet Reichsstraße bzw. Straße, die aus dem Reiche kommt. Gemeint ist hiermit das Heilige Römische Reich, welches sich um 1157 bildete. In diese Zeit ist auch das Entstehen der Via Imperii zu vermuten, denn der Ausbau der Handelsstraßen hatte vordringliche Priorität.
Die Städte, die an der B2 liegen, haben somit ein hohes Alter und sind historisch und wirtschaftlich durch die einstige Via Imperii sehr geprägt worden, wie z.B. Augsburg, Nürnberg, Zwickau, Leipzig, Wittenberg, die einstige Doppelstadt Berlin-Cölln oder Stettin. In Leipzig traf sich genau am Markt die Via Imperii mit der von Ost nach West verlaufenden Via Regia (siehe Bild 3), so wurde Leipzig schon bald zu einem bedeutenden Handelszentrum und Messestadt. Ein Ableger der Via Imperii führte zudem von Leipzig bis Lübeck.

Der in Nürnberg tätige Kartograf Erhard Etzlaub (1460? – 1531?) zeichnete mehrere Auflagen von sogenannten Romwegkarten, hier ist die 1. Auflage von 1500 (Quelle Wikipedia) zu sehen. Besonderheit dieser Karten ist die „Südung“, d.h. Norden ist unten. Die Via Imperii ist von Marienburg und Stettin kommend mit weiteren Verlauf über die Alpen bis Rom punklinienförmig zwar schwer aber zutreffend zu erkennen. (Lupe bzw. Vergrößerung erforderlich).
Auffällig zur Orientierung sind u.a. unten links "Das pomersch mer" (Ostsee), rechts unten "Das groß Deutsch mer" (Nordsee), Alpen, Italien (oben) und auch Böhmen, kreisförmig um Prag.


Als 1949 die beiden deutschen Staaten BR Deutschland und DDR entstanden und Deutschland geteilt war, lebten die Nummern der ehemaligen Reichsstraßen weiter, wurden also jeweils nicht umnummeriert bzw. verändert, nur das Kürzel vorn unterschied sich. In der Bundesrepublik tauchte das B für Bundesstraße auf (B2), in der DDR wurde wieder die vorher schon benutzte Bezeichnung F für Fernverkehrsstraße eingeführt (F2).
Auch in beiden Teilen Berlins wurde die Bezeichnung B2 (West) und F2 (Ost) benutzt. So musste man mit der Wiedervereinigung 1990 in den neuen Bundesländern nur das Kürzel von F auf B ändern.
Das Nummernsystem der Fern-, Reichs- bzw. Bundesstraßen mit den markanten gelben Schildern hat von 1932 an die leidvolle Kriegszeit und die deutsche Teilung überlebt und erfuhr bis heute keine größeren Veränderungen.

Zum Cache:
An den angegebenen Koords kreuzen sich die A3 und die B2. Dort ist natürlich nichts zu finden.
Das Rätsel ist nicht ganz einfach und fordert sicher etwas Geduld und Zeit, aber es ist machbar.
Es gilt Ä=27, Ö=28, Ü=29, ß=30. Bei X und Y ist jeweils eine Frage zu beantworten, deren Antwort den Wert aufzeigt.


Frage zu X:
Am 31. Oktober 2017 ist der Reformationstag in allen Bundesländern als bundesweiter Feiertag festgelegt worden (außer in Berlin ist das noch nicht sicher). Grund ist der 500. Jahrestag der Reformation.
Martin Luther schlug am 31. Oktober 1517 etwas an eine Tür.
Wie viel von dem etwas, was er da anschlug, gibt es? =X

Frage zu Y:
Sozusagen an der heutigen B2 erblickte ein schlagkräftiges Kerlchen das Licht der Welt. Wohl seinen schmerzlichsten Tag in seiner Karriere erlebte er auch unweit von der B2, dafür aber mehr als zehn Jahre danach am selben Ort auch seinen allergrößten Triumph.
Geburtsdatum (ohne Monat) multipliziert mit der Quersumme des Geburtsjahres. =Y

Final:

N49° A+C+E+G+I+K+M+O+Q+S+U+W+Y+29642

E11° B+D+F+H+J+L+N+P+R+T+V+X+Z+7316

Weiteres verrät euch dann der hoffentlich grün anzeigende Geochecker.

Dem Erstfinder winkt eine unaktivierte Coin!

Viel Spaß beim Heben wünscht euch UHU15.

GeoCheck.org

Additional Hints (Decrypt)

N: vyyvdhvq
U: Buar Mhfngmormrvpuahat, nyfb rva Jbeg
W: Trohegfbeg; Mjrv Anzrainevnagra, qre xüemrer tryähsvtrer Anzr haq wn - rf vfg avpug Jrvyurvz
Y: Syhpug, Iregervohat, Arhnasnat
E: Nzgyvpure Anzr
Rva Ovyq vfg rva trfcvrtrygrf Zbgvi
Rvavtr Ovyqre qre Pbyyntr fvaq abpu zny va qre Ovyqretnyrevr (hagra) qnetrfgryyg.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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