Gefecht am Riebelsdorfer Berg
Das Gefecht am Riebelsdorfer Berg, am 15. November 1640, war eine blutige Auseinandersetzung im Dreißigjährigen Krieg in der Nähe von Ziegenhain in Nordhessen. Gegner waren sachsen-weimarische Truppen unter Oberst Reinhold von Rosen, verstärkt durch ein fränzösisches Bataillon des Herzogs Henri von Orle´ans-Longueville und das Ziegenhainer Bürgerkorps, einerseits und kaiserliche Truppen unter General Hans Rudolf von Breda anderseits. *)
An der Schlacht nahmen über 5000 Berittene und viel Fußvolk teil.
Breda selbst fiel im Gefecht. Der Überlieferung nach soll er durch einen Schuss von Velten (Valentin) Muhly, Metzger und Kommadant der 1539 gegründetem Ziegenhainer Bürgerwehr, die im Frieden die Festungswache versah, getötet worden sein. *)
Mit dem Gefecht bei Riebelsdorf endete einer der schlimmsten Einfälle kaiserlicher Truppen in Hessen während des Dreißigjährigen Krieges. *)
1843 errichteten Ziegenhainer Bürger an der Stelle, wo Breda fiel, einen Obelisk; an dem Platz, an dem Velten Muhly auf Breda geschossen haben soll, steht seither eine schlanke Steinsäule. Das so genannte „Bredaschwert“ des Generals wird im Rathaus von Ziegenhain aufbewahrt. *)
*) aus Wikipedia