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Weinheimer Ortsteile: Hohensachsen Traditional Cache

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Tom 66

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Hidden : 2/9/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Eine Serie über die Weinheimer Ortsteile: Sulzbach - Lützelsachsen - Hohensachsen - Ritschweier - Rippenweier - Oberflockenbach



Weinheimer Ortsteile

Wappen von Hohensachsen

Hohensachsen


Hohensachsen hat ca. 2500 Einwohner und ist der südlichste Ortsteil von Weinheim



Geschichte

Ursprünglich gehörte Hohensachsen zu der Gruppe Siedlungen, die als Sachsenheim bezeichnet wurden. Der Name „Sahsenheim“ wird erstmals in einer im Lorscher Codex enthaltenen Urkunde vom 30. Juni 770 erwähnt. Der Name Sahsenheim bezeichnete wahrscheinlich die Siedlungen im Bereich der drei Sachsenorte. In dieser Urkunde vermacht Uoda, eine Gottgeweihte, ihren Besitz, Weinberge, Wohnhäuser, Scheunen und Stallungen in Sachsenheim, dem Lorscher Kloster. Uodas Vater war Teutacar und ihre Mutter Freihada, adlige Grundherren, die an der Bergstraße Besitz und Macht besaßen. Es wird angenommen, dass die alten Grundmauern, die heute noch den Friedhof von Hohensachsen umgeben, zu diesem Anwesen gehörten.
Sahsenheim stand seit der Gründung des Reichsklosters Lorsch im Jahre 763 in engem Zusammenhang mit dessen Einfluss und Macht. Durch diverse Lehen und Schenkungen entstanden zwischen dem Lorscher Kloster und Sahsenheim ständig sich ändernde Machtbeziehungen. So waren vom 9. bis 11. Jahrhundert durch Lehen oder Schenkungen der Graf Liuther von Leutershausen, der Bischof Albero, das Kloster von Altenmünster sowie das Stephanskloster bei Dossenheim in Hohensachsen begütert. Von größerer Bedeutung ist eine Urkunde aus dem Jahr 989, als eine Adelige namens Geriniu „zwei Anteile an der Basilika in Sahsenheimer marcun“ dem Kloster Lorsch betrug. Die Kirche stand innerhalb der Mauern des alten Friedhofes von Hohensachsen. Sie war dem heiligen Apostel Jakobus dem Älteren geweiht und war für längere Zeit der religiöse Mittelpunkt der drei Sachsenorte. Die Kirche lag erhöht und abseits vom Ort und war vermutlich von Anfang an als Pfarrkirche für alle drei Sachsenorte gedacht. In einem alten Grundbuch der Gemeinde ist heute noch eine einfache Skizze des Gotteshauses enthalten. Im 12. Jahrhundert ist Hohensachsen, mit seinen Nachbarorten aufgrund der Lorscher Vogtei unter pfälzische Oberhoheit gekommen. Ab dem Jahr 1548 ist die Gemeinde Hohensachsen urkundlich zu fassen. An ihrer Spitze, ein Schultheiß und 6 Gerichtsschöffen. Schon damals enthält das Siegel der Gemeinde eine Darstellung des Gemeindewappens. Später werden diesem die wittelsbachischen Farben zugrunde gelegt. Das Rathaus von Hohensachsen weist in seinem Erdgeschoss die Jahreszahl 1538 aus. Allerdings ist das heutige Rathaus nicht mehr das von 1538, da dieses durch die Franzosen 1674 niedergebrannt wurde. Das heutige Rathaus befindet sich aber auf den Fundamenten des alten Rathauses. Eine Schule kann in Hohensachsen seit dem Jahr 1578 nachgewiesen werden. Im Jahr 1707 übernahmen die Katholiken das Schulhaus, welches sich damals beim Pfarrhaus befand. 1790 wurde ein neues Schulhaus bezogen. Da die Reformierten nun keine eigene Schule mehr besaßen, führten sie zeitweilig den Unterricht in der Kirche fort. Bis sie schließlich ebenfalls um 1790 ein eigenes Pfarr- und Schulhaus errichteten. Im Jahr 1829 wurde es renoviert. Beide Schulhäuser dienten allerdings ab 1876 auch der Simultanschule, worauf die Gemeinde schließlich 1905 das noch heute benutzte Schulhaus erbaute.
Ebenfalls um die Jahrhundertwende wurde eine zentrale Wasserversorgung in Hohensachsen geschaffen. Im Jahr 1936 wurde ein Hochbehälter erstellt und durch neue Quellfassungen in Ritschweier erweitert. Außerdem wurde im Jahr 1907 die elektrische Stromversorgung in Hohensachsen eingeführt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Hohensachsen über 350 Heimatvertriebene auf, dadurch entstand im Ort eine große Wohnungsnot. Dieser konnte jedoch durch den Bau von neuen Einfamilienhäusern und Behelfsheimen entgegengewirkt werden. Anschließend wurden in den nächsten Jahren Neubaugebiete westlich und nördlich des alten Ortskerns erschlossen. Damit war der Zustand der Wohnungsnot endgültig behoben. Im Jahr 1960 wurde in Hohensachsen der Bau des neuen Friedhofs mit Kapelle und Leichenhalle abgeschlossen. In dieser Zeit wurde ebenfalls mit dem Bau der Ortskanalisation begonnen. Der größte Investition der Gemeinde war jedoch, neben dem Ausbau aller Ortsstraßen, der Neubau der Sporthalle mit Hallenschwimmbad. Diese wurde am 10. März 1970 eingeweiht. Im Jahr 1973 wurde Hohensachsen am ersten Tag des Jahres in die Stadt Weinheim eingegliedert. Dies geschah im Rahmen der damaligen Gemeindereform in Baden-Württemberg.
Es gibt in Hohensachsen eine evangelische, eine katholische und eine neuapostolische Kirche.
Einen der ältesten Friedhöfe der Region besitzt Hohensachsen. Seit mehr als tausend Jahren werden auf dem alten Bergfriedhof am Äpfelberg die Toten des Ortes zur letzten Ruhe gebettet. Früher stand dort die Jakobuskirche, die nach alten Erzählungen ehemals ein Kloster war. Die noch vorhandenen dicken Mauern lassen ebenfalls darauf zurückschließen.
Eine Sage berichtet von einem geheimnisvollen Gang zur unteren Bergstraße. Eine weiße Ulme auf dem Friedhof, die vor Jahren umgeschlagen wurde schlägt wieder aus, so berichtet die Sage, da ein heidnischer Sachse an dieser Stelle einen Klosterinsassen erschlug. Der Friedhof wird auch in weiterer Zukunft die Toten des Dorfes aufnehmen. Er wurde jüngst von überfälligen Gräbern geräumt und ist nun für weitere Bestattungen frei. Es wurde notwendig, da der unterhalb gelegene neue Friedhof, der im Jahre 1960 mit seiner Friedhofskapelle in Benutzung genommen wurde, fast voll belegt ist.


Besucherbergwerk Marie in der Kohlbach
Im östlich gelegenen Kohlbachtal befindet sich das mittelalterliche Silber- und Bleibergwerk Grube Marie in der Kohlbach, dessen Tagstollen besichtigt werden kann. Weitere Bergbauspuren finden sich in der Liste von Bergwerken im Odenwald.


Das Rathaus von Hohensachsen stand bereits 1538 an der heutigen Stelle. Das Gebäude wird durch einen romanischen Unterbau und einen fränkischen Fachwerkoberbau gekennzeichnet. Das Rathaus wurde 1965 innen umgebaut und vollständig renoviert. Es weist im Erdgeschoss die Jahreszahl 1538 auf. Allerdings sitzt diese nicht mehr an ursprünglicher Stelle, da es sich bei dem Rathaus im Wesentlichen um einen Bau von 1686 handelt. Es wurde auf den Fundamenten des alten Rathauses von 1538 gebaut, das 1674 durch die Franzosen unter Turenne niedergebrannt wurde.


Persönlichkeiten
Sepp Herberger (rechts) 1955 vor seinem Haus in Hohensachsen (mit Frau Ev und Klaus-Peter Kirchrath)


Ehrenbürger
Sepp Herberger (1897–1977), Diplom-Sportlehrer, Trainer der Fußball-Weltmeistermannschaft von 1954
Jakob Wolperth, Errichter der Jakob-Wolperth-Stiftung

Additional Hints (Decrypt)

Svyzqbfr nz Shßr qre qre Onax

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)