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Innsbruckit Traditional Cache

Hidden : 2/9/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Der Cache ist nur über eine körperlich anspruchsvolle Wanderung erreichbar und seine Position führt zu einer geologischen Besonderheit, dem neu entdeckten Mineral „Innsbruckit“.


Der Cache befindet sich in etwa 150 Meter Entfernung zum Staffelsee, ein See unterhalb des Geiers in der Wattener Lizum. Er bietet sich optimal als Ziel einer Wanderung an, da der Staffelsee auch in einer atemberaubenden Landschaft eingebettet ist. Als Wanderung würden sich einige Wege anbieten:

  1. Ausgangspunkt Navis: Entweder über die Naviser Hütte oder über die Peer- und Klammalm in die Knappenkuchl mit anschließenden Aufstieg zum Staffelsee

  2. Ausgangspunkt Schmirntal – Obern: Die kürzeste, jedoch steilste Variante führt teilweise über den Wipptaler Höhenweg direkt zum Staffelsee

  3. Ausangspunkt Wattens: Weiter Anmarsch ab dem Truppenübungsplatz Lager Walchen in die Wattener Lizum mit anschließenden Übergang über das Tuxerjoch zum Geier und zum Staffelsee

 

Als Behälter wurde eine gewöhnliche Tupperware-Box verwendet und sie beinhaltet einen Bleistift, ein provisorisches Logbuch und wenige Tauschgegenstände.

Doch das Besondere an diesem Cache ist, dass er zu einem Ort führt, an dem noch im Jahr 2013 Forschungen der Universität Innsbruck durchgeführt worden sind. An genau dieser Stelle wurde ein neues Mineral entdeckt. Zu diesem Mineral und den dazu gehörigen Forschungen, habe ich Informationen zusammengefasst. Diese Informationen sind jederzeit zugänglich, jedoch wäre es von Vorteil und hätte bestimmt eine bessere Wirkung, wenn diese Informationen Vorort gelesen werden.  
Hier die Informationen zum entdeckten Mineral:

Die Wattener Lizum ist schon seit einigen Jahren Standort für viele Forschungen der Universität Innsbruck die in den Instituten der Mineralogie und Petrographie tätig sind. Ihr Ziel ist es, die dortigen Bedingungen aus geologischer und petrologischer Hinsicht zu erforschen und zu erfassen. Im Zuge dieser Forschung, wurden einige Gesteinsproben entnommen und genauer untersucht. Eine dieser Proben wurde aus einem Quarzit in Form einer Gesteinsrippe, nahe dem Staffelsee, entnommen. „Aus dieser Probe wurden etwa 20 Mikrometer dicke Scheiben, sogenannte Dünnschliffe, erstellt und in weiterer Folge auf enthaltene Minerale untersucht.“, beschreibt der Petrologe Peter Tropper, „Jedoch zeigte diese Analyse auf den ersten Blick noch keine große Besonderheit“.

 

 

Die Abbildung, welche im Hintergrund zu sehen ist, zeigt den Gesteinsblock, indem sich das gefundene Mineral befindet. Bei dem helleren Gestein (oberhalb) handelt es sich um Manganquarzit und bei dem dunklen Gestein (unterhalb) um einen Serpentinit. Das Mineral befindet sich genau dazwischen in einer schmalen Karbonatlage.

„Weitere Untersuchungen am Paul-Scherrer-Institut in der Schweiz ergaben, dass es sich um ein bereits bekanntes, jedoch noch nicht genau beschriebenes Mineral handelt. Mittels einer Röntgenstrukturanalyse, soll in weiterer Folge eine detaillierte Untersuchung stattfinden“, so die Mineralogen Hannes Krüger und Volker Kahlenberg. Diese Methode ermöglichte es, Rückschlüsse auf die Kristallstruktur zu bringen und zeigte, dass es sich um ein anderes Mineral handelt, als bisher angenommen.
Nachdem ein Abgleich mit der Datenbank, aller bekannten und beschriebenen Mineralen, durchgeführt wurde, war die Gewissheit da, dass es sich um ein neu entdecktes Mineral handelt.

Mit einer Größe von 150 Mikrometern trat das Mineral, ein Mangansilikat, in den Gesteinsproben auf und die geologische Besonderheit eines solchen Fundes ist laut Tropper „durchaus eine Besonderheit, da es sich bei den Alpen um ein sehr gut untersuchtes Gebiet handelt und beispielsweise nicht mit einem geologisch extremen Gebieten wie Sibirien zu vergleichen ist.“

Benannt wurde das Mineral aufgrund der geografischen Nähe nicht überraschenderweise nach der Landeshauptstadt Innsbruck.

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