Warum der Name Wilddieb ?
Fährt man die Strasse weiter Richtung Norden, gelangt man in den Ort Hombressen. Im Jahre 1200 wurde diese Gemeinde am Westrand des Reinhardswaldes bereits urkundlich erwähnt als Humpertissen. Durch die Nähe zum Wald ergab es sich, vermutlich um das Jahr 1560, dass eine Person unerlaubt Wild erlegte und sich dafür vor Gericht zu verantworten hatte. Es gibt viele Legenden um diesen Wilddieb der unter dem Namen Strufus bekannt ist und sogar ein eigenes Gedenkkreuz im Wald bekommen hat. Heute leben ca. 1800 Personen in Hombressen und viele kennen die „Hombresser Nationalhymne“ das Strufuslied. Der König der Wilddiebe hatte offensichtlich ein gutes Herz und legte armen Waldbauern oft ein Stück erlegtes Wild vor die Türe. Aus diesem Grund ist er bis heute bei den Einheimischen in guter Erinnerung geblieben und die Bezeichnung Wilddieb wird auch nicht als Beleidigung angesehen.
Zum Cache. Hier gibt es eine Haltemöglichkeit, anhalten, loggen und weiterfahren.
Ich hab es so plaziert das sportliche Rollifahrer das auch meistern können sollten.
Wie bei Drive in üblich, ist der Behälter nicht sehr groß aber ein kleiner Traveller findet hier eine gute Unterkunft. Als Tauschcache ist er leider ungeeignet. Bei der „Grundsteinlegung“ wurde ein Stift ein Logbuch und ein Angsthase hineingelegt. Der Hase ist kein Tauschgegenstand sondern möchte sich nur vor dem Wilddieb verstecken und dort bleiben. Für die Erstfinderin oder den Erstfinder gibt es je eine kleine Urkunde und zur Belohnung einen Petling als Geschenk.