Nach Verlegung ist der Schatz praktisch vom Weg aus zu greifen, und zwar links, wenn man von der Bahnbrücke kommt. Die letzten 500m vor dem Ziel sind bei nassem Wetter matschig und für PKW ungeeignet, aber wer fährt schon Auto. Bitte nicht bei Dunkelheit suchen, das Wild mag keine Taschenlampen!
Grab the cache on your left coming from the railway bridge. One step from the way. Be prepared for some mud during the wet season. I would not try to make the last 500m by car. Search by daylight only!
Happy hunting!
Mit diesem Cache möchte ich euch den Teufelsbach als Teil der münsterländischen Kulturlandschaft vorstellen.
Das kleine Waldstück ist vom Cache-Versteck aus überschaubar. Es ist das Quellgebiet und die Nachbarn behaupten, der kleine Teich am anderen Ende des Waldes falle niemals trocken. Nach den zwei trockenen Sommern 2018 und 2019 habe ich daran allerdings Zweifel. Der Teich ist auch jetzt, im Herbst 2020, wesentlich kleiner als auf dem Foto von 2015.
Wer Geduld mitbringt, kann auf dem weiteren Weg Richtung Osten das einheimische Wild beobachten. Ein Ort, an dem sich Fuchs und Hase 'Gute Nacht' sagen!
Gleich nach den ersten Bach-Metern hat der Jagdpächter einen Teich angelegt. Das freut die Enten wegen der Nistmöglichkeiten und den Jäger wegen des Sonntagsbratens. Beide, also Ente und Jäger, freuen sich über rücksichtsvolle Geocacher.
Im letzten Jahrhundert wurde der Bach zweimal ausgebaut, um die Entwässerung der Felder und Wiesen im Einzugsbereich zu verbessern. Im "Wasserverband Unterer Teufelsbach" organisierten sich die Anlieger. Beim ersten Ausbau in den Jahren 1934 bis 1937 wurde in Handarbeit geschuftet, 40 bis 50 Männer fanden hier (schwere) Arbeit, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Dritten Reichs. Der nächste Schritt in den Jahren 1968 - 1969 war dagegen weitgehend mechanisiert. Umfangreiche Dränagearbeiten gehörten jeweils dazu. Sichtbar sind heute nur mehr die Dränageauslässe in den Teufelsbach und in die anliegenden Gräben. Die Sauberhaltung des Wassers ist für die Bewohner hier unmittelbar wichtig, denn das Oberflächenwasser liefert Nachschub für die Grundwasserreserven und damit für die Brunnen, aus denen hier fast jeder Hof sein Trinkwasser gewinnt.