Mit dieser Reihe möchte ich Euch mit dem Fahrrad von Neustrelitz über Userin, durch den Müritz-Nationalpark bis nach Mirow führen. Der gesamte neu angelegte Radweg entstand in den letzten Jahren. Unter anderem wurden extra drei neue Brücken gebaut, davon zwei nur speziell für Radfahrer.
Nun werde ich diese Reihe viel früher als erwartet vollenden. Nach neuesten Informationen die mir ein bekannter Mitcacher mitteilte steht die Vollendung des Lückenschlusses zw. Roggentin und Granzow noch weit in den Sternen. Darum habe ich mich entschlossen eine eigene Routenführung festzulegen. Sie wird über weitgehend vorhandene Wald. -Wander und Radwege führen.
Dieses Teilstück wird auch nicht nur zum Dosen sammeln einladen sondern soll für Euch zum Erlebniscachen werden. Denn ich werde Euch an einige Orte führen, die vielleicht sogar einige einheimische Cacher noch nicht kennen. Ihr werdet überrascht sein was sich nicht alles in den mecklenburgischen Wäldern verbirgt. Vergesst eure Kamera nicht!!
Achtung!! Der grösste Teil der Route führt über unbefestigte Wald und Wanderwege die für eure CM nicht geeignet sind. Ich werde nicht für Schäden an Eueren CM aufkommen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
Und noch eins: Ihr bewegt euch hier am Rande eines Naturschutzgebietes haltet euch an die "Eulenschilder"
Und hier noch ein Hinweis vom Nationalparkamt: Beachtet Sie bitte unbedingt!!!
„Auf die Schatzsuche in der Dunkelheit sollte verzichtet werden. Viele Tiere brauchen bei Dunkelheit ihren Schlaf, andere wollen ungestört auf Nahrungssuche gehen. Sie sind dann besonders empfindlich und fühlen sich durch kleinste Geräusche und das Licht der Taschenlampen gestört.“
Wenn Ihr an dieser Kreuzung links abbiegt kommt Ihr nach etwa 300m zum Eingang des Arboretum "Erbsland" siehe auch Hier:
Das Arboretum Erbsland liegt südöstlich der Müritz in der Mecklenburgischen Seenplatte 6 km nordöstlich von Mirow verborgen im Waldgebiet zwischen den Dörfern Granzow und Qualzow.
Der namensgebende Flurname Erbsland des Arboretums rührt vermutlich von seiner Vornutzung als Erbsenanbaugebietgebiet der örtlichen Bauern her. In der Schmettauschen Karte ist die Fläche Ende des 18. Jahrhunderts noch als landwirtschaftliche Freifläche verzeichnet. Es handelt sich von der Bodenbeschaffenheit her um eine große Insel aus Geschiebelehm umgeben von ausgedehnten Sanderflächen. Im Jahre 1887 veranlasste der Mecklenburg-Strelitzer Oberförster Friedrich Scharenberg die Aufforstung und Bepflanzung der Fläche von etwa 7 Hektar im Revier Granzow der Oberförsterei Mirow als Arboretum mit etwa 40 ausländischen, auch außereuropäischen Baumarten, um deren Eignung für die deutsche Forstwirtschaft zu testen. Das Erbsland zählt heute noch über 30 verschiedene Baumarten, wovon einige beachtliche Höhen bis 42 m erreichen. Das Erbsland gehört zu den ältesten forstlichen Versuchsflächen in Deutschland.[1]
Das Arboretum geriet zweimal in Vergessenheit und wurde jeweils wiederentdeckt und von den Arten her neu bestimmt: Einmal 1905, vier Jahre nach dem Tode Scharenbergs, der die Anlage des Arboretums aktenmäßig nicht überlieferte, und dann erneut 1953 nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem es während der Zeit des Nationalsozialismus in einem Sperrgebiet der Luftwaffe gelegen hatte.[2]
Quelle Wikipedia